Thriller | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Wed, 15 Jul 2026 13:50:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 Passenger (2026 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/07/16/passenger-2026-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/07/16/passenger-2026-filmkritik/#respond Thu, 16 Jul 2026 05:00:35 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=39024 Die eigenen vier Wände als Gefängnis sehen, als feststecken an einem Ort. Für Tyler (Jacob Scipio) ist gerade sein Traum in Erfüllung gegangen, denn er und seine Freundin Maddie (Lou Llobell) haben ihre Wohnung aufgegeben und einen Van gekauft. Nach … Weiterlesen

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Die eigenen vier Wände als Gefängnis sehen, als feststecken an einem Ort. Für Tyler (Jacob Scipio) ist gerade sein Traum in Erfüllung gegangen, denn er und seine Freundin Maddie (Lou Llobell) haben ihre Wohnung aufgegeben und einen Van gekauft.

Nach ein paar Wochen auf der Straße, überholt sie eines Nachts ein Auto, dass kurz darauf einen Unfall hat. Die beiden bleiben stehen um zu helfen und ab diesem Zeitpunkt, geschehen seltsame Dinge und vor allem Maddie fühlt sich irgendwie verfolgt…

Regisseur André Øvredal fühlt sich sichtlich Zu Hause innerhalb des Horror-Genres, zuletzt kam von ihm 2023 The Last Voyage of the Demeter. 2026 ist ja grundsätzlich ein sehr starkes Jahr für Freunde der gruseligen Kunst, aber es gab auch Filme wie Psycho Killer. Leider ist dieser extra für den Film erfundene „Passagier“, ebenso nicht gerade allzu spannend geraten.

Das Setting finde ich dabei aber sowohl interessant alas auch unverbraucht, denn dass es einen modernen Trend gibt hin zum „Van-Life“, also das nomadische Leben im Campervan, war mir bisher nicht bewusst. Sich im Wald eine kleine Leinwand aufzustellen um Filmabend zu machen oder am Parkplatz am Strand zu übernachten, da kommt die Atmosphäre dieses Lebensstils sehr schön zur Geltung.

Das ist jedoch nur der Rahmen, denn die langen, dunklen Straßen mit den geflüsterten urbanen Legenden und der dazugehörigen Roadside-Folklore, sind der eigentliche Hauptdarsteller. Der Passagier als Gegenspieler ist schön klassisch gestaltet und kaum von anderen Geistern/Dämonen in Filmen zu unterscheiden. Ein paar gut getimte Jump Scares, verfehlen dabei ihre Wirkung nicht, falls man auf solche anfällig ist.

Gestört haben mich manche zu sehr konstruiert wirkende Sequenzen, bei denen „künstlich“ Spannung erzeugt werden soll. Wenn sich etwa eine Person vom Van wegdreht, die Kamera mit ihre eine Runde dreht und das Auto dann plötzlich weiter weg parkt, hat mich das schon beim ersten Mal genervt und es kommt mehrmals vor.

Auch typische vorhersehbare Dinge, z.b. wie ein Beamer gehalten wird als Lichtquelle, wo sofort klar ist, dass der kurze Zeit später vor Schreck fallen gelassen wird, haben mich aus dem Geschehen geworfen. Den Rest erledigt Jacob Scipio, den ich wenn er hart Jungs spielt (siehe Massive Talent oder Expendables 4), eigentlich ganz gut finde.

Als Tyler kann er vor allem mit den übernatürlichen Teilen nicht wirklich etwas anfangen. Sein ausgesprochenes „ich glaube dir“ seiner Verlobten gegenüber ist richtig irritierend, da es so unglaubwürdig klingt und er hat mehrere Momente, wo er Sätze mit einem „there is something off“ Charakter versieht und nein, das gehört nicht zu seiner Rolle.

Lou Llobell (Foundation) als Maddie agiert da viel stimmiger, mit ihr kann man auch besser mitleiden. Vor der Mittelmäßigkeit kann diesen Film aber Niemand retten, auch nicht kleine Gewaltspitzen mit fast abgetrennten Köpfen. Ergibt in Summe einen soliden Genre-Beitrag, der in keiner Weise im Gedächtnis bleibt und einige Seher wohl durchaus auch langweilen könnte.

„Passenger“ bekommt von mir 5/10 den Reiz des Lebens auf der Straße, völlig verloren habende Empfehlungspunkte.

