X-Men | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Wed, 19 Oct 2016 17:55:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 X-Men: Apocalypse (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2016/05/26/x-men-apocalypse-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2016/05/26/x-men-apocalypse-filmkritik/#comments Thu, 26 May 2016 04:00:36 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=24297 Im alten Ägypten herrschte einst der scheinbar allmächtige Mutant En Sabah Nur (Oscar Isac), später als Apocalypse bekannt, bis er bei einem Aufstand verschüttet wurde. Im Jahre 1983 untersucht CIA-Agentin Moira Mac Taggert (Rose Byrne) gerade eine Ausgrabung, als Apocalypse … Weiterlesen

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Im alten Ägypten herrschte einst der scheinbar allmächtige Mutant En Sabah Nur (Oscar Isac), später als Apocalypse bekannt, bis er bei einem Aufstand verschüttet wurde.

Im Jahre 1983 untersucht CIA-Agentin Moira Mac Taggert (Rose Byrne) gerade eine Ausgrabung, als Apocalypse wieder zum Leben erwacht und kurze Zeit später vier Mutanten, als die vier Reiter der Apokalypse, rekrutiert. Es gibt nur eines das ihn aufhalten kann und zwar Professor Charles Xavier (James McAvoy) und seine X-Men.

X-Men Apocalypse

Als Bryan Singer im Jahr 2000 den ersten X-Men-Film inszenierte, war dieser nicht nur erfolgreich, sondern beeinflusste die Art, wie Superhelden-Filme ab diesem Zeitpunkt zu sein hatten, nachhaltig. Mit „X-Men 2“ setzte Singer den Erfolgskurs fort, um sich im Anschluss anderen Dingen, wie „Superman Returns“ zuzuwenden.

Der Film „X-Men 3“ wurde daher von Brett Ratner inszeniert, der das Franchise beinahe beendet hat. Zum Glück konnte Matthew Vaughn es mit der Vorgeschichte „X-Men: First Class“ wieder richten. Bei „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ übernahm dann wieder Singer das Steuer und inszenierte, trotz einiger Probleme, einen sehr gelungenen Superhelden-Film.

Nun ist Singer wieder da und hat das neuste Abenteuer der Mutanten im Gepäck. Er hatte sich scheinbar vorgenommen eine epische Geschichte, mit einem der mächtigsten Gegenspieler der X-Men, zu inszenieren und erhielt gleich vorab eine Menge Kritik. In den ersten Trailern sah Apocalypse nicht gut aus und wurde aus diesem Grund einem Redesign unterzogen.

Der eigentliche Film beginnt im alten Ägypten als En Sabah Nur/Apocalypse versucht, sein Bewusstsein in einen neuen Körper zu transferieren. Zu seinem Pech hat er unter den dortigen Einwohnern nicht nur Fans und die Prozedur wird unterbrochen. Zu seinem Glück können seine vier Gefolgsleute gerade noch so sein Überleben sicherstellen.

Die ersten Minuten bieten einen erstklassigen Einstieg, der optisch perfekt ist und rasante Action bietet. Leider kann der Film das zu Beginn an den Tag gelegte, hohe Niveau nicht halten und so zeigen sich zeitnahe immer wieder Fehler und/oder Probleme, die dem Zuschauer dann am Ende ein gelungenes Filmerlebnis verwehren.

Der Film „X-Men: Apocalypse“ scheint generell mehr Gemeinsamkeiten mit „X-Men 3: Der letzte Widerstand“ und „Batman v Superman“ zu haben als mit „X-Men: Erste Entscheidung“ und „Deadpool“. Dies macht sich dann vor allem durch eine mangelhafte Charakterarbeit bemerkbar. Während Michael Fassbender als Magneto diesen Umstand einigermaßen kompensieren kann, haben seine Kollegen damit durchaus Probleme.

X-Men-Apocalypse 2.jpg

Wenn dem Zuschauer am Ende die Charaktere egal sind, wobei man immerhin die Hälfte aus vorangegangenen Filmen kennt, ist das einfach nur schade. Die Einführung ist unverhältnismäßig lange und irgendwie scheint hier der Fokus zu fehlen. Während „Captain America 3: Civil War“ es schafft, alte und neue Gesichter unter einen Hut zu bringen und die weitere Geschichte aufzubauen, gelingt das hier nicht.

Scheinbar konnte oder wollte man sich hier nicht zwischen den alten und neuen Charakteren entscheiden und irgendwie funktioniert das, was am Ende herauskommt, nicht. Zudem scheinen manche Szenen nur deswegen ihren Weg in den Film gefunden zu haben, weil es einfach war. Die Szene mit Quicksilver kam im Vorteil gut an? Gut dann geben wir ihm auch hier eine Actionszene.

Die ist dann überhaupt nicht essenziell für die Geschichte, wenn auch gelungen und leider auch die beste Actionszene im Film, was in Anbetracht des Bösewichts irgendwie peinlich ist. Jennifer Lawrence hat keine Lust auf das blaue Outfit? Gut, wir ersparen es ihr, immerhin erkennen die Zuschauer dann auch, dass sie die bekannte Schauspielerin aus „Die Tribute von Panem“ vor sich haben.

Der Bösewicht Apocalypse, gespielt von Oscar Isac (Star Wars: Das Erwachen der Macht) ist dann auch so gar nicht spannend. Zwar glaubt man ihm seine Macht, aber alleine die Tatsache, dass er seinen Reitern stärkere Kräfte verleiht, indem er sie nach dem im Kindergarten gebräuchlichen du-bist-dran-Prinzip quasi anstubst, wirft die Frage auf, warum niemandem etwas Besseres eingefallen ist.

Bei der finalen Auseinandersetzung wurde ebenfalls sehr viel Potential verschenkt. Obwohl hier die ganze Welt auseinanderfällt und gezeigt wird, wie mehrere Städte eingerissen werden, kommt hier nie das Gefühl einer globalen Bedrohung auf. Dasselbe gilt grundsätzlich für den Plan des Bösewichts, auch wenn eigentlich das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel steht.

Was die Schauspieler betrifft, so kann nur Michael Fassbender (Steve Jobs) völlig überzeugen. Jennifer Lawrence ist nicht per se schlecht, dennoch kommt hier und da das Gefühl auf, sie habe sich womöglich, ähnlich wie Christian Bale in „The Dark Knight Rises“, etwas zu früh emotional von ihrer Rolle verabschiedet.

Was die Neuzugänge betrifft können vor allem Tye Sheridan (Scouts Guide to the Zombie Apocalypse) als Scott Summers und Kodi Smit-McPhee (Let Me In) als Nightcrawler überzeugen. Sophie Turner (Game of Thrones) als Jean Grey fällt vor allem dadurch auf, dass sie scheinbar nur wenig mit Famke Janssen (Taken) gemeinsam hat, die die Rolle vorher verkörpert hat.

Ebenfalls mit dabei, wenn dieses Mal nur kurz, ist Hugh Jackman (Chappie) als Wolverine. Olivia Munn hat, ähnlich wie ihre Mitreiter, vergleichsweise wenig zu tun und konnte leider sogar in „Ride Along 2“ mehr Eindruck hinterlassen.

Alles in allem ist „X-Men: Apocalypse“ ein Film der so unglaublich viel Potential verschenkt hat. Angefangen bei den Charakteren, über die Geschichte und sogar einzelnen Szenen, die so wirken als hätte das zuständige Special-Effect-Team eine als Vorschau gedachte Sequenz abgegeben, hätte man so vieles, mit vergleichsweise wenig Aufwand, besser machen können.

Stattdessen spielt Bryan Singer hier planlos mit seinen Figuren und hat sich scheinbar vorher noch Tipps von Brett Ratner geholt. Hoffentlich nimmt sich Singer jetzt eine Auszeit und lässt jemand anderen beim nächsten Teil übernehmen. Der ist bereits geplant und soll dann in den 90er Jahren spielen.

Der Film „X-Men: Apocalypse“ bekommt 7/10 enttäuschende, alles zugrunde gehen lassende Empfehlungspunkte.

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X-Men 3: Der letzte Widerstand – The Last Stand (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2014/07/06/x-men-3-der-letzte-widerstand-the-last-stand-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2014/07/06/x-men-3-der-letzte-widerstand-the-last-stand-filmkritik/#respond Sun, 06 Jul 2014 04:00:32 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=17380 Das pharmazeutische Unternehmen Worthington Labs, gibt die erfolgreiche Entwicklung eines Heilmittels für Mutanten bekannt. Dieses Heilmittel deaktiviert das X-Gen und ermöglicht den Mutanten ein normales Leben, sollten sie sich dazu entschließen es zu nehmen. Magneto (Ian McKellen) ist davon überzeugt, … Weiterlesen

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Das pharmazeutische Unternehmen Worthington Labs, gibt die erfolgreiche Entwicklung eines Heilmittels für Mutanten bekannt. Dieses Heilmittel deaktiviert das X-Gen und ermöglicht den Mutanten ein normales Leben, sollten sie sich dazu entschließen es zu nehmen.

Magneto (Ian McKellen) ist davon überzeugt, das Heilmittel diene einzig dem Zweck das Mutantenproblem in den Griff zu bekommen und plant mit seiner Bruderschaft einen Angriff auf Worthington Labs. Doch die X-Men haben ein noch ein größeres Problem.

X-Men 3

Wenn es um den schlechtesten bzw. meist gehassten Film des X-Men-Franchise geht, kommt neben „X-Men Origins: Wolverine“ eigentlich nur das dritte Abenteuer der X-Men in Frage. Nach dem Erfolg von „X-Men“ und „X2“ war weniger die Frage ob man die Geschichte fortsetzen würde, sondern wann – und hatte gleichzeitig ein Problem.

Bryan Singer, der bei den ersten beiden Abenteuern nicht nur Regie führte sondern auch an der Geschichte beteiligt war, hatte beschlossen, dem Franchise vorübergehend den Rücken zu kehren um sich mit „Superman Returns“ einen persönlichen Traum zu erfüllen. Ihn ersetzen sollte Matthew Vaughn (X-Men: First Class), der jedoch kurzfristig absprang.

Vaughn wurde im letzten Moment durch Brett Ratner (Tower Heist) ersetzt, der erst kürzlich einen Beitrag zu der Abscheulichkeit namens „Movie 43“ leistete. Doch irgendwie wäre es zu einfach Ratner alleine dafür verantwortlich zu machen, was letztendlich das dritte Abenteuer der X-Men sein sollte. Auch wenn er nie den Oscar für seine Arbeit gewinnen wird, hat er uns doch den einen oder anderen seichten aber unterhaltsamen Film beschert.

Wer keine Spoiler mag sollte die folgenden zwei Absätze besser überspringen. „The Last Stand“ beginnt gleich mit zwei Rückblicken, um dann in die nahe Zukunft über zu blenden. Man sieht wie Wolverine und einige andere X-Men einen Sentinel bekämpfen (übrigens ein sehr cooler Einstieg) nur um Momente später festzustellen, dass alles nur eine Übung war.

Cyclops wird von Visionen heimgesucht, fährt zum Alkali Lake, und findet dort Jean Grey, die sich dort in „X2“ für ihre Kollegen geopfert hat – gleichzeitig das letzte Mal, dass man Cyclops zu Gesicht bekommt. Jeans Unterbewusstsein, auch bekannt als Phoenix, hat die Kontrolle übernommen, tötet Xavier als dieser versucht ihr zu helfen und schließt sich (mehr oder weniger) Magnetos Bruderschaft an.

Zu guter Letzt gibt es einen finalen Showdown auf Alcatraz, der Insel auf der Worthington Labs das Heilmittel herstellt. Das klingt doch alles nach einem typischen X-Men-Abenteuer oder? Der Film hat nur ein wesentliches Problem und zwar die Geschichte in Verbindung mit der Charakerentwicklung. Beginnen wir mit Professor Xavier.

Der setzt sich üblicherweise für die Anerkennung und Akzeptanz der Mutanten an, hat es aber an dieser Stelle scheinbar aufgegeben Jean Grey in jungen Jahren zu helfen und beschlossen, dass es besser sei sie zu kontrollieren – ein Fehler für den er (Achtung Spoiler) schließlich mit seinem Leben bezahlen muss.

Magneto, der bisher immer das Beste für die Mutanten im Allgemeinen und seine Bruderschaft im Speziellen im Sinn hatte, fällt ebenfalls aus der Rolle. Der wird hier auf einen zweidimensionalen Bösewicht reduziert, der die Mutanten die ihm folgen willkürlich opfert, da es sich ja nur um Bauern handelt. Schade eigentlich.

Halle Berry (Cloud Atlas) wollte offenbar mehr Zeit Screentime. Auch wenn ich sie für eine fähige Schauspielerin halte, an dieser Stelle ist sie kaum auszuhalten. Famke Janssen (Hansel & Gretel) als Jean Grey/Phoenix kommt nicht viel besser weg und ist den gesamten Film über reduziert auf einen leeren Gesichtsausdruck. Ebenfalls nicht besonders gut getroffen hat es Vinnie Jones (Cross), der als Juggernaut in erster Linie lächerlich wirkt.

Rebecca Romijn (The Punisher) als Mystique hat es nicht ganz so schlimm erwischt und hat einige coole Szenen, kommt aber im Großen und Ganzen zu kurz vor. Natürlich trägt die Geschichte einen wesentlichen Teil zu den erwähnten Charakterentwicklungen und dem was sonst noch passiert bei, dennoch scheint Ratner, anders als sein Vorgänger, auch Probleme damit zu haben, die verschiedenen Schauspieler entsprechend anzuleiten.

Was kann man sonst noch über die Geschichte sagen? Wer hatte die glorreiche Idee ein Klassensystem für Mutanten einzuführen? Im Vergleich zum Vorgänger hat man das Budget auf 210 Millionen Dollar knapp verdoppelt und es gibt zahlreiche Momente in denen zu sehen ist, wohin ein Großteil des Geldes geflossen ist.

Immerhin elf!! Firmen waren an den visuellen Effekten beteiligt und dennoch greifen sie gut ineinander über. Das Problem ist nur, dass eine tolle Optik eine tolle Geschichte nicht ersetzen kann und leider scheinen manche Szenen nur deswegen ihren Weg in den Film gefunden zu haben, weil sie eben cool aussehen.

Was also ist „X-Men 3: Der letzte Widerstand“ und was macht ihn zum wahrscheinlich schlechtesten Film im Franchise? Letztendlich ist der Film Unterhaltung von der leichtesten Art, der in erster Linie darunter leidet, dass der Vorgänger ein sehr guter Film war. Auf die Charaktere und deren Entwicklung machte man einen großen Haufen und investierte statt dessen einen großen Batzen in visuelle Effekte. Das Endergebnis kann leider nicht überzeugen und zum Glück sollte es der nächste X-Men-Film (Matthew Vaughn sei Dank) wieder richten.

Der Film „X-Men 3: Der letzte Widerstand“ bekommt 6,5/10 nicht ganz widerstandslos untergehende Empfehlungspunkte.

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X-Men 2 – X2 (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2014/07/02/x-men-2-x2-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2014/07/02/x-men-2-x2-filmkritik/#respond Wed, 02 Jul 2014 04:00:35 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=16903 Mutanten. Seit dem Bekanntwerden ihrer Existenz hat man sie mit Furcht, Misstrauen und oft auch Hass betrachtet. Überall auf der Erde gibt es hitzige Debatten. Sind Mutanten das nächste Glied in der Kette der Evolution oder nur eine neue Spezies … Weiterlesen

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Mutanten. Seit dem Bekanntwerden ihrer Existenz hat man sie mit Furcht, Misstrauen und oft auch Hass betrachtet. Überall auf der Erde gibt es hitzige Debatten. Sind Mutanten das nächste Glied in der Kette der Evolution oder nur eine neue Spezies der Menschheit, die um ihr Recht auf Leben in dieser Welt kämpft? Wie dem auch sei, es ist eine historische Tatsache, dass sich die Menschheit noch nie dadurch ausgezeichnet hat, ihre Welt mit anderen zu teilen.

Nachdem ein Mutant den Präsidenten angegriffen hat, beauftragt dieser William Stryker (Brian Cox) damit, das Mutantenproblem zu lösen. Stryker hat unglücklicherweise Zugang zu Eric Lensherr (Ian McKellen) der ihm, zugegeben nicht ganz freiwillig, alles über Professor Xaviers (Patrick Stewart) Schule für Begabte erzählt hat. Mit diesem Wissen plant Stryker nicht nur die Anzahl der Lehrer/Schüler deutlich zu reduzieren, sondern trachtet ausnahmslos allen Mutanten nach dem Leben.

X-Men 2 X2 Film Cast

Nach dem Erfolg des ersten X-Men Abenteuers, machte man sich schon bald daran an einer Fortsetzung zu arbeiten. Im Wesentlichen scheint man hier das Erfolgsrezept wiederholen zu wollen, um es gleichzeitig noch ein wenig besser zu machen. Während Bryan Singer (Superman Returns) wiederholt Regie führte und auch am Drehbuch beteilig war, hat man es geschafft, in vielen Bereichen noch eins drauf zu setzten.

Mit einem deutlich erhöhten Budget von 110 Millionen Dollar war es dann auch möglich, eine noch packendere Geschichte mit einer Laufzeit von immerhin 134 Minuten zu erzählen. Da viele Charaktere hier bereits bekannt waren hat man die Gelegenheit genutzt, um noch ein paar weitere einzuführen. Auch bei den Spezialeffekten ging man noch einen Schritt weiter, was aber nicht immer funktioniert hat – mehr dazu aber später.

Der Film beginnt mit einem Knall. Der Angriff auf den Präsidenten durch einen Mutanten, der wie es sich später herausstellt Nightcrawler (Alan Cumming) heißt, ist eine der besten des Franchises, vor allem wenn man bedenkt, dass „X2“ bereits 2003 erschienen ist. Der Präsident erlaubt Stryker (Brian Cox) sich des Mutanten-Problems anzunehmen.

Der wiederum entführt nicht nur Professor Xavier (Patrick Stewart), sondern greift auch dessen Schule an (zum Glück wurde Wolverine als Babysitter verpflichtet) und plant letztendlich nichts weniger, als das Ende aller Mutanten. Zwischendurch steht es sogar so schlecht um die Zukunft der Mutanten, dass sich Magneto/Eric Lensherr (Ian McKellen) den X-Men anschließt, um der Bedrohung Herr zu werden.

Ja dank seines Wissens über Mutanten, seiner eigenen Spezialeinheit und einem perfekt ausgeklügelten (und nicht weniger fiesen) Plan, ist William Stryker die ultimative Bedrohung sowohl der X-Men als auch der restlichen Mutanten. Brian Cox (R.E.D.) spielt in dieser Rolle sogar Ian McKellen als Magneto an die Wand, auch wenn dieser sich an dieser Stelle zugegeben etwas zurück hält.

Bei den Neuzugängen machen Aaron Stanford (Nikita) als Pyro, Alan Cumming (Burlesque) als Nightcrawler und Kelly Hu (Warehouse 13) als Lady Deathstrike eine tolle Figur, wobei man die letzten beiden aus unterschiedlichen Gründen hier zum Einzigen mal gesehen hat. Bei den bereits bekannten Charakteren sind es vor allem Hugh Jackman (Prisoners) als Wolverine und Rebecca Romijn (The Punisher) als Mystique, die hier glänzen können.

Wolverine kann hier gleich bei mehreren Gelegenheiten zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist (bzw. aus welchem Metall seine Krallen sind), etwa wenn er sich zwischen Strykers Spezialeinheit und ein paar Schüler stellt, um bei der Gelegenheit auch ein bisschen aufzuräumen. Wolverine ist generell sehr gut in der Beschützerrolle und hier am Besten.

Mystique ist, trotz einiger cooler Actionszenen, in „X-Men“ eher unscheinbar, vermutlich weil man Rebecca Romijn das Schauspielen in der Form nicht zugemutet hat. In „X2“ hat sie dann mehr Gelegenheit dazu und die Art wie sie sich bewegt ist schnell, elegant und irgendwie einzigartig und die Art wie Romijn die „Leck-mich-am-Allerwertesten-Einstellung“ ihrer Rolle vermittelt, ist einfach großartig.

Klingt doch nach einem perfektem Film, oder? Nun ja, fast! Nicht zuletzt dank der Laufzeit von über zwei Stunden hat der Film leider einige Stellen, die etwas langatmig wirken. Die Spezialeffekte wirken auch nach über zehn Jahren durch die Bank noch astrein, dennoch gibt es vereinzelte Szenen, in denen sie (nennen wir es mal so) etwas angestaubt wirken.

Alles in allem ist „X-Men 2“ mit das Beste, was das X-Men Franchise zu bieten hat. Die Geschichte ist erste Sahne und wer emotional nicht voll dabei ist, hat vermutlich einen anderen Film gesehen. Trotz kleinerer Kritikpunkte ist das zweite Abenteuer der X-Men eine deutliche Steigerung gegenüber Teil eins. Das einzig traurige an dieser Stelle ist die Fortsetzung, die wiederum drei Jahre später folgen sollte.

Der Film „X-Men 2“ bekommt 8,5/10 friedlich zusammenlebende Empfehlungspunkte.

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X-Men (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2014/06/28/x-men-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2014/06/28/x-men-filmkritik/#respond Sat, 28 Jun 2014 04:00:51 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=16873 Mutationen sind der Schlüssel zu unserer Evolution. Sie haben es uns ermöglicht, uns von einzelligen Organismen zur komplexesten Spezies auf dem Planeten zu entwickeln. Dieser Prozess erstreckt sich für gewöhnlich über große Zeiträume, aber alle paar Jahrtausende macht die Evolution … Weiterlesen

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Mutationen sind der Schlüssel zu unserer Evolution. Sie haben es uns ermöglicht, uns von einzelligen Organismen zur komplexesten Spezies auf dem Planeten zu entwickeln. Dieser Prozess erstreckt sich für gewöhnlich über große Zeiträume, aber alle paar Jahrtausende macht die Evolution einen Sprung nach vorne. Immer öfter finden sich Menschen mit besonderen Fähigkeiten – Mutanten.

Eric Lensherr (Ian McKellen), auch als Magneto bekannt, ist einer von ihnen und überzeugt, dass es Krieg geben wird zwischen den Mutanten und den „normalen“ Menschen. Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) auf der anderen Seite setzt sich für Anerkennung und Akzeptanz ein. Als Magneto und seine Bruderschaft (in erster Linie bestehend aus Sabretooth (Tyler Mane), Mystique (Rebecca Romijn) und Toad (Ray Parker)) ein Attentat auf die Anführer der freien Welt planen, liegt es an Xavier und seinen X-Men (unter anderen bestehend aus Jean Grey (Famke Janssen), Cyclops (James Marsden), Storm (Halle Berry) uvm.) das Schlimmste zu verhindern.

X-Men 2000 Film Cast

Mittlerweile sind Helden, egal ob sie von einem anderen Planeten kommen (Men of Steel), ob es sich um Götter handelt (Thor), um einen Supersoldaten (Captain America) oder nur um einen genialen Milliardär, der rein zufällig auch ein Genie, ein Playboy und ein Menschenfreund (Iron Man) ist, auf der großen Leinwand nicht nur gerne, sondern auch verhältnismäßig oft zu sehen.

So wirklich begonnen hat alles im Jahr 2000 mit diesem einen Film, der bewiesen hat dass es möglich ist, unter anderem durch die immer besser werdenden computergenerierten Effekte, eine Comicvorlage auf die Leinwand zu transportieren. Erstmals hatten die Protagonisten in einer Realverfilmung verschiedenste, zum großen Teil unglaubliche Fähigkeiten und ließen es krachen.

Zu verdanken haben wir „X-Men“ dem Regisseur Bryan Singer (Superman Returns), der auch für das Drehbuch mitverantwortlich war. Singer war offenbar der perfekte Mann für diesen Job und sein Händchen für die passende Optik, in Verbindung mit seinem Gespür für die einzelnen Charaktere, macht sich hier von Anfang an deutlich bemerkbar.

Der Film lässt es vergleichsweise langsam angehen um, für alle die mit der Vorlage nicht vertraut sind, der Reihe nach die wichtigsten Charaktere kurz einzuführen. Zuerst sieht man den jungen Lensherr wie er zur Zeit des zweiten Weltkriegs in einem Konzentrationslager untergebracht ist und versteht dann in weiterer Folge auch, warum er mit den aktuellen Plänen der Regierung (Mutanten sollen sich registrieren) – nennen wir es mal so, keine Freude hat.

Kurze Zeit später lernt man Rogue (Anna Paquin) kennen die, nachdem sie ihre Kräfte entdeckt hat, von zu Hause wegläuft und in einem verschneiten Dörfchen auf Wolverine (Hugh Jackman) trifft. Die beiden werden von Mitgliedern der Bruderschaft attackiert, wobei sie Hilfe von den X-Men bekommen.

Später gibt es eine etwas unerwartete und etwas emotionale Wendung (Zitat Magneto: Wer sagt denn, dass ich dich will?) mit einem anschließenden, spektakulären Showdown. Wenn dieses Abenteuer nach einer Laufzeit von 104 Minuten dann zu Ende ist, will man in erster Linie wissen, wie die Geschichte weiter geht.

Zum Glück gab es drei Jahre später mit „X2“ nicht nur eine extrem gelungene Fortsetzung bzw. einen der besten Filme der X-Men-Franchise, sondern auch einen der besten Superheldenfilme überhaupt. Aber was macht jetzt das erste Abenteuer der X-Men zu einem guten Film? Ist es die Geschichte, die Optik oder sind es die Charaktere bzw. die Schauspieler? Letztendlich ist es eine gelungene Kombination aus allen Punkten.

Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Charaktere und deren emotionale Höhen und Tiefen ohne einen Moment langweilig zu werden. Patrick Stewart (Star Trek: The Next Generation) passt perfekt in die Rolle des Charles Xavier. Auch wenn er nicht sehr viel zu tun hat, ist er der perfekte Mentor und Anführer und ist nebenbei der Ruhe- und Ankerpunkt des Films.

Auf der anderen Seite findet sich Ian McKellen (Der Hobbit) als Eric Lensherr/Magneto wieder. Auch McKellen ist erstklassig in der von ihm verkörperten Rolle. Bemerkenswert an Magneto ist, dass er (wie so oft im X-Men Universum) nur das Beste im Sinn hat – wenn auch nur für seine Art. Singer hat es geschafft seinem Bösewicht eine mehrdimensionale Persönlichkeit zu verpassen, die Ian McKellen dann auch perfekt vermittelt.

Dann ist da noch in erster Linie Hugh Jackman (Prisoners), der hier zum Ersten Mal als Wolverine zu sehen ist und der die Rolle nicht nur für weitere sechzehn!! Jahre immer wieder einmal verkörpert, sondern ihr auch einen gewissen Kultstatus verpasst hat. Besonders gelungen an dieser Stelle ist die Art und Weise wie sich Wolverine um Rogue (Anna Paquin – „Scream 4“) kümmert und die Rolle des Beschützers macht ihn extrem sympatisch.

Erwähnt werden muss dann noch Rebecca Romijn (The Punisher), deren Kostüm in erster Linie aus blauer Farbe besteht und die als Mystique sogar Wolverine das Leben schwer macht. Aber auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache erstklassig auch wenn ich an dieser Stelle darauf verzichten muss, jeden einzelnen zu erwähnen.

Alles in allem ist „X-Men“ der erste Superheldenfilm einer neuen Generation. Diese Tatsache alleine macht ihn zu etwas Besonderen. Aber das erste Abenteuer der X-Men ist nicht nur eine tolle Comicverfilmung, sondern generell ein toller Film. Die Spezialeffekte sehen auch heute noch erstklassig aus, die Schauspieler und die Charaktere die sie verkörpern passen in jeder Hinsicht perfekt und die Geschichte ist komplex, stellenweise emotional und nicht zuletzt spannend.

Der Film „X-Men“ bekommt 8/10 die Welt von der Bruderschaft der Mutanten rettende Empfehlungspunkte.

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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit – Days of Future Past (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2014/05/26/x-men-zukunft-ist-vergangenheit-days-of-future-past-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2014/05/26/x-men-zukunft-ist-vergangenheit-days-of-future-past-filmkritik/#respond Mon, 26 May 2014 04:00:37 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=16355 In einer düsteren Zukunft werden die Mutanten von Maschinen, den so genannten Sentinels, gejagt und getötet. Um die Geschichte zu verändern senden die X-Men Wolverine (Hugh Jackman) in seinen jüngeren Körper zurück, um die Geschehnisse zu verhindern, die in weiterer … Weiterlesen

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In einer düsteren Zukunft werden die Mutanten von Maschinen, den so genannten Sentinels, gejagt und getötet. Um die Geschichte zu verändern senden die X-Men Wolverine (Hugh Jackman) in seinen jüngeren Körper zurück, um die Geschehnisse zu verhindern, die in weiterer Folge das Ende der Mutanten bedeuten könnten.

X-Men Days of Future Past Movie Film Poster

Auf zwei Dinge muss ich an dieser Stelle vorab hinweisen. Erstens werden die folgenden Zeilen den einen oder anderen Spoiler enthalten und zweitens handelt es sich hierbei ausschließlich um meine Meinung. Bryan Singer hat es geschafft mit dem Film „X-Men“ im Jahre 2000 Superhelden, so wie wir sie heute kennen und ihnen zuschauen wie sie in regelmäßigen Abständen die Welt retten, perfekt auf die Leinwand zu transportieren.

Auf das erste Abenteuer der X-Men folgte „X2“, woraufhin Singer sich mehr oder weniger erfolgreich anderen Projekten wie „Superman Returns“ oder „Jack the Giant Slayer“ zuwandte. Doch die Welt der Mutanten drehte sich weiter und bescherte uns neben Brett Ratners (Aushilfsgangster) „X-Men: The Last Stand“ auch den sehr gelungenen „X-Men: First Class“ unter der Regie von Matthew Vaughn.

Nun ist es Zeit für den Meister nach Hause zu kehren. Interessanterweise erhält Singer dabei die Unterstützung seines Vorgängers, da Vaughn mit am Drehbuch beteiligt war. Vorab wurde großes erwartet. Der Film soll in einer epischen Geschichte den alten und neuen Cast vereinen und dabei das Beste sein, was man jemals aus dem X-Men-Universum zu sehen bekommen hat. Dabei hat der Film ein ernst zu nehmendes Problem und das ist die Erwartungshaltung des Zuschauers.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Comic, an das der Film inhaltlich angepasst wurde. Die grundlegende Handlung wurde in ähnlicher Form in der äußerst gelungenen und empfehlenswerten Animationsserie „Wolverine and the X-Men“ aufgegriffen. Auch wenn „Days of Future Past“ versucht einige Kritikpunkte seiner Vorteile, und hier sei besonders „The Last Stand“ erwähnt, auszubügeln, stellt sich doch die Frage, wie die Geschichte ins Gesamtbild passt.

Beispielsweise angenommen es hätte in den 70ern bereits funktionierende Sentinels gegeben, wieso hat die Regierung diese (abgesehen vom Budget der jeweiligen Filme) später offenbar nie im Kampf gegen zum Teil übermächtige Mutanten eingesetzt? Der Film selbst beginnt in der düsten Zukunft mit der derzeit am Besten inszenierten Actionsequenz, in der die verbleibenden X-Men zeigen können, was in ihnen steckt.

Professor Xavier (Patrick Stewart) ersinnt den Plan jemanden in die Vergangenheit zu schicken, um die Zukunft zu verändern und die Wahl fällt auf Wolverine. Interessant dabei ist, dass nur eine Verbindung in die Vergangenheit hergestellt wird, die eine gewisse emotionale Stabilität von Seiten der gesendeten Person erfordert.

Nun ist Wolverine nicht gerade für seine emotionale Ausgeglichenheit bekannt, doch was ein möglicherweise spannendes Handlungselement sein könnte, kommt hier deutlich zu kurz. Wolverine sucht in der Vergangenheit den jungen Xavier (James McAvoy) auf und bittet ihn um seine Hilfe. Doch Xavier hat seine eigenen Probleme.

Nach den Ereignissen in Kuba kann dieser nur dank seines Serums von Beast (Nicholas Hoult) wieder laufen, muss dafür aber auf seine Kräfte verzichten und verbringt den Tag am Liebsten mit hochprozentigen Alkohol. Diese Umstände bringen eines mit sich, wobei einiges gut funktioniert und einiges weniger gut.

Ich für meinen Teil sehe Wolverine am Liebsten wenn er mehr oder weniger schlecht gelaunt den bösen Jungs in den Hintern tritt. Zwar ist es prinzipiell eine gute Idee ihn als Mentor einzusetzen und es ist auch ein wenig ironisch, dass er hier Xavier unter die Arme greift, aber es macht doch irgendwie weniger Spaß ihn in dieser Rolle zu sehen.

Auf der anderen Seite erlebt Xavier hier den Tiefpunkt seines Lebens. Dennoch tut es weh, dass er hier zu Beginn beinahe wie ein Junkie dargestellt wird, der von Beast seinen Stoff bekommt. Selbstverständlich wird am Ende auch für ihn alles gut, wobei auch sein älteres Ich eine Rolle spielt. Das selbstverständlich-wird-alles-gut-Gefühl gibt es leider auch generell gegen Ende, was trotz eindrucksvoller Inszenierung etwas die Spannung drückt.

Was die Optik betrifft stechen vor allem die in der Zukunft angelegten Sequenzen, auch dank der perfekten Inszenierung, heraus. Hier hätte man auch gerne mehr gesehen, doch dürfte trotz eines überragenden Budgets von geschätzten 250!! Millionen Dollar hier wohl die Grenze des machbaren erreicht worden sein.

Zurück in der Vergangenheit nimmt Singer die zeitlose Optik von „First Class“ und tauscht sie gegen die der 70er Jahre ein – hier ist optisch und wie die Szenen wirken zu jedem Zeitpunkt klar, wo und wann man sich derzeit befindet. Für alle X-Men Fans gibt es während des Films eine Menge Anspielungen auf bereits Geschehenes und auch Dinge, die möglicherweise noch kommen. Dabei hat man, sollte man den Credits glauben schenken, Bild und/oder Tonmaterial sämtlicher Vorteile verwendet.

Was den Fanservice betrifft hat man sich dementsprechend sehr viel Mühe gegeben, um möglichst viel unter zu bringen. Das funktioniert meistens gut, dennoch hat man es auch da übertrieben und so manche Szene wirkt ein wenig deplatziert. Ein großer Pluspunkt ist dafür der Cast und hier hat man es geschafft, das Beste unter einen Hut zu bringen, was X-Men zu bieten hat.

Einerseits hat man hier die Schauspieler und Charaktere wie Xavier (Patrick Stewart – Erzähler in „Ted„), Magneto (Ian McKellen – „Der Hobbit„) und Storm (Halle Berry – „Cloud Atlas„), mit denen alles begonnen hat und es ist schön sie immerhin acht Jahre nach „X-Men: The Last Stand“ noch einmal sehen zu können. Auf der anderen Seite hat man in der Vergangenheit Xavier (James McAvoy – „Filth„), Magneto (Michael Fassbender – „Prometheus„) und Beast (Nicholas Hoult – „Warm Bodies„) und dazwischen Wolverine (Hugh Jackman – „Wolverine: Wege eines Kriegers„), der beide Welten verbindet.

Ein besonders Highlight, vor allem da es sehr unerwartet war, ist jedoch der von Evan Peters (Kick-Ass) verkörperte Quicksilver. Als Bösewicht gibt Peter Dinklage (Knights of Badassdom) als Dr. Trask sein Bestes, schafft es aber nicht viel aus seiner leider recht flach gehaltenen Rolle heraus zu holen.

Alles in allem ist „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ein durchaus gelungener All-Star Film, der versucht das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Nach immerhin elf Jahren macht Singer hier das was er am Besten kann und bringt die Mutanten rund um Professor X auf die Leinwand zurück.

Der Film „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ bekommt von mir 8/10 die Zukunft in der Vergangenheit rettende Empfehlungspunkte. Nach den Credits gibt es eine Szene mit einem kurzen Ausblick auf den 2016 kommenden „X-Men: Apocalypse“ – sitzen bleiben zahlt sich aus!

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Wolverine: Weg des Kriegers (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2013/08/10/wolverine-weg-des-kriegers-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2013/08/10/wolverine-weg-des-kriegers-filmkritik/#comments Sat, 10 Aug 2013 04:00:52 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=9490 Nachdem er bei seinem letzten Kampf seine große Liebe Jean Grey (Famke Janssen) töten musste, lebt der Mutant Logan (Hugh Jackman) einsam und alleine, wie ein Tier in den kanadischen Wäldern. Starke alkoholische Getränke und Visionen von Jean sind dabei … Weiterlesen

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Nachdem er bei seinem letzten Kampf seine große Liebe Jean Grey (Famke Janssen) töten musste, lebt der Mutant Logan (Hugh Jackman) einsam und alleine, wie ein Tier in den kanadischen Wäldern. Starke alkoholische Getränke und Visionen von Jean sind dabei seine einzigen Begleiter. Eigentlich hat er keinen Lebenswillen mehr und möchte nur mehr all seine falsch getroffenen Entscheidungen vergessen.

Als ihn die geheimnisvolle Yukio (Rila Fukushima) aufspürt und zu einem Treffen mit einem alten Bekannten nach Japan einladet, sagt er zunächst nur widerwillig zu. Was ihn dann aber erwartet, weckt Logans Lebensgeister wieder und das gleich in mehrerer Hinsicht. Dies ist aber leider kein Grund zum Feiern, denn seiner Selbstheilungskraft beraubt steht er nun vor dem tödlichsten Abenteuer, dass er je bestehen musste.

The Wolverine Film Hugh Jackman

Er ist zurück. Nach seinem ersten Auftritt im Jahre 2000 im ersten Teil der X-Men Trilogie, spielt Hugh Jackman nun bereits zum sechsten Mal Wolverine (wenn man seinen Cameo-Auftritt in „First Class“ mitrechnet versteht sich. Passend ist diese Langlebigkeit für einen Mutanten mit verlängerter Lebenserwartung auf jeden Fall, in der Zwischenzeit hat immerhin Spiderman seine Trilogie plus Reboot hinter sich gebracht, der „Dark Knight“ kämpfte sich durch seine drei Teile und die „Avengers“ haben ihre Phase eins gemeistert und haben die zweite bereits gestartet. Und was macht unser lieber Wolvie? Nun, der ist noch immer da und noch immer genau so wütend.

Nachdem weder Jackman, noch zahlreiche Fans und Kritiker mit Wolverines erstem Soloabenteuer „X-Men Origins: Wolverine“ zufrieden waren (ich hatte übrigens trotzdem meinen Spass), sollte der nächste Teil nun alles richtig machen. Dafür wählte man die in Japan angesiedelte Comicstory aus dem Jahre 1982 von Chris Claremont und Frank Miller als Ausgangslage und konnte nach einigem hin und her schließlich James Mangold (Knight and Day) als Regisseur gewinnen.

Der Anspruch war also klar: nicht nur eine weitere Mutanten-Action-Orgie erschaffen, sondern einen richtig guten Film machen, mit echten Charakteren und einer starken Story. Klar wird dabei beim Betrachten vor allem eines: dies ist eine kleine Geschichte, die sich nicht mit der Bedrohung der Welt beschäftigt. Auch gehen nicht ganze Stadtteile zu Bruch. So funktioniert dieser Film beinahe als Gegenpol zu den Event-Zerstörungsorgien dieses Kinosommers und hat auch über 100 Millionen Dollar weniger gekostet. Beispiele? „Man of Steel„, „Pacific Rim“ oder „The Lone Ranger“ um nur ein paar zu nennen.

Gleichzeitig eine Charakterstudie machen zu wollen, Comic-Elemente hinein zu mixen und dann auch noch der japanischen Kultur gerecht zu werden, das ist schon ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Funktioniert hat es zwar für mich, doch gibt es auch einiges, an dem man weniger Gefallen finden könnte. Zunächst mal geht Wolverines Kampf mit den inneren Dämonen in eine Richtung, die ihn wieder weiter von der Härte und Coolness seiner Comicvorlage entfernt. Daran ist man aber nach den vergangenen Filmen schon gewöhnt.

Diesen um Realismus bemühten Szenen, werden dann klare Comic-Momente entgegengesetzt, wie etwa ein selbst vorgenommener Eingriff von Logan an einem überlebenswichtigen Organ oder eine Aktion mit Pfeilen und Ninjas, die so eins zu eins aus den Heftseiten kopiert sein könnte. Nach dem Beginn des Filmes und dem damit verbundenen Rückblick inklusive der Atombombe, sollte man seine Realitätsansprüche aber sowieso nur auf die Charakterentwicklung beschränken. Dafür sehen die Effekte wirklich gut aus, den nachträglich konvertierten 3D-Effekt, hätte man sich aber getrost sparen können.

Die Veränderungen der Hauptfigur gehen dann natürlich klar vorgegebene Wege, denn dass Logan in Lethargie verfällt, dass kann nicht so bleiben und wer die Vorlage kennt weiß, dass eine gewisse Dame namens Mariko neben Jean Grey zu den wenigen großen Lieben unseres Lieblingsmutanten zählt. Was mich zu den mehrere Male eingesetzten Visionen mit Jean führt, die ich persönlich unnötig fand. Ich hab zwar verstanden was sie ausdrücken sollten, das kam mir aber irgendwie zu kitschig rüber. Gut gelungen ist insgesamt aber die Balance zwischen Action und Handlung gelungen, auch wenn einige Dialoge wohl noch eine Überarbeitung vertragen hätten.

Echt „Wolverine-Momente“, wo ich mir beim Anschauen dachte, dass ich weiß dass der Kerl sich so benimmt und ich genau das sehen wollte, habe ich dafür noch nie so häufig gehabt wie in diesem Film. Jackman (Les Misérables) hat seinen Stil in den über zehn Jahren seit er Logan spielt mittlerweile perfektioniert und überzeugt sowohl in den schwachen, als auch in den coolen und actionreichen Passagen auf der ganzen Linie. Auch physisch wirkt er gestählt und füllt seine Rolle sozusagen ganzheitlich voll aus.

Ihm zur Seite stehen eine Vielzahl von asiatischen Darstellern, wobei ich vor allem die aus dem Modelbereich stammende Rila Fukushima als Yukio ins Herz geschlossen habe, weil ihr Erscheinungsbild einfach so schräg ist und sie als mit dem Schwert kämpfender „Bodyguard“ von Logan einfach einen herrlichen Sidekick abgibt. Tao Okamoto als Mariko spielt ihre gleichzeitig unreife und trotzdem irgendwie erwachsene Art gekonnt und man kann verstehen, warum sich unser Held in sie verliebt.

Svetlana Khodchenkova als Viper rundet das starke Frauen-Trio ab, wobei vor allem ihre eiskalte Coolness und ihr überhebliches Auftreten richtig gut rüberkommen. Nur im Finale fand ich den Weg, den ihre Figur geht, etwas zu unspektakulär bzw. verschenkt. Famke Janssen (Hänsel und Gretel) mag ich ja grundsätzlich ganz gerne, aber ihre Aufgabe hier hätte wirklich jeder übernehmen können, war aber trotzdem nett, sie wieder mal zu sehen.

Allgemein muss ich am Ende noch eines loswerden. Fans des Ausgangsmaterials sind nach den vorigen X-Men Abenteuern ja mittlerweile entweder eh schon geflüchtet, oder sind einiges an kreativer Freiheit gewohnt, so kann man auch Änderungen bei der Figur des „Silver Samurai“ verzeihen, wahrscheinlich sogar leichter als es den Fans beim Bösewicht in „Iron Man 3“ gegangen ist. Entscheiden muss man sich hier also nur, ob man sich auf diesen Mix einlassen will/kann, denn dass das Ganze für einige gar nicht oder nur wenig funktioniert, das kann ich mir durchaus vorstellen.

Wer Jackman und seine Interpretation dieser beliebten Figur zu schätzen gelernt hat und auch eine langsam erzählte Wolverine-Story verträgt, die nicht nur als oberflächliche Actionorgie wie der erste Teil funktioniert, der ist hier genau richtig. Denn auch wenn alles völlig ernst erzählt wird, auch die Szenen zum Lachen fehlen hier nicht, was das Ganze noch mal ein Stück weit sympathischer erscheinen lässt.

„Wolverine: Weg des Kriegers“ bekommt von mir 8/10 innere Dämonen gegen äußerliche Freunde tauschende Empfehlungspunkte.

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X-Men: Erste Entscheidung – X-Men: First Class (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2011/06/14/x-men-erste-entscheidung-x-men-first-class-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2011/06/14/x-men-erste-entscheidung-x-men-first-class-filmkritik/#respond Tue, 14 Jun 2011 04:00:32 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=115 Als sich der größenwahnsinnige Sebastian Shaw (Kevin Bacon) daran macht, den dritten Weltkrieg auszulösen, bittet die Regierung Charles Xavier (James McAvoy) um Hilfe. Der stellt ein Team zusammen, bestehend aus Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Bei seiner Suche nach solchen Menschen … Weiterlesen

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Als sich der größenwahnsinnige Sebastian Shaw (Kevin Bacon) daran macht, den dritten Weltkrieg auszulösen, bittet die Regierung Charles Xavier (James McAvoy) um Hilfe. Der stellt ein Team zusammen, bestehend aus Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Bei seiner Suche nach solchen Menschen trifft er auf Erik Lehnsherr (Michael Fassbender), der mit Shawn noch ein Hühnchen zu rupfen hat.

X-Men First Class Film Cast

Die X-Men haben eine schon etwas längere Geschichte wenn es um Kinofilme geht. Nach den drei „ursprünglichen“ X-Men Filmen und dem Wolverine Spin-off (die allesamt sehr erfolgreich waren), hat man sich entschlossen zurück zum Ursprung zu gehen und zu erzählen, wie denn alles begann. Das hat zwar für die meisten Fans der ursprünglichen Filme einen leicht bitteren Nachgeschmack, kann aber durchaus funktionieren, wie zum Beispiel die Neuinterpretation des Star Trek Universums gezeigt hat.

Regie geführt hat hier Matthew Vaughn. Dass der Ahnung von seiner Arbeit hat, hat er bereits mit Filmen wie „Kick-Ass“ oder „Der Sternenwanderer“ bewiesen. Auch wenn Vaughn bisher nur viermal als Regisseur tätig war (X-Men: Erste Entscheidung ist sein erst vierter), ist jeder seiner Filme bisher mehr als gut gewesen, und war es wert gesehen zu werden. Irgendwie hat er ein Händchen für eine Kombination aus Optik und Drehbuch und schafft es auch irgendwie immer, sehr viel aus seinen Charakteren bzw. Darstellern herauszuholen.

Der Film spielt in den 60ern und Vaughn’s Ziel war es offensichtlich, die Stimmung dieses Jahrzehnts einzufangen. Das Ergebnis wirkt sehr authentisch und erinnert unmittelbar an die ersten Bond Filme. Hier wurde wirklich viel Wert auf eine realistisch zeitgemäße Umgebung gelegt. Die Kulissen und Outfits wirken wirklich als kämen sie aus einem anderen Jahrzehnt, und das alles wird noch durch die Tatsache verstärkt, dass viele Charaktere in ihrer Muttersprache sprechen.

Optisch ist der Film klar auf der Höhe seiner Zeit. Auch wenn der Film gut ein Drittel weniger gekostet hat wie „X-Men – Der letzte Widerstand“, hat man wieder dieses Hochglanzfeeling, wie man es bereits aus anderen Marvel-Filmen wie Thor kennt. Dabei ist es schwer zu sagen, ob sich tricktechnisch in den letzten fünf Jahren so viel getan hat oder ob Vaughn vielleicht auch ein Händchen für die optisch Umsetzung gehabt hat. Wichtig ist doch eigentlich auch nur, dass die Fähigkeiten der X-Men möglichst effektvoll in Szene gesetzt werden und das tun sie auf jeden Fall.

Egal ob es um einen Angriff auf eine CIA-Basis geht oder um den finalen Showdown, der Film lässt es stellenweise so richtig krachen. Dabei ist der Film weder eine Charkterstudie ala X-Men 1+2 noch ein Action-Dauerfeuerwerk ala X-Men 3, sondern eher die goldene Mitte. Gerade am Anfang lässt sich der Film ein wenig Zeit um die Protagonisten vorzustellen und irgendwann stellt man als Zuschauer fest, dass die ca. 130 Minuten des Filmes schon vorbei sind – also ein Film mit Unterhaltungsgarantie.

Was die Charaktere betrifft, waren es anscheinend zu viele um alle passend im Film unterzubringen. Das ist zwar einerseits schade, weil man sich vielleicht gewünscht hätte vom dem einen oder andere mehr zu sehen, dafür bleibt aber genug Screentime für die eigentlichen Protagonisten, wegen denen man sich den Film ja ansehen will. Zumindest bleibt ja die Hoffnung, dass – sollte der Film fortgesetzt werden (und die Chancen stehen ja nicht schlecht) – die eine oder andere Rolle noch ausgebaut wird.

Ein Highlight des Films, und eine Überraschung für mich, war Kevin Bacon als Sebastian Shaw. Filmtechnisch ist es ja eher ruhig um ihn geworden und auch im Trailer geht er regelrecht unter. In „X-Men: Erste Entscheidung“ dreht er voll auf und zeigt, dass er unter den richtigen Umständen einer der besseren Schauspieler seiner Zeit ist. Nicht nur dass er sehr gut in die 60er Jahre zu passen scheint, er hat auch die überlegene Ausstrahlung, wie man sie sonst nur von Bösewichten der alten Bond Filme kennt.

Nicht das Ian McKellen als Erik Lehnsherr / Magneto seine Sache nicht gut gemacht hat – die Performance von Michael Fassbender hat mir aber deutlich besser gefallen. Seine Interpretation der Rolle ist von Hass und Trauer zerfressen ohne unglaubwürdig zu wirken. Abgesehen von seiner tollen Darstellung sorgt Magneto auch für einige Momente des Filmes, in denen man geneigt ist kurz die Luft anzuhalten (etwa als er das U-Boot aus dem Wasser zieht). Ein weiterer Pluspunkt, auch wenn es mit dem Film nichts zu tun hat – Fassbender ist Deutscher. Daher wünsche ich ihm von meiner Seite für seine weitere Karriere in Hollywood nur das Beste.

James McAvoy’s Interpretation hat ebenfalls nicht viel gemeinsam mit Patrick Stewart’s Rolle des Charles Xavier. Statt dem Mentor wie man ihn sonst kennt ist sein Xavier ein etwas nerdig wirkender Genetik-Student und unverbesserlicher Optimist, was gut zum Grundton des Filmes passt. Cool gemacht ist, dass Xavier des Öfteren seine Fähigkeiten einsetzen darf um dem Team zu helfen, was nicht ganz so spektakulär ist, wie die Tricks die Magneto so drauf hat, aber gut zum Thema passt.

Alle anderen kommen wie schon erwähnt leider etwas zu kurz, wobei ich mir zumindest gewünscht hätte, von January Jones aka Emma Frost mehr zu sehen (bei ihrem provokant heißen Outfitt wünscht man sich schon fast die 60er zurück!!). Ebenfalls ziemlich cool ist Jason Flemyng aka Azazel der als roter Teleportationstyp mit Schwanz, so wirkt er als wäre er direkt aus der Hölle entstiegen (sein Charakter ist übrigens Russe).

Im Wesentlichen haben diese X-Men es geschafft meine Erwartungen noch zu übertreffen und der Film ist für mich damit sogar eine Spur besser als die erst vor kurzem ins Kino gekommene Thor-Verfilmung.

Von mir gibt es daher 9,5/10 Empfehlungspunkten.

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Seit dem ersten Auftreten seiner Mutantenkräfte und den damit verbundenen tragischen Ereignissen führt James (Hugh Jackman) gemeinsam mit seinem Bruder Victor (Liev Schreiber) ein wildes Leben, dass sie immer wieder zu selbstmörderischen Einsätzen in diverse Kriegsgebiete führt, bis sie schließlich in einer dunklen Gefängniszelle landen.
Sie bekommen Besuch von der Regierung in Form von William Stryker (Danny Huston), der die beiden für ein spezielles ausschliesslich aus Mutanten bestehendes Geheimteam anwerben will.

Nach kurzer Zeit in Stryker´s Team verlässt James jedoch die Truppe wegen ihrer unmenschlichen Vorgehensweise gegenüber Zivilisten. Ein paar Jahre später führt James mit seiner Freundin Kayla (Lynn Collins) ein friedliches Leben als Holzfäller in den kanadischen Bergen. Die Vergangenheit holt ihn aber plötzlich wieder ein, da Victor zurückgekehrt ist und von ihm verlangt, seiner animalischen Seite nachzugeben und wieder mit ihm zu kommen. Um James zu überzeugen schreckt Victor dabei auch vor der Ermordung von Kayla nicht zurück.

X-Men Origins Wolverine Film Cast

Wolverine ist eine der beliebtesten Comicfiguren aus dem Hause Marvel. Er erblickte 1974, auf den letzen Seiten eines Incredible Hulk Heftes das Licht der Comicwelt. Seitdem folgten zahlreiche Auftritte gemeinsam mit den X- Men und auch als Einzelheftserie und in Zeichentrickform wusste Wolverine zu gefallen. Auf der grossen Leinwand in den drei Realverfilmungen durfte Hugh Jackman die haarige Rolle ausfüllen und ich muss sagen, dass mir keiner einfällt der die Rolle besser ausfüllen könnte. In der hier vorliegenden Geschichte (die zeitlich vor den drei X-Men Filmen liegt) fungierte Jackman nun auch als Produzent und man merkt, dass er die Figur die ihn berühmt gemacht hat mit grossem Respekt behandelt.

Eines mal gleich vorweg. Bei Wolverine an sich geht es eigentlich nur um sein Auftreten. Wie er sich bewegt, wie er spricht, wie er seine Feinde zu Boden streckt. Alles sehr visuell, cool, schnell und nicht selten einen zynischen Spruch auf den Lippen. Ein perfekter Kämpfer, der seine teilweise fehlende Disziplin nur dank seiner Mutantenheilkräfte noch nicht mit dem Leben bezahlen musste. So kennen und lieben wir ihn.

Somit ist dieser Film natürlich auch keine Charakterstudie sondern sozusagen ein einziger, langer Wutausbruch (nur gebremst durch ein bisschen Liebe vielleicht). Ein weitesgehend jugendfreier Ausbruch wie ich erkennen musste, dass man ein breites Publikum ansprechen wollte ist aber klar und fehlende Gewalt als Kritikpunkt anzubringen ist ein eher heikleres Thema (außer wenn Szenen geschnitten wurden), darum lass ich das hier mal einfach so stehen.

Vor allem visuell sollte dieser Film also überzeugen und das tut er auch (trotz des unvermeidlichen Einsatzes von CGI). Die Actionszenen sind teilweise bombastisch, haben aber irgendwie immer einen bodenständigen Touch und wirken nie over the top. Die Handlung ist einfach zu erkären und erfordert keine grossartige Gehirnleistung um ihr folgen zu können, sie führt aber immer wieder an interessante Schauplätze bzw. zum Treffen mit Schlüsselfiguren und man verliert dadurch nie das Interesse an Logans Geschichte.

Dass Regisseur Gavin Hood zuvor einige Dramen verfilmt hat, kommt dabei vor allem den Hauptpersonen zu gute. Hier werden ziemlich viele Charaktere kurz gezeigt aber man sieht irgendwie nicht genug von ihnen. Dieser Kritikpunkt ist natürlich gleichzeitig ein Pluspunkt, da selten eine Comicverfilmung mehr Figuren gezeigt hat, die interessant genug sind, dass man gerne mehr von ihnen gesehen hätte.

Jackman gibt als James Howlett aka. Logan aka. Wolverine sein Bestes, man merkt dass es ihm wichtig war die Figur so gut wie möglich su spielen, vor allem seine physische Präsenz überzeugt und seine animalischen Kämpfe bleiben im Gedächtnis. Schreiber als Victor Creed aka. Sabretooth liefert als verschmitzt bösartiger Mistkerl wohl die beste schauspielerische Leistung des mit viel Freude agierenden Ensembles. Er bekommt zwar viel Screentime aber nach Ende des Filmes könnte man auch noch einen Sabretooth Origins Film vertragen.

Ryan Reynolds liefert einen herrlich dauerquasselnd lakonischen Deadpool ab, aber leider nur in dessen menschlicher Form. Als er zu dem Wesen verwandelt wird, als das wir ihn im Comic lieben, ist er nicht mehr wieder zu erkennen. Und sein Mund ist zugenäht, bei Deadpool?!? Er kommt dann aber eh nur sehr kurz vor, im Jahre 2016 wird er mit seinem eigenen Film jedoch die Chance haben, alles wieder gut zu machen. Taylor Kitsch hatte den grossen Druck Gambit spielen zu dürfen, der von den Fans sehnlichst erwartet wurde. Er macht seine Sache nicht schlecht, ihm fehlt es aber etwas an Charisma, mal sehen was Channing Tatum ebenfalls 2016, mit der Rolle macht.

Es gibt hier noch einige aus dem X-Men Universum bekannte Figuren die nur kurz vorkommen, aber ich glaube es ist klar was ich ausdrücken will. Um all diesen Mutanten gerecht werden zu können bzw. ihnen genug Screentime zu gönnen müsste man mehrere Filme oder gleich eine ganze Serie machen. Ich hab es geschafft mich hier an das „das Glas ist halb voll“ Prinzip zu halten und mich gefreut über jeden der dabei war und nicht über deren zu kurzes Auftreten geärgert. Immerhin ist dies ein Wolverine Film und keiner über seine Mutantenfreunde.

Insgesamt also ein Film, der den Geist des Comics atmet, dem aber öfters auch mal die Luft ausgeht. Wuchtige Actionunterhaltung mit einem Hauptdarsteller, der der Figur auf jeden Fall gerecht werden wollte. Hinzu kommt Humor und etwas Drama, fertig ist der oberflächliche Spaß. Wer Subtilität erwartet ist natürlich hier fehl am Platz, Wolverine ist nicht Batman und will dies wie bereits erwähnt auch gar nie sein. Mehr Änderungen auf das Ausgangsmaterial bezogen bedeutet vielleicht mehr Mut, ist aber wie man hier schön sehen kann, nicht immer eine feine Sache.

X- Men Origins: Wolverine bekommt von mir 7/10 wild um sich schlitzende Empfehlungspunkte.

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