Running Scared (Filmkritik)

Joey Gazelle (gespielt von Paul Walker) ist ein kleiner Fisch im Netz der Mafia.
Als ein Deal schiefgeht und Polizisten erschossen werden, soll er die benutzte Waffe verschwinden lassen. Er sammelt die Waffen die er verschwinden lassen soll aber schon längere Zeit als Sicherheit für mögliche Notfälle, wird dabei aber dieses mal von seinem Sohn Nicky und dem Nachbarsjungen Oleg heimlich beobachtet.

Joey´s Probleme beginnen als Oleg die gerade versteckte Pistole entwendet, seinen brutalen Stiefvater damit anschießt, und mit der Waffe flüchtet. Joey hat nicht viel Zeit um seine Haut und die seiner Familie zu retten, denn Mafia und Polizei werden nach der Schießerei neugierig und kommen der Wahrheit immer näher.

Hier ist er also, der meiner Meinung nach absolut beste Paul Walker Film. Du wirst gleich am Anfang in einen Tunnel gesaugt und nach einer wilden Achterbahnfahrt am Ende des Films wieder ausgespuckt. Thriller, Action und Drama werden hier bunt gemixt und schließen sich zu einem beeindruckendem Gesamtprodukt zusammen. In dieser schmutzigen Welt gibt es brutale Schläger, ausgeflippte Mafiosi und völlig kranke Kinderschänder.

Mittendrin läuft Oleg um sein Leben, gefolgt vom immer verzweifelter agierenden Joey.
Man fühlt sich wie in einem düsteren Märchen (man beachte hierfür auch den Schlussspann), und hofft bald wieder aufzuwachen weil das alles gar nicht wahr sein kann. Paul Walker liefert hier eindeutig eine seiner besten Performances (wenn nicht überhaupt die Beste), man kann von Beginn an mit ihm mitfühlen und leidet mit ihm.

Die Namensänderung zu Paul Runner hätte er zusätzlich nach diesen schweißtreibenden Dreharbeiten, bei denen er wohl ein paar Kilo verloren hat, auf jeden Fall verdient. Hab den Film bereits 5 mal gesehen und finde ihn noch immer sehr toll. Gute Nerven und ein hohes Toleranzlevel für einige drastischere Gewaltszenen sollte man aber schon haben.

Hier noch ein kleines Zitat aus „Coolnessgründen“ in englischer Sprache, in der der Film übrigens noch besser ist – Joey:“Fuck! AHH! You motherfucker, Frankie. You motherfucker. Don’t you fucking hurt that fucking kid, you fuck!“

Running Scared bekommt von mir 9,5/10 atemlose, intensive Empfehlungspunkte.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.