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Backrooms (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/07/11/backrooms-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/07/11/backrooms-filmkritik/#respond Sat, 11 Jul 2026 05:00:28 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38982 Clark (Chiwetel Ejiofor) lebt seit ihn seine Exfrau aus dem Haus geworfen hat, nur mehr für die Arbeit. Am Abend genehmigt er sich dabei den einen oder anderen Drink. Aber er arbeitet auch daran, sein Leben zu ändern. Zumindest versucht … Weiterlesen

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Clark (Chiwetel Ejiofor) lebt seit ihn seine Exfrau aus dem Haus geworfen hat, nur mehr für die Arbeit. Am Abend genehmigt er sich dabei den einen oder anderen Drink. Aber er arbeitet auch daran, sein Leben zu ändern.

Zumindest versucht er seine Probleme mir Therapeutin Mary (Renate Reinsve) aufzuarbeiten. Als er eines nachts wieder mal in seinem Geschäft schläft und es zu wiederholten Stromsschwankungen kommt, entdeckt er im Untergeschoss einen Durchgang in der Wand, der in einen seltsamen gelben Raum führt…

The Backrooms entstanden im Jahr 2019 in einem 4chan-Thread (ein soziales Netzwerk) und werden in seinem Ursprung als „Creepypasta“ bezeichnet, was eine allgemeiner Begriff für im Internet verbreitete Inhalte mit Horror-Themen ist. YouTuber
Kane Parsons hat daraus zwischen 2022 und 2025 eine Webserie gemacht, die es bisher auf 24 Folgen gebracht hat (und es soll weiter gehen).

Nach dem Erfolg im Netz wurde der erst zwanzig jährige Kalifornier von zahlreichen Studios angesprochen, eine Film-Version der Handlung fürs Kino zu inszenieren. 2026 kam die Sache dann ins Kino und es wurde ein richtiges Hollywood-Märchen daraus, denn der Film hat bei Kosten von 10 Millionen Dollar bisher 360 wieder eingespielt und ist der bisher erfolgreichste Film überhaupt für Studio A24.

Komplexer als in seinem Ursprung sind die Räume hier eine physische Manifestation des kollektiven Unterbewusstseins und von ungelösten, psychologischen Trauma. Für eintretende Menschen sind sie ein psychischer Spiegel, der absorbiert, Erinnerungen falsch abspeichert und emotionalen Ballast in einer Endlosschleife präsentiert.

Klingt gar nicht mal so leicht als Thema für einen jungen Mann, aber Angehörige der Gen Z Altersklasse, schauen eben auch gerne hinter die Kulissen. Kennt man diese Hintergründe, überrascht die ruhigere Erzähl-Geschwindigkeit dann nicht wirklich. Die Anspannung ist von Beginn an immer da, der Sog der Räume zieht dich als Zuschauer nach unten und das Gefühl ausbrechen zu wollen, wird immer stärker.

Auch Hauptfigur Clark scheint einen Ausweg zu suchen, aber er bewegt sich nur endlos in seiner „Emotional Comfort“ Zone, als echte Lösungen/Änderungen im echten Leben zu suchen. Auch die zweite Protagonistin Mary hängt in ihrem Trauma fest, aber während es für sie noch Hoffnung zu geben scheint, wirkt er doch einigermaßen verloren.

Vom technischen her ist das Sounddesign in Kombination mit den Farbtönen, den Kamerafahrten und Einstellungen und dem Aussehen der Möbel und Kreaturen in den Räumen so gestaltet, dass man irgendwie eine abstossende Faszination dafür empfindet. Man will doch auch weg laufen und dennoch gleichzeitig auch wieder hinsehen. Typisch schizophren, wie wir Menschlein eben sind.

Chiwetel Ejiofor darf hier nach zuletzt mehreren unwichtigen Nebenrollen (in Infinite oder The Old Guard 2) endlich wieder zeigen, was er kann. Seinen Clark kann man zwar verstehen, jedoch wird er mit zunehmender Manie immer unsympathischer. Renate Reinsve (A Different Man) als Mary ist ebenso stark als nach außen hin kontrollierte Dame, in deren Inneren, Vergangenes immer wieder an die Oberfläche kommt.

Die Mythologie und Überlegungen dahinter sind spannend und als eine Erinnerung daran, den Mut zu fassen aus ungesunden Spiralen im eigenen Leben ausbrechen zu wollen, kann ich das Erlebnis nur loben. Die Räume sind dabei nicht nur Gimmick sondern der Kern und darauf stützt sich der ganze Film. Gut und vor allem gut gemacht ist das, keine Frage, aber der große Hit abgesehen vom finanziellen, ist es in seiner Gesamtheit für mich nicht geworden. Trotz Hoffnung, ist die Grundstimmung dann doch zu depressiv.

„Backrooms“ bekommt von mir 7/10 den Blick weg vom Problem, hin zu einer möglichen Lösung richtende Empfehlungspunkte.

