Hoppers (Filmkritik)

Mabel liebt Tiere. Deshalb rettet sie diese auch gern – vor allem aus den Schullaboren. Und deshalb landet sie auch bei ihrer Großmutter. Die Eltern ziehen weg und Mabel bleibt bei ihrer Großmutter, die ihr beibringt ihren Jähzorn zu bezwingen, indem sie ihr einen wundervollen Platz in der Natur zeigt.

Jahre später entdeckt Mabel, dass Bürgermeister Jerry eine Umfahrungsstraße bauen will – genau durch den Teich und ihren speziellen Platz. Das geht rechtlich leider, weil keine Tiere mehr dort leben. Was Mabel komisch vorkommt …

Da kommt eine geheime Erfindung der Schul-Wissenschaftler gerade recht, denn die haben eine Möglichkeit gefunden, seinen Geist in eine Tierattrappe zu übertragen. Und Mabel tut das – sie schlüpft in die Gestalt eines Bibers und macht sich auf den Weg, die Tiere zurückzubringen, denn nur diese können den Ort retten …

Ich habe seit Jahren keinen Pixar-Film mehr gesehen. Und „Hoppers“ habe ich nicht mal mitbekommen. Wir haben mit den Kindern einen Filmabend gemacht und auf Disney+ geguckt, was es gerade so gibt. Und tja – hier kommt „Hoppers“ ins Spiel.

Grundsätzlich ist der Film gelungen – er sieht gut aus, die Tiere sind cool gemacht und die paar Hauptfiguren sind witzig genug, dass es den Film zusammenhält. Die Handlung ist hauchdünn und natürlich ist das Ende zu zuckersüß um auch nur irgendwie wahr sein zu können, aber hey – Kinderfilm.

Auch wenn es ein paar Szenen gibt, die echt halbwegs irre sind – so übernimmt eine Bösewicht endlich mal einen Menschenroboter und dessen Mimik und Gestik sind hart grenzwertig.

Irgendwo habe ich gelesen, dass der Film der lustigste sei, den Pixar jemals gemacht hätten. Das kann ich für mich nicht bestätigen. Aber wie erwähnt: Er bleibt unterhaltsam und spannend. Mabel ist eine coole Hauptfigur, die auch mal Mist bauen darf.

Und die richtigen Helden sind ohnehin King George und die andern Tiere. Die Auftrittsdauer variiert ein wenig, aber alle kommen mal zum Zug. Und King George wird euch richtig ganz Herz wachen. Es ist natürlich wieder so, dass die – in meinen Augen – im Trailer sind, aber der Film hat auch so genug Herz und Action, dass alles funktioniert.

„Willst du ihn noch immer essen?“ – „Nein. Jetzt ist es komisch.“

Zieht im englischen besser, wie ich zugeben muss. Und außerdem wird es gegen Ende dann noch so richtig over-the-top. Ich sag nur Haidi.

Alles in allem macht es keinen Unterschied. Und die Message ist ja super: Es gibt keine Tierwelt. Es gibt keine Menschenwelt. Es gibt nur eine Menschenwelt.

„Hoppers“ bekommt von mir 6,5 von 10 möglichen, den Teich rettende, Punkte.


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