Jumper (Filmkritik)

David hat eine Fähigkeit die ihn vom 99.99% der Weltbevölkerung unterscheidet. Er kann sich von einer Sekunde zur anderen an verschiedene Orte teleportieren, also jumpen. Doch nachdem er sich von zig Banken Geld „geborgt“ hat um seinen aufwändigen Lebensstil zu finanzieren, kommt ihm die Geheimorganisation der Paladine (der Anführer wird hier von Samuel L. Jackson gespielt) auf die Schliche. Diese sind allgemein von Jumpern wenig begeistert und wollen alle Jumper töten. Ihre Begründung – nur Gott sollte die Fähigkeit haben überall gleichzeitig zu sein. Dass Todesurteil für diese „begabten“ Menschen.

Hayden Christensen ist ein echtes Schnuckelchen. Seit Star Wars hat er sich um einiges weiter entwickelt, sowohl schauspielerisch als auch körperlich. Während sein Spiel in Star Wars noch recht hölzern wirkte, ist er in dieser Rolle schon sehr glaubhaft. Seine Freundin wird gespielt von Rachel Bilson, die manche von uns schon von O.C. California kennen.

Auch sie überzeugte und spielte sie Milli mit einer Glaubwürdigkeit , die ich ihr nicht zugetraut hätte. Ich bin jedoch der Meinung, dass sie schauspielerisch noch nicht in der Lage ist, einen solchen Film alleine zu tragen und so war es auch ganz gut, dass um sie herum ein junges und ambitioniertes Cast spielte.

Weiters erwähnenswert ist Jamie Bell (vielen bekannt aus Billie Elliot – ein Geheimtipp), der einen Jumper gibt, der sich einen Spaß daraus macht, die Paladine, die ihn verfolgen, zu killen. Was hier des weiteren lobenswert zu erwähnen ist, ist die über große Strecken überzeugende Blue Screen Technik. Wenn Christensen auf dem Kopf der Sphinx in Ägypten picknickt, wirkt das um einiges realistischer wie zum Beispiel eine ähnliche Szene aus „Das Beste zum Schluss“ (Jack Nickolson und Morgan Freeman klettern auf der Pyramide herum).

Die Jumps sind sehr gut animiert und wirken auch durchaus glaubwürdig. Was mich an diesem Film störte waren 2 Sachen. Ersten er war er mit nicht einmal 1½ Stunden schon sehr kurz und hatte ein viel zu plötzliches Ende. Zweitens – was mich noch um einiges mehr störte – merkte man dem Film an, dass man mit der Brechstange noch die Möglichkeit für einen 2. Film offen halten wollte.

Dass dabei die Story im diesem Film für mein Empfinden nicht richtig abgeschlossen wurde, ist hier offensichtlich in Kauf genommen worden. Ein längerer Film ohne Option auf einen 2. Teil hätte mir hier um einiges besser gefallen. Sonst ein solider Film mit tollen Special Effects und Schauplätzen, die einen neidisch werden lassen.

Noch 2 Zitate – Wer du bist, was du bist kann die Welt verändern. – Außergewöhliche Kräfte haben außergewöhnliche Folgen.

Der Film bekommt von mir 6 von 10 sprunghaften Empfehlungspunkte.


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