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Red Riding aka Little Red (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/07/09/red-riding-aka-little-red-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/07/09/red-riding-aka-little-red-filmkritik/#respond Thu, 09 Jul 2026 05:22:44 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=39018 Nachdem ihre Mutter an einer Überdosis stirbt, zieht Redele (Victoria Tait) nach Schottland zur Oma. Dort ist alles neu und Red, wie sie genannt wird, braucht ein wenig um sich einzugewöhnen. Sie knüpft Kontakte und trifft schräge Menschen. Wie zum … Weiterlesen

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Nachdem ihre Mutter an einer Überdosis stirbt, zieht Redele (Victoria Tait) nach Schottland zur Oma. Dort ist alles neu und Red, wie sie genannt wird, braucht ein wenig um sich einzugewöhnen. Sie knüpft Kontakte und trifft schräge Menschen. Wie zum Beispiel – so stellt sich heraus – ihre Großmutter ein wenig schräg ist … aber da ist sie nicht allein …

Ein Film, der „Rotkäppchen“ in der Moderne erzählt? Gedreht in Schottland mit (im Originalton) schottischen Akzenten? Und schottischen Landschaftsaufnahmen? Und großen, alten Häusern? Und dann noch produziert von Neil Marshall? Passt. Nehm ich. Guck ich mir an.

Die Ernüchterung tritt dann jedoch rasch ein, denn was ein an sich guter Film hätte werden können (freilich ohne wirklich neue Ansätze. Leider), leistet sich dann doch zu viele Schnitzer um über die gesamte Länge zu funktionieren und zu unterhalten.

Vorweg vielleicht: Die Figur von „Red“ ist an sich nicht unbedingt so richtig sympathisch und manchmal fragt man sich, ob sie eine Sache jetzt gemacht hat, weil es im Drehbuch stand oder ob das ihr Charakter wirklich so machen würde, aber gut. Das Problem kommt ja häufiger vor. Schauspielerisch macht Victoria Tait in ihrer ersten Rolle so gut wie alles richtig – die Figur ist halt jetzt nicht unbedingt eine, die ihr weltweiten Ruhm bringen wird.

Ansonsten ist schauspielerisch alles dabei: Von super über okay bis zu ‚echt jetzt‘ (auch bekannt als „overacting“). Aber in Summe funktioniert das alles schon ganz gut. Da kann ich aus dem Stehgreif ein Dutzend Filme aufzählen, die weit schlimmer sind und nicht in Schottland spielen mit (im Original) schottischen Akzenten. Ich weiß, dass ich das schon erwähnt habe, aber ich finde einfach Schottland optisch großartig und auch der schottische Akzent ist für meine Ohren einfach großartig. Nur damit ihr Bescheid wisst – ich bin da vielleicht ein wenig vorbelastet.

Für den Film spricht auch noch die Optik: Wir kriegen hier wirklich oftmals schöne, coole Bilder. Manche streng arrangiert (Szene beim Esstisch, sag ich nur) und andere einfach aufgrund der natürlichen Schönheit alter Herrenhäuser und Wälder und Landschaften. Da gibt es nichts zu meckern. Die handgemachten (schätze ich mal) Effekte sehen großteils super aus, wobei ich das großteils hervorheben möchte. Aber auch hier: alles im Rahmen.

Wo es halt dann rasch hakt ist die Musik. Die ist einfach immer da. Immer. Bodenski von der Band „Subway To Sally“ hat mal gesagt, um Lautstärke zu spüren muss es davor und danach auch mal leise sein. Das hätte jemand vielleicht Debut-Regisseur Craig Conway (er hat bei vielen Filmen von Marshall mitgemacht) sagen sollen. Die Musik an sich ist schon mal Geschmacksache, das aber jede Sekunde ohne Gespräch damit zugekleistert wird … das geht gar nicht. Keine Szene, keine Emotion wird stehen gelassen um wirken zu können – immer ist die Musik da, die dir sagen will, ob das jetzt episch oder traurig oder was auch immer sein will. Fand ich mühsam und tatsächlich richtig störend.

Auch Drehbuchautor Peter Stylianou hat vielleicht ein paar Dinge aufzuholen, denn wenn ein Film von Seiten Handlung erst im letzten Drittel mal in die Gänge kommt, dann kann man froh sein in Zeiten wie diesen noch jemand zu haben, der überhaupt dabei bleibt. Ich war tatsächlich mehrmals verleitet, den Film abzuschalten – weil schlichtweg nichts Spannendes passiert ist. Wenn man schon über eine Stunde Spannung aufbauen will, dann muss man an der Eskalationsschraube drehen. Man kann nicht einmal drehen und dann darauf hoffen, dass das jetzt bis zum Ende hin hält. Ja, es gibt ein paar Momente, die wären vermutlich zur Eskalation gedacht, aber – nein. Ich hab nix gespürt. Lag vielleicht auch an der Regie bzw. der Musik oder an beidem, aber so richtig funktioniert hat das für mich in der Form nicht.

