Fight Club (Filmkritik)

Ein „leicht frustrierter“ Büroangestellter trifft auf einem Flug einen Seifenhersteller, der ihm danach immer wieder über den Weg läuft, ihn zur Gründung eines „Fight Club „überredet und sein Dasein als Weichei in das eines „Ihr könnt ich mal“-Badass umwandelt.

Aber der „Fight Club“ entwickelt ein Eigenleben und rasch stellt er fest, dass dieser Club mehr eine Bewegung ist, die langsam aber sicher auf Terroranschläge vorbereitet wird, welche das gesamte System „Kapitalismus“ zu Fall bringen will.

Und relativ rasch stellt sich heraus, dass der „Seifenhersteller“ names Tyler Durden vielleicht jemand ganz anders ist als alle dachten …

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Countdown (2019 Filmkritik)

Quinn Harris (Elizabeth Lail) ist beruflich am Ziel ihrer Träume angekommen: sie ist fertig mit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester und lebt ihren Traumjob. Doktor Sullivan (Peter Facinelli), der ihr körperlich ohne ihre Zustimmung eindeutig zu nahe kommt, zerstört ihr jedoch schnell die anfänglichen Glücksgefühle.

Aktuell hat Quinn aber noch größere Probleme, denn sie hat eine neue App namens „Countdown“ auf ihr Handy geladen und dieses sagt den genauen Zeitpunkt des Todes eines Menschen voraus. Bei manchen Leuten spuckt der Timer 30+ Jahre aus, doch sie selbst hat angeblich nur mehr wenige Tage zu leben. Zuerst nimmt sie die Sache nicht sonderlich ernst, doch dann sterben die ersten Menschen in ihrem Umfeld, zum exakt angegebenen Zeitpunkt…

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Das Mädchen, das die Seiten umblättert (Filmkritik)

Mélanie (Déborah Francois) ist eine Klavierspielerin. Sie ist jung, talentiert und hat eine große Zukunft vor sich. Vorausgesetzt, sie kommt in die berühmte Klavierschule, denn dort werden Stars gemacht. Beim Vorspiel kommt es jedoch durch eine Störung, verursacht von einer Lehrerin namens Ariane Fouchécourt, was dazu führt, dass sie einen Fehler macht und nicht aufgenommen wird. Damit ist ihre Karriere und ihre Leidenschaft beendet. Der Frust bezieht sich allerdings viel mehr auf das rücksichtslose Verhalten von Ariane (Catherine Frot), die selbst eine bekannte Pianistin ist.

Jahre später bewirbt sich im Haus von Ariane Fouchécourt eine junge Frau als Kindermädchen. Nach und nach vertraut ihr die Familie immer mehr. Selbst ihr anfangs skeptischer Mann mag das Mädchen. Die Tochter der beiden, die natürlich selbst Klavierspielen lernt, mag das neue Kindermädchen sowieso.

Natürlich ist nicht alles wie es scheint und Mélanie hat, sobald sie das Vertrauen der Familie gewonnen hat, einen sehr simplen, wie auch einfachen Plan, der zerstörte Ehen, Persönlichkeiten und Karrieren zurücklassen wird.

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6 Underground (Filmkritik)

Als Milliardär hat man Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel seinen Tod vortäuschen, das selbe für fünf weitere Leute tun und gemeinsam ein Team gründen, um Verbrecher aufzuhalten, gegen die scheinbar sonst keiner etwas tut. Genau das hat One (Ryan Reynolds) so gemacht und mit der Agentin Two (Melanie Laurent), dem Killer Three (Manuel Garcia-Rulfo), dem Parkour-Profi Four (Ben Hardy), der Ärztin Five (Adria Arjona) und dem Fahrer Six (James Franco), ein buntes Team zusammen gewürfelt.

Natürlich geht gleich bei ihrem ersten Einsatz etwas schief, weswegen sie nun einer weniger sind. Der Scharfschütze Seven (Corey Hawkins) stößt kurz darauf als Neuer zu Truppe hinzu und schon kann es losgehen. Es gilt einen Diktator und seine vier Generäle zu stürzen. Nach der verpatzten Generalprobe, kann nun eigentlich kaum mehr etwas schief gehen, oder?

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M.F.A. (Filmkritik)

Noelle (Francesca Eastwood) wird auf einer Party vergewaltigt. Sie will den Täter anzeigen, kommt aber nicht weit, weil das System ihr ziemliche Steine in den Weg legt. Also gibt die Kunststudentin auf und zieht sich zurück. Durch einen Unfall bringt sie den Täter um und – kommt damit davon. Plötzlich wird sie besser in ihrer Kunst, fokussierter und sie hat ein Ziel.

Vergewaltiger, die vom Rechtssystem geschützt werden, müssen bestraft werden. Die Opfer müssen gerächt werden. Und am Campus der Uni gibt es ja immer wieder Partys auf denen betrunkene Mädchen missbraucht und dabei gefilmt werden, ohne das den Tätern („man kann ja das Gesicht nicht erkennen“) etwas passiert.

