Eagle Eye (Filmkritik)

Uni-Abbrecher und Copyshop-Angestellter Jerry Shaw (Shia LaBeouf), erhält überraschend die Nachricht vom Tod seines Zwillingsbruders Ethan, der für die Air Force tätig war. Nach der Beerdigung finden sich nicht nur 750.000 Dollar auf seinem Konto, sondern auch noch ein Berg voller Waffen in seiner Wohnung. Plötzlich klingelt sein Telefon und eine vermeintliche Frauenstimme teilt ihm mit, dass das FBI bald eintreffen wird und das er fliehen soll.

Nachdem er sich weigert und fest genommen wird, hilft man ihm auf spektakuläre Weise aus dem Gewahrsam zu entkommen. Etwa zur gleichen Zeit trifft sich die allein erziehende Mutter Rachel Holloman (Michelle Managhan) mit Freunden in einer Bar. Ihr Sohn ist auf dem Weg nach D.C. um dort mit der Schulband vor bedeutenden Persönlichkeiten zu spielen. Plötzlich klingelt Rachels Telefon und eine Frauenstimme fordert ihr bedingungslose Kooperation – anderenfalls würde ihr Sohn sterben.

Wie beschreibt man Eagle Eye am besten? Man borgt bei der Story ein wenig bei „I Robot“, erzählt die Geschichte mit der Geschwindigkeit von „Final Call“ und schmückt das ganze mit coolen Effekten und Explosionen wie in „Transformers“. Wenn der Stoff dann noch vom Regisseur von „Disturbia“ in der Optik eines Hochglanzmagazins verfilmt wird bekommt man eine Vorstellung was man von Eagle Eye in etwa erwarten kann.

Die Story wird mit einer derartigen Geschwindigkeit erzählt, dass man es gekonnt schafft von möglichen Schwächen des Films komplett abzulenken (nicht dass welche zu finden wahren). Gerade am Anfang muss man gut aufpassen um auch wirklich nichts zu verpassen. Leider wird die Identität der Person die hinter der Stimme steckt etwas zu früh gelüftet.

Hat man zu anfangs noch diesen Wow-Effekt, wenn Jerry von einer Stimme geleitet wird die gottgleich alles zu sehen scheint, so geht dieses Gefühl nach der Auflösung des Rätsels etwas verloren. Die Auflösung selbst ist – ohne zu viel verraten zu wollen – Geschmackssache. Shia LeBeouf spielt in Eagle Eye wieder die Rolle des Mannes, der anfangts in eine Situation gezogen wird die ihn maßlos überfordert, sich aber dann doch beweist wie immer tadellos.

Ohne seine Interpretation der Rolle würde der Film wahrscheinlich nicht annähernd so gut funktionieren, auch wenn ich ihm mal eine andere Rolle wünschen würde um sich schauspielerisch beweisen zu können. Michelle Monaghan weiß zu gefallen und spielt die alleinerziehende Mutter die alles für ihren Sohn tun würde ausgezeichnet.

Abgerundet wird der Cast vom Schauspielern die man bereits in anderen Filmen gesehen hat wie z.B. Michael Chiklis, Rosario Dawson und Billy Bob Thornton um nur einige zu nennen.

Von mir bekommt der Film 8/10 mitreißenden Empehlungspunkte!


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