Was die Auflösung der Story betrifft … hm. Ich sage mal so: Wenn jemand „Rotkäppchen“, welches im Original ja „Red Riding Hood“ heißt, nacherzählt und die Hauptfigur „Redele“ mit Spitznamen „Red“ nennt, ihr dann den Nachnamen „Riding“ gibt und ihre Mutter „Scarlett“ tauft, dann weiß man, dass hier ein Filmemacher ganz clever (oder ganz faul, ist wohl Ansichtssache) sein wollte. Ich sag es mal so: Metaphern, irgendwer? Die wären hier im Dutzend billig abzugeben.

Und ja, natürlich kann Red mit Schrotflinten umgehen und Kämpfe mit ausgewachsenen Männern gewinnen. Das ist ja wohl klar.

Also – nein, ich kann TROTZ Schottland und schottischen Akzenten, an sich schönen Bildern und absolut ausreichendem Schauspiel NICHT empfehlen. Hab ich schon schlechtere Filme gesehen? Ja. Bessere? Ja. Aber in dem Fall halt doppelt schade, weil das verschenkte Potential wirklich offensichtlich ist.

„Red Riding“ bekommt von mir 5 von 10 möglichen, leider an sich selbst scheiternde, Punkte.

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Citizen Vigilante (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/07/02/citizen-vigilante-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/07/02/citizen-vigilante-filmkritik/#respond Thu, 02 Jul 2026 05:00:59 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38955 Sanders (Armie Hammer) hat genug von Gesetzen, die Opfer im Stich lassen und Täter beschützen. Deshalb ist er als Vigilante der Bürger selbst auf den Straßen unterwegs. Dabei hat er ebenso korrupte Richter auf dem Radar und nein, keiner überlebt, … Weiterlesen

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Sanders (Armie Hammer) hat genug von Gesetzen, die Opfer im Stich lassen und Täter beschützen. Deshalb ist er als Vigilante der Bürger selbst auf den Straßen unterwegs.

Dabei hat er ebenso korrupte Richter auf dem Radar und nein, keiner überlebt, der sich einmal auf seiner Liste befindet. Das ruft natürlich unweigerlich die Cops in Form von Interpol Regional Chief Henry (Costas Mandylor) auf den Plan…

Im Jahr 2016 hat sich der kontroverse deutsche Regisseur Uwe Boll mit seinem Finale der Rampage Trilogie, von der Filmwelt temporär verabschiedet. Der DVD/Blu-Ray Markt war am Zusammenbrechen und ohne diese Einnahmen, konnte er seine Projekte nicht mehr finanzieren. Seitdem hat er mit seinem Sterne-Restaurant „Bauhaus“ in Vancouver ein zweites finanzielles Standbein gefunden.

Gleichzeitig wurde Streaming immer populärer, weswegen er einen neuen Weg gefunden hat, mit seinen Independent Produktionen, Geld zu machen. Citizen Vigilante – der ursprünglich The Dark Knight heißen sollte, keine Ahnung warum Warner Bros. da was dagegen hatte – ist nun sein bereits fünftes Projekt seit seiner Rückkehr.

Hier kommen Verbrechen vor, die von wahren Missetaten in Europa (etwa England) inspiriert wurden, auch in Deutschland. Reaktionen darauf? In good old Germany wurde dem Film ein FSK-Rating verwehrt, weswegen er weder im Kino noch im Stream erscheinen darf. Eine Klage hat Boll verloren aber an die SPIO hätte er sich noch wenden können. Internationale Nachrichten wie „Hate Speech punished more harshly than gang rape“ sind jedoch wohl die bessere Werbung.

Es ist genau dieses Lead Up zum Finale, dass dich wirklich den Kopf schütteln lässt. 7 Jugendliche vergewaltigen ein 14 jähriges Mädchen und werden dafür nicht eingesperrt. Warum? Weil laut Richter die Politik versagt hat, die Jugendlichen richtig zu integrieren. Sie seien genau so Opfer wie das Mädchen und die Vergewaltigung war in einer Form ein Schrei nach Struktur.

Dass dieser Wortlaut dem real gesprochen Wort der zuständigen Richter im Sinn entspricht, sollte wohl jedem einzelnen Menschen zu denken geben. Bringt Boll seine Botschaft subtil rüber? Ja, genau, mit der Subtilität eines Vorschlaghammers. Kommt die emotionale Wucht an, oder bekommt man Wut auf die Dinge, wie sie in unserer Welt laufen? Oh ja, das schafft der Film zu 100 Prozent.

