Across the Universe (Filmkritik)

Dockarbeiter Jude reist 1960 von England nach Amerika um dort seinen Vater zu suchen, der nicht weiß, dass er einen Sohn hat. Dort angekommen lernt er einen Studenten namens Max kennen mit dem er sich sofort anfreundet. Die beiden haben von nun an Spaß miteinander, genießen das Leben, und landen schließlich in einer WG in New York.
Langsam kommen sich auch Jude und die ihnen nachgereiste Lucy, die kleine Schwester von Max, näher. Ihre junge Liebe wird aber auf eine harte Probe gestellt, weil Max eingezogen wird um beim Vietnamkrieg mitzukämpfen, und Lucy Antikriegsdemonstranten beitritt, mit denen sie immer mehr Zeit verbringt.

Zu Beginn gleich mal etwas für alle Menschen die die Beatles und Filme wo viel gesungen wird nicht mögen: haltet euch fern von diesem Film. Für alle anderen gilt: unbedingt ansehen und genießen. Man kann dieses Erlebnis nicht mit vielen Filmen vergleichen die ich jemals gesehen habe, man sollte ihn sich aber auf jeden Fall mit einem offenen Geist für neue Erfahrungen ansehen.

Die Hauptdarsteller treiben zwischen den Sprechpassagen die Geschichte mit Beatlessongs voran. Diese Songs passen perfekt in die Handlung, führen aber gleichzeitig eine surreale Ebene in den sonst realistischen Film ein. Man könnte sagen man sieht die Bilder auf der Leinwand während gesungen wird, die die Menschen gerade in ihrem Kopf haben (hoffe das passiert mir nie, hehe).

Alle Darsteller singen dabei ihre Songs selbst, was leicht schief gehen hätte können, hier aber nicht der Fall ist. Wer also Musikfilme mag, oder die Sechzigerjahre, die Beatles oder einfach einmal einen etwas anderen Film sehen will, dem kann ich Across the Universe nur ans Herz legen.
All you need is love!!!

Across the Universe bekommt von mir 8,5/10 musikalische, phantasievolle Empfehlungspunkte.


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