Super Street Fighter IV (Game Review)

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Wer den Vorgänger des brandneuen „Super Street Figher IV“ kennt, weiß genau, womit er es jetzt zu tun bekommt: Mit gleichermaßen spaßigem wie auch durchaus anspruchsvollem Zweikampf, dessen zeitlos wirkender Spielautomaten-Look dem Konsolengamer sofort in die Augen springt.

Der „Aha-Effekt“, den das ursprüngliche Ausgabe des Spiels seinem sehr speziellem Flair verdankte, stellt sich bei der Neuauflage freilich nicht in vergleichbarem Ausmaß ein. Dafür punktet die neue Version mit „Super“-vielseitigen Erweiterungen und Verfeinerungen, mit denen die schon zuvor sehr hohe Gameplay-Qualität weiter in die Höhe klettert.

Alle, die am liebsten gleich nach dem Kauf eines Spiels alle Möglichkeiten ausprobieren wollen, werden sich darüber freuen, dass von Anfang an alle 25 Spielfiguren zur Auswahl stehen. Auch Hardcore-Gamer, die bereits in der Erstausgabe (im Angesicht ihres Schweißes) alle Kämpfer frei gespielt haben, dürften froh sein, nicht wieder bei Null anfangen zu müssen.

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Einige klassische Figuren kehren mit „Super Street Fighter IV“ in unsere zu Kampfarenen mutierten Wohnzimmer zurück: Neben DeeJay, T. Hawk, Guy, Cody and Adon haben sich Capcom mit der absichtlich mysteriös wirkenden Juri eine gänzlich neue Kämpferin einfallen lassen, die es dank asiatischer Kampfsporttechnik selbst mit den härtesten Jungs locker aufnimmt.

Ein großer Vorteil der PS3-Version: Der stark erweiterte Online-Mehrspieler-Modus ist nach wie vor auf Sonys Konsole gratis nutzbar, und wenn sich via „Super Street Fighter IV“ zwei Teams von jeweils bis zu vier Spielern „die Hand reichen“, dann bleibt kein Auge trocken. Toll sind auch der Endlos-Modus, bei dem der Sieger stets neue Gegner vorgesetzt bekommt, sowie die Möglichkeit, Kämpfe aufzuzeichnen und zu veröffentlichen.

Immer noch im Vorteil ist die xBox 360 bei der Grafik, da sie das Anti-Aliasing besser umsetzt. Vor allem die nett gemachten Hintergrundanimationen wirken hier deutlich plastischer. Die Figuren selbst sehen aber auf beiden Plattformen annähernd gleich aus, was auch für die Zwischensequenzen gilt. Ist das Spiel auf der Festplatte installiert, sind die Ladezeiten stets „Super“-kurz.

Unser Fazit: Das ausgebaute Online-Gaming und die größere Auswahl an Figuren sind ein klarer Gewinn. Wie bereits der Vorgänger ist auch die Neuauflage ein Referenztitel für das Genre des Konsolen-Zweikampfs. Wer sich nicht schon „Street Figher IV“ zugelegt hat und seine Kräfte messen will, sollte jetzt unbedingt in den Ring steigen.

Wir geben „Super Street Fighter IV“ 8 von 10 vielseitigen und absolut handfesten Punkten.


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