Der durch dumme Aktionen in der #MeToo-Ära gecancelte Armie Hammer (Wounds) wurde laut seinem Interview selbst von Boll für die Rolle angeschrieben und man sieht ihm die Freude an, dass er endlich wieder seinen Traumjob nachgehen kann. Seine Kinder hätten ihm geholfen zu überleben und die Aussicht auf neue Rollen hat ihm die Kraft gegeben, weiter machen zu können.

Als Sanders ist er konzentriert, unerschütterlich in seinen Vorstellungen und wenn er seine Gerechtigkeit ausübt, dann gibt es keine Gefangenen. Wie er den Schimmel bei einem Bordell-Besuch erkennt oder das SWAT-Team warnt, bevor er das Feuer eröffnet (plus die von Boll absichtlich irritierend fröhliche Musik), sind dabei kleine Eigenheiten, die ihm Profil verleihen, obwohl man nichts über seine Beweggründe weiß.

Wer sich nicht in seiner unbeweglichen Blase befindet, der wird auch unweigerlich zum Diskurs angeregt. Warum gewisse Menschen aus gewissen Kulturen anders funktionieren, ist die eine Frage. Als Ausrede für ein Verbrechen – z.b. ich steche Jemanden ab – da muss das dann aber egal sein, wo ich herkomme bzw. darf es die Strafe nicht beeinflussen. Und wenn die Gesellschaft/Regierung der wahre Übeltäter sein soll, dann ändert doch bitte etwas daran.

Rache-Thriller wie etwa in den letzten Jahren die „Equalizer“ Trilogie sind ja deshalb so beliebt, weil da endlich Jemand etwas tut, wo alle anderen schlafen. Bolls Vigilante ist dabei aber irgendwie zu nahe an der Realität und vor allem deshalb auch für Leugner unangenehm, wie auch etwa Sound of Freedom für manche aus den falschen Gründen Propaganda war.

Wenn ich nett bin würde ich schreiben: Filmtechnisch und dramaturgisch sprüht das Werk durchaus europäischen Independent-Flair aus. Sonst müsste ich sagen, die Erzählstruktur ist etwas konfus, die Darsteller sind blass und die Fahrten des Panzerfahrzeugs durch die Stadt, dauern gefühlt eine halbe Stunde. Die große Kunst ist es hier aber, wie sehr Boll wieder mal aufregen und polarisieren kann und sowohl Leute aus dem linken als auch rechten Lager, zu extremen Aussagen verleitet.

Die moderne (etablierte) linke Seite ist schon längst bereit für Gewalt, wie wenn etwa die Ermordung von Charlie Kirk gefeiert wurde, oder man dazu aufruft, Donald Trump zu töten. Der finale Teil des Filmes löst dann die Frage aus: soll die Gegenseite (damit meine ich die normalen Rechten, nicht die extremen) auch diese Route wählen und ist das daraus resultierende Massaker wirklich das, was wir wollen?

Das Beste wäre natürlich die Menschen, die etwas ändern könnten, würden das auch tun. Wenn z.b. in Deutschland drei von fünf Vergewaltigungen von Männern aus anderen Ländern begangen wurden, dann soll man solche Aussagen nicht als Rassismus oder Hetze abtun und nichts tun, sondern lieber versuchen dahinter zu kommen, warum das so ist.

Was wäre also unsere Aufgabe? Ich finde nicht, dass Bolls Film mehr als andere Selbstjustiz Thriller dazu aufruft, selbst auf der Straße aufzuräumen. Er zeigt viel eher die Ohnmacht der Menschen, die Suche nach Rettung und den Frust über ein stagnierendes System, in dem sich die kontrahierenden Seiten, gegenseitig klischeebehaftetes Schubladendenken um die Ohren hauen.

„Citizen Vigilante“ bekommt von mir 5/10 sofortigem Abwimmeln mit kalkulierter Provokation entgegen wirkende Empfehlungspunkte.

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Utopia (2013 Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/06/25/utopia-2013-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/06/25/utopia-2013-serienkritik/#comments Thu, 25 Jun 2026 06:05:26 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38963 Eigentlich sind sie ja alle harmlos. Sie sind Comic-Fans, vielleicht ein wenig nerdig und auch irgendwie komisch. Aber grundsätzlich nett. Außer ihrer Liebe zu Comics verbindet sie eigentlich nicht viel. Bis eines Tages „Das Utopia Experiment“ in ihre Hände fällt. … Weiterlesen

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Eigentlich sind sie ja alle harmlos. Sie sind Comic-Fans, vielleicht ein wenig nerdig und auch irgendwie komisch. Aber grundsätzlich nett. Außer ihrer Liebe zu Comics verbindet sie eigentlich nicht viel. Bis eines Tages „Das Utopia Experiment“ in ihre Hände fällt. Und auf einmal bricht ihre Welt zusammen und kein Stein bleibt auf dem anderen.

