Stealth – Unter dem Radar (Filmkritik)

In der nahen Zukunft wird der Krieg gegen den Terror mit den neuesten und modernsten Waffensystemen geführt. Die Lieutenants Ben Gannon (Josh Lucas), Henry Purcell (Jamie Fox) und Kara Wade (Jessica Biel) tragen ihren Teil dazu bei. Sie sind die besten Elitepiloten der US Navy und konnten sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durchsetzen. Sie sind zu dritt und als Team unschlagbar. Möglicherweise auch deshalb, weil die drei eine Primzahl ist und Primzahlen Glück bringen. Eines Tages bekommen sie von ihrem Führungsoffizier, Captain Cummings (Sam Sheppard) einen euen unbemannten Tarnkappenbomber namens EDI (der Name steht für „Extreme Deep Invader“) an die Seite stellt. An ihrer Seite soll er erste praktische Erfahrungen sammeln. Als EDI allerdings nach einer erfolgreichen Mission von einem Blitz getroffen wird, verhält sich die Maschine plötzlich etwas merkwürdig, entwickelt schließlich einen eigenen WIllen und gerät ausser Kontrolle.

Stealth Film Jessica Biel

Stealth bietet viele gute Ansätze die jedoch teilweise etwas gewöhnungsbedürftig umgesetzt wurden. Die Story ist schnell erzählt. Es geht um die Zukunft der Kriegsführung mittels künstlicher Intelligenz und was passieren kann, wenn einmal etwas nicht so funktioniert wie geplant. Dabei ist die Story keineswegs so vorhersehbar wie man meinen könnte und sorgt für die eine oder andere Überraschung.

Von der optischen Seite ist der Film gut gemacht. Die Flugszenen sind im MTV-Stil inszeniert und actionreich in Szene gesetzt. Das Ganze wird abgerundet von überzogen coolen Dialogen. Dies geht zwar teilweise etwas auf Kosten der Logik, Freunde des Popkornkinos werden nichts destotrotz ihre Freude haben (die abzuschießenden Gegner agieren mehr als stümperhaft).

Die Hauptdarsteller machen – auch wenn bewusst auf eine gewisse Charaktertiefe verzichtet wurde – allesamt eine gute Figur. Josh Lucas, dessen Darstellung zu anfangs ein wenig schwächer ist, schafft es gegen Ende des Films die Sympathien auf sich zu ziehen. Jamiee Foxx weiß mit seiner überzogen großspurigen Art und der einen und anderen Tanzeinlage zu gefallen. Jessica Biel ist für den männlichen Zuschauer neben der Action der wahrscheinlich wichtigste Grund den Film zu sehen. Zwar erreicht ihre schauspielerische Leistung keinen neuen Höhepunkt, dafür wird man mit einer netten Bikiniszene unter einem Wasserfall belohnt. Sam Sheppard macht seine Sache als jemand der für sein „Spielzeug“ über Leichen gehen würde wirklich gut und verleiht seiner Figur das markante Etwas.

Von mir bekommt der Film 7/10 actionreiche Empfehlungspunkte.

Zitat: What i want from you is nothing less than perfection!


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