Also macht sich Noelle auf und wird zur stillen Rächerin der Wortlosen/Versteckten …

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Jojo Rabbit (Filmkritik)

In den späteren Jahren des zweiten Weltkrieges, lebt Johannes „Jojo“ Betzler (Roman Griffin Davis) alleine mit seiner Mutter Rosie (Scarlett Johansson) in Nazi-Deutschland. Der Vater ist an der Front in Italien und seine ältere Schwester ist vor kurzer Zeit an einer Grippe verstorben. Aktuell geht gerade sein Traum in Erfüllung, denn er wird dem „Deutschen Jungvolk“ beitreten.

Da er aber im Herzen ein sehr unsicherer Junge ist, hat er einen imaginären Freund, der ihn in schwierigen Situationen unterstützt. Sein „Freund“ ist niemand anderer als sein Idol Adolf Hitler (Taika Waititi). Als Jojo eines Tages Geräusche in seinem Haus hört, geht er der Sache nach und entdeckt versteckt in einem Geheimraum ein jüdisches Mädchen namens Elsa (Thomasin McKenzie), dem seine Mutter Rosie Zuflucht gewährt hat…

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Best Of Worst Case: Dead Ant (Filmkritik)

Manager Danny (Tom Arnold) fährt mit seiner Band in die Wüste. Wortwörtlich. Dort hat die Truppe vor eine sagenumwobene Droge zu nehmen, um sich im Drogenrausch wieder kreativ zu finden. Als sie vor Ort von einem Einheimischen die Drogen kaufen, werden sie gewarnt: Lasst die Ameisen in Ruhe oder ihr werdet es bereuen.

Nachdem ohnehin niemand vorhat Ameisen zu belästigen ist das kein Problem. Vielmehr hat Pager (Rhys Coiro) seine Augen auf zwei Mädels geworfen, die ihm sehr … verträglich vorkommen. Leider lassen sie ihn abblitzen. Alternde Rocker sind nunmal … alt.

Die Aussicht auf Drogen lässt dann doch alle zusammen in der Wüste feiern und eine Party steigt. Nur Art (Sean Astin) wird vermisst. Hat der Depp sich im Drogenrausch doch glatt mit einer Ameise angelegt und jetzt sind deren großen, wirklich großen Brüder auf dem Weg …

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Black and Blue (Filmkritik)

Alicia West (Naomie Harris) kämpfte im Krieg in Afghanistan, doch nun ist sie in ihre Kindheitsstadt New Orleans als Polizistin zurück gekehrt. Sie ist die Neue im Team und wird auch genau so behandelt. Als sie die Nachtschicht für ihren Kollegen übernimmt, wird sie Zeugin einer Exekution, bei der ein andere Cop namens Malone (Frank Grillo), einen Dealer erschießt.

Sie selbst wird auch angeschossen und verletzt, kann jedoch samt den Aufnahmen ihrer Bodycam fliehen. Auf ihrer Flucht merkt sie schon bald, dass sie nicht nur den korrupten Polizisten nicht trauen kann, auch von den Bewohnern der Gegend will ihr niemand helfen. Ein alter Bekannter namens Milo (Tyrese Gibson) wird zu ihrer letzten Hoffnung, denn sie will die Beweise unbedingt öffentlich machen, denn Mord ist immer Mord.

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13 Reasons Why aka Tote Mädchen lügen nicht – Staffel 3 (Serienkritik)

Es ist kaum zu glauben: Da dachte man, es könnte Ruhe einkehren, aber alles kommt anders. Denn ein Footballspiel eskaliert und kurz darauf wird die Leiche eines ehemaligen Studenten gefunden: Bryce Walker (Justin Prentice).

Also tauchen neue Fragen auf: Wer hat Bryce Walker ermordet, denn offensichtlich war es kein Unfall. Die Auswahl an möglichen/potentiellen Täter*innen ist nicht gerade gering. So kommt es also, dass das Vertrauen und die Verbindungen zwischen den Schüler*innen erneut erschüttert werden und erneut ganz neue Verbindungen ans Licht kommen.

Mittendrin ist natürlich Clay Jensen (Dylan Minnette), denn dieser hat vor nicht allzu langer Zeit Bryce Walker mit einer Waffe bedroht. Zentrale Figur ist dieses Mal jedoch Ani (Grace Saif), ein Neuzugang, deren Mutter im Haushalt der Walker arbeitet und die einen völlig anderen Bryce kennengelernt hat, als die anderen. Dass Clay ein wenig in sie verknallt ist macht die Sachelage nicht einfacher …

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Fast & Furious: Hobbs & Shaw (Filmkritik)

Wenn die Welt in Gefahr ist, dann arbeiten sogar die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Auf Grund ihrer gemeinsamen Vergangenheit und nach anfänglichen Reibereien stehen daher Luke Hobbs (Dwayne „The Rock“ Johnson) und Deckart Shaw (Jason Statham) Seite an Seite, um sich gegenseitig mit bösartigen Sprüchen zu ärgern.

Nebenbei sind sie auch noch auf der Suche nach einer Heilung für einen Virus, den Deckard´s Schwester Hattie (Vanessa Kirby) in sich trägt. Den wiederum möchte auch der genetisch manipulierte Supersoldat Brixton (Idris Elba) für seine Organisation in die Finger bekommen, damit die schwachen unter der Menschheit, damit ausgelöscht werden können.

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