Spritztour – Sex Drive (Filmkritik)

Ian (Josh Zuckerman) erlebt grade seinen letzten Sommer vor dem College, ist 18 und immer noch Jungfrau. Dass er in den Ferien als überdimensionaler Doughnut Werbezettel verteilt, hilft bei der Suche nach der Richtigen auch nur wenig. Als er – oder vielmehr eine überzogene Football-Star-Profil-Version im Cyüerspace – die bildhübsche Mrs. Tasty (Katrina Bowden) kennen lernt ist es um ihn geschehen. Ians feuchte Träume scheinen in Erfüllung zu gehen als sie sich ihm hingeben will. Einziger Haken: zwischen ihm und seiner Traumfrau liegen 500 Meilen. Also „borgt“ sich Ian kurzer Hand den 1969er Pontiac GT seines fiesen großen Bruders Rex (James Mardsen) und macht zusammen mit seinem Kumpel Lance (Clark Duke) und seiner besten Freundin Felicia (Amanda Crew) eine Spritztour Richtung „Erstes Mal).

Sex-Drive

Spritztour – im original trägt der Film den Namen Sexdrive – ist einer von inzwischen vielen Filmen in denen es im Wesentlichen um das Erwachsen werden und das erste Mal geht. Dabei erfindet der Film nichts sondern setzt im Wesentlichen auf bewährtes.

Die Geschichte an sich ist vorhersehbar was das Ende betrifft, was ihn aber sehenswert macht ist das wie. Hier gilt ganz klar die alte Redensart „der Weg ist das Ziel“. So landen die Protagonisten beispielsweise in einer Amish-Gemeinde die gerade ihr „Rumspringa“ (ein Ritual in der junge Amish einmal so richtig die Sau rauslassen dürfen) zelebrieren oder gar im Gefängnis. Das Ganze funktioniert nicht zuletzt wegen eines im Vergleich zu anderen Kömödien gehobenen Humors der fast vollständig auf den Einsatz von Ekelmomenten verzichtet.

Die Hauptdarsteller machen ihre Sache soweit ganz gut nur haben speziell Josh Zuckerman und Amanda Crew das Problem neben ihren Kollegen etwas unterzugehen. Clark Duke als Womanizer, Seth Green als sarkastischer Amish oder gar James Marsden als Testosteronschleuder wissen hier deutlisch besser zu gefallen.

Von mir bekommt der Film 7,5/10 Empfehlungspunkten.


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