Starship Troopers 3: Marauder (Filmkritik)

Auf dem Farmerplaneten Roku San kämpfen die Trooper der Föderation unter der Leitung von Col. John Rico (Casper Van Dien) gegen Heerscharen insektenähnliche Aliens, die auch liebevoll Bugs genannt werden. Beide Seiten haben sich inzwischen weiterentwickelt, und so kommen immer wieder neue Waffen und Strategien zum Einsatz. Kritiker, und davon gibt es auf Roku San einige, werden kurzer Hand hingerichtet.

Als Sky Marshall Omar Anoke (Stephen Hogan) dem örtlichen Stützpunkt einen Überraschungsbesuch abstattet, wird dieser kurze Zeit später von den Bugs überrannt. Zwar kann der Sky Marshall mit einem Raumschiff flüchten, dieses wird jedoch abgeschossen und muss auf einem Bug-Heimatplaneten notlanden. Rico, der kurze Zeit vorher wegen eines Streits mit seinem alten Freund und Vorgesetzten Dix Hauser (Boris Kodjoe) zum Tode verurteilt wurde, macht sich auf zu einer Rettungsmission.

Der Kampf gegen die Bugs geht in die dritte Runde. Der erste Teil schaffte es, vielleicht grade wegen seines „Beverly Hills 90210 trifft überdimensionale Insekten“ Charmes ein Kultfilm zu werden. Der zweite wirkte dank eines vermutlich zu geringen Budgets hauptsächlich billig, machte aber nichts desto trotz genug Spaß, um einmal gesehen zu werden.

Der dritte Teil der Reihe versucht es besser zu machen. Er versucht es wohlgemerkt. Der Film fängt toll an. Die Stimmung und die Optik haben beinahe das Niveau des ersten Teils. Nachrichtenbeiträge erzählen von dem was in der Zwischenzeit passiert ist (und enden immer noch Stielecht mit: wollen sie mehr erfahren?).Doch bereits nach der kurzen Einführung hat die Story ein paar spannungstechnische Hänger. So sind die Szenen auf dem Bug-Planeten zu lang, es passiert einfach zu wenig.

Alles halb so schlimm, wäre nicht das wirklich unverzeihliche Ende. Nicht nur das es schlecht inszeniert ist, die Spezialeffekte vermitteln irgendwie das Gefühl als sei den Verantwortlichen zum Schluss das Geld ausgegangen. Die Schauspieler hatten, so scheint es jedenfalls ihren Spaß. Das überträgt sich stimmungsmäßig auch auf den Film. Wobei noch erwähnt sei, dass Enterprise-Fans sich auf ein Wiedersehen mit Jolene Blalock freuen dürfen, die natürlich wieder verdammt gut aussieht.

Von mir bekommt der Film 5,5/10 B-Movie-Empfehlungspunkten.

Zitat: Die Experten der Förderation sind sich über folgendes Thema einig: a: Gott existiert!, b: er steht auf unserer Seite! und c: er will dass wir diesen Krieg gewinnen!


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