Der letzte Kuss (Filmkritik)

Michael ist irgendwie deprimiert. Nicht nur das er bald 30 wird auch die Aussicht auf seine möglicherweise schon sehr baldige Hochzeit macht ihm zu schaffen. Obwohl er nun alles hat was man klassischerweise braucht um glücklich zu sein, sprich die Arbeit als Architekt und eine Frau die ihn liebt, hat er irgendwie das Gefühl etwas im Leben verpasst zu haben. Als er nun von der unkonventionellen Kim angebaggert wird beginnt er plötzlich zwischen einer Affäre und seiner Jugendliebe zu schwanken.

Der Filme handelt im Prinzip von Leuten mit jeder Menge Beziehungsproblemen. Das mag jetzt bis zu einem gewissen Grad negativ klingen ist es aber nicht. Alle Charaktere scheinen hier und da ein paar Macken zu haben. Besonders Zach Braff alias Michael, den man ja sonst fast nur aus der Serie Scrubs kennt, spielt den fast dreißig jährigen, von Zweifeln gebeutelten Architekten perfekt. Dem ganzen setzen Tom Wilkinson und Blythe Danner als Michaels Eltern das Sahnehäubchen auf.

Von mir bekommt der Film 7,5/10 Empfehlungspunkte.


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