Von nun an müssen sie sich zusammenraufen, denn nicht nur der Comic und seine Bedeutung machen ihnen das Leben schwer, sondern auch eine Organisation namens „Das Netzwerk“, welches gnadenlos Jagd auf sie macht – und vor nichts zurückschreckt …

Ich war völlig sprachlos und geschockt, als ich gesehen habe, dass es eine 2020iger Version der Serie „Utopia“ gibt. Die ist tatsächlich ein Amazon-Remake der britischen Serie mit gleichem Namen. Alter Verwalter, was soll das denn bitte? Völlig absurd. Nur, um das klarzustellen: Ich hatte bis heute keine Ahnung von diesem Remake und ich erwähne es nur, damit ihr die Finger davon lasst und euch bitte die Original-Version von 2013 anseht. Das ist wichtig, denn – die ist einfach absolut unpackbar der Hammer!

Man merkt halt ab der ersten Szene, dass wir hier keine amerikanische Weichspül-Serie vor uns haben, sondern eine britische. Und das die werten Damen und Herren da drüber durchaus Sachen produzieren können, die auch richtig wehtun wissen wir ja nicht erst seit Danny Boyles „Trainspotting“.

Vorweg: Ihr merkt vielleicht, dass die Zusammenfassung oben ungewohnt kryptisch ist. Das liegt daran, dass man mit möglichst wenig Vorwissen in die Serie hineingehen sollte. Ich habe auch alle Namen weggelassen, weil es euch wie mir gehen wird – ihr werdet euch eine Zeitlang wirklich fragen, wer jetzt die Hauptperson ist – wer ist gut? wer ist böse? Was ist wessen Ziel? Und wer gehört zu wem?

Da ist alles drin: Paranoia. Hilfe. Opferbereitschaft. Verrat. Mord und Totschlag. Liebe. Und das gesamt auf acht Folgen gepresst. Die noch dazu einen stimmigen Abschluss finden. Mehr will ich jetzt da gar nicht verraten.

Aber – die Schauspieler:innen sind alle top. Ich meine, ich bin vielleicht ein klein wenig vorbelastet, weil ich den englisch-britischen Dialekt einfach Liebe und man den Dialogen hier einfach anmerkt: Die hat jemand verfasst, der oder die die Sprache kennt und weiß, wie was klingen muss. Eine amerikanisierte Version davon will ich mir gar nicht vorstellen. Das ist in etwa so als würde jemand oberösterreichische Sprichwörter im Dialekt in einen Film einbauen und das absolut zur Charakterdarstellung einer Figur nutzen – nur um mitzuerleben, wie diese Person auf Hochdeutsch von einem Berliner nachsynchronisiert wird. Es mag sein, dass die Worte das gleiche bedeuten, aber Himmel wirkt das anders.

Jedenfalls geben sich hier doch gleich ein paar Namen die man kennt (oder kennen sollte) die Ehre: Ian McDiarmid (Palpatine, der „somehow returned“ ist aus Star Wars), Stephen Rea („V For Vendetta“ oder „Stuck„), Emilia Jones („“) oder Alistair Petrie („Star Wars: Rogue One„, „Andor“ oder „The Night Manager“).

Und das Schauspiel ist über jeden Zweifel erhaben – ebenso die Optik der Serie. Da gibt es eigentlich kein Bild, welches nicht durchkomponier ist – egal, ob Farbe, Formen oder Platzierung. Vor allem die Farbgebung – das knallgelbe Cover der Blu-Ray-Box kommt nicht von irgendwo. Also auch filmtechnisch gibt es hier null auszusetzen. Ich meine – seht euch einfach mal den Trailer an, dann wisst ihr was ich meine. Und Danny Kelly (Erschaffer der Serie) und seine Leute, die haben es geschafft, die gesamte Serie über durchzuziehen, nicht nur im Trailer. Einfach ein Hammer!

Ihr seht also: Es gibt genau keinen Grund sich „Utopia“ (erneut: Das Original!) nicht anzusehen. Aber ganz viele Gründe dafür.

Ich würde euch allerdings empfehlen erst mal in die erste Folge reinzugucken. Es gibt da gleich am Anfang eine Szene, die man so vermutlich in keiner amerikanischen Serie finden würde. Und ihr werdet relativ schnell wissen, warum nicht. Wenn ihr was da passiert spannend findet und aushaltet (nein, kein torture porn), dann könnt ihr euch alle anderen Folgen reinziehen, denn dann wird es euch genauso mitreissen wie mich.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber nochmals: Seht euch Utopia (2013-Version) an! Ihr werdet es nicht bereuen. Das ist eine sträflich unterbewertetsten Serien überhaupt. Und wenn ihr – so wie ich eben – britische Akzente mögt, dann könnt ich gleich auf 10 Punkte aufrunden.

Oh – und wer unbedingt eine Schublade braucht: Ich würde sagen, „Utopia“ ist eine Thriller-Crime-Drama-Action-Serie mit Sci-Fi-Elementen (ist ne Standpunktfrage …). Und einfach, damit es draußen ist: Neil Maskell ist einfach ein absoluter Wahnsinn! Vor allem, wenn man Interviews mit ihm aus dem echten Leben kennt und weiß, wie nett und sympathisch der rüberkommt, dann kann man bei Utopia nur mit offenem Mund da sitzen und staunen, staunen, staunen.

„Utopia – Staffel 1“ bekommt 9 von 10 möglichen, besser und spannender geht’s fast nicht, Punkte.

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In the Grey (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/06/18/in-the-grey-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/06/18/in-the-grey-filmkritik/#respond Thu, 18 Jun 2026 05:00:05 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38909 Rachel (Eiza González) ist eine dieser gnadenlosen Anwälte, die sich auf das Eintreiben von Schulden von mächtigen superreichen Klienten spezialisiert hat. Aktuell steht sie vor einer ihrer bisher schwierigsten Aufgaben. Deshalb organisiert sie sich wie so oft die Hilfe ihrer … Weiterlesen

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Rachel (Eiza González) ist eine dieser gnadenlosen Anwälte, die sich auf das Eintreiben von Schulden von mächtigen superreichen Klienten spezialisiert hat. Aktuell steht sie vor einer ihrer bisher schwierigsten Aufgaben.

Deshalb organisiert sie sich wie so oft die Hilfe ihrer Mitarbeiter Sid (Henry Cavill) und Bronco (Jake Gyllenhaal), zwei Extraktionsspezialisten, die auf Sabotage, Bestechung und Täuschung spezialisiert sind und nebenbei auch noch jeden Schusswechsel, für sich entscheiden können…

Die letzten Guy Ritchie Filme, die mir richtig gut gefallen haben, sind mit The Gentlemen und Cash Truck sieben bzw. fünf Jahre her. Letztes Jahr kam mit Fountain of Youth dann doch leider ein sehr zahmes Abenteuer. Mit In the Grey meldet er sich nun als Drehbuchautor und Regisseur zurück und hat ein paar alte Bekannte mitgebracht.

Ich fange hier gleich mit dem eigentlichen Problem an. Dies ist ein Film, in dem unheimlich viel geredet und erklärt wird. Die Exposition, also die Erklärungen, die Planung und Ausführungen wie Rachel und ihr Team ihr Ziel erreichen, dauert mit circa 50 Minuten, mehr als die Hälfte des gesamten Filmes.

Ja, vor allem Henry Cavill (The Ministry of Ungentlemanly Warfare) aber auch Jake Gyllenhaal (The Guilty) gehen als Sid und Bronco fast über vor Charisma und Coolness und ihre kleinen, gegenseitigen Sticheleien bringen dich zum Schmunzeln. Ja, Eiza González (Ash) als Rachel ist clever, tough, sexy und bleibt dennoch menschlich greifbar.

Das Problem sind weder die Figuren noch die dazu gehörigen Darsteller. Die Schwierigkeiten, die durch die ständigen Voiceover entstehen, zeigen sich als ein permanentes Gefühl, dass die Handlung nie über die imaginierte Ebene hinaus kommt. Es fühlt sich an als würde man Sid und Bronco in einen Lamborghini setzen, nur um sie dann mit 30 kmh für einen Hochglanz-Werbefilm durch ein Dorf tuckern zu lassen.

In den besten Momenten kommt für Ritchie typische Coolness vor, aber weder die Action sprüht involvierende Direktheit aus, noch sind die Gespräche besonders geistreich. Das ist zwar schon jammern auf höherem Niveau, eben auf der Ebene, auf der seine besseren Filme funktionieren, aber dennoch.

Dies ist einfach ein wenig wie die KI-Version eines Ritchie Abenteuers. Oberflächlich ist alles top und was er vorhat mit seinen Spielfiguren, ist durchaus interessant. Nur muss er dann auch wirklich spielen mit seinen Charakteren und sie nicht einfach nur in der Vitrine bewundern.

Das ist jetzt freilich etwas überspitzt und vor allem zum Finale hin, tut sich dann doch mehr und weniger wird gesprochen. Einen echten Höhepunkt gibt es dabei aber ebenso nicht. Ein Film der förmlich dazu einlädt, zwischendurch auf sein Handy zu schauen, was angesichts der Beteiligten Menschen, doch schade ist.

„In the Grey“ bekommt von mir 5,5/10 sich trotz Dauerbeschallung, in der Grauzone verlaufende Empfehlungspunkte.

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Attentat 1942 (Game-Review) http://darkagent.blogsit.net/2026/06/16/attentat-1942-game-review/ http://darkagent.blogsit.net/2026/06/16/attentat-1942-game-review/#respond Tue, 16 Jun 2026 05:00:47 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38917 Im Jahr 1942 wird in der Tschechoslowakei ein Attentat auf den Gestapo-Offizier Reinhard Heydrich verübt. Das Attentat schlägt fehl und so werden die Urheber ausgeforscht und die Nationalsozialisten gehen da nicht wirklich zimperlich vor. Großmutter ist dabei die Wohnung auszuräumen … Weiterlesen

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Im Jahr 1942 wird in der Tschechoslowakei ein Attentat auf den Gestapo-Offizier Reinhard Heydrich verübt. Das Attentat schlägt fehl und so werden die Urheber ausgeforscht und die Nationalsozialisten gehen da nicht wirklich zimperlich vor. Großmutter ist dabei die Wohnung auszuräumen und alte Sachen zu entsorgen und dabei stolpert ihr über Unterlagen von damals. Es ist nicht so richtig klar, ob und wie euer Großvater in die ganze Sache involviert war. Fix ist, dass er kurz nach dem Attentat verhaftet wurde.

Es liegt nun an euch, durch Interviews in der Jetztzeit mit den wenigen Überlebenden und Zeitzeugen zu reden und herauszufinden, was damals los war …

Wieder einmal bin ich durch Zufall auf ein wirklich spannendes Spiel gestoßen. „Attentat 1942“ hab ich auf GOG entdeckt und dachte mir, dass das spanned klingt. Ich weiß ohnehin viel zu wenig über die Besatzungszeit in anderen Ländern – also dachte ich mir, ich schau mal rein.

Rein spielerisch ist das Ganze nicht sonderlich herausfordernd – man klickt sich durch Interviews, stellt Zusammenhänge her, klappert Zeugen ab und hin und wieder löst man ein Minispielchen – wenn es zB ums Aufräumen oder so geht. Stellt man – teilweise – die richtigen Zusammenhänge her, dann tun sich neue Dialogoptionen auf.

Scheitern kann man per se nicht, aber es gibt (scheinbar) verschiedene Enden. Man kann es ja in den Gesprächen vergeigen und zum Beispiel wichtige Informationen nicht erhalten.

Im Grunde also spielerisch eher anspruchslos, aber doch – durch die eingestreuten Interviews und vor allem durch die Geschichte, die sich nach und nach vor den geneigten Spieler:innen ausbreitet, bleibt die ganze Sache allerdings richtig spannend. Ich fand es faszinierend, die Geschehnisse von damals sozusagen aus „erster Hand“ zu hören und zu erleben.

Wichtige Abläufe und Szenen werden in wirklich gut gemachten, gemalten Zwischensequenzen erzählt und man merkt den Macher:innen an, dass sie wirklich recherchiert und Zeitzeugen befragt haben. Ob die Schauspieler:innen selbst die Zeitzeugen sind, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall sind sie sehr glaubwürdig.

Ich habe ein Ende erreicht, welches mir sehr gut gefallen hat, weil ich einerseits wirklich draufgekommen bin, was los war und wie Großvater invovliert war – und außerdem habe ich es zwei Personen ermöglicht eine alte Bürde loszuwerden und die Art und Weise, wie das inszeniert war – das war schon emotionales Kino.

Kein leichtes Spiel von der Story her, vom Gameplay schon, aber ich finde ein sehr interessantes, gut gemachtes und an einem Abend locker durchzuspielendes Zeit-Dokument – in Point-And-Click-Form halt.

Hat mir wirklich, wirklich gut gefallen.

„Attentat 1942“ bekommt von mir 9 von 10 möglichen, als spielbares Zeitdokument alles richtig machende, Punkte.

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Fuze (2025 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/06/09/fuze-2025-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/06/09/fuze-2025-filmkritik/#respond Tue, 09 Jun 2026 05:00:11 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38858 Ein Bombe, die scheinbar aus dem zweiten Weltkrieg stammt, wird auf einer Baustelle in Paddington/London gefunden. Major Will Tranter (Aaron Taylor-Johnson) und sein Team werden mit der Entschärfung der Bombe beauftragt. Währenddessen nutzen Karalis (Theo James), X (Sam Worthington) und … Weiterlesen

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Ein Bombe, die scheinbar aus dem zweiten Weltkrieg stammt, wird auf einer Baustelle in Paddington/London gefunden. Major Will Tranter (Aaron Taylor-Johnson) und sein Team werden mit der Entschärfung der Bombe beauftragt.

Währenddessen nutzen Karalis (Theo James), X (Sam Worthington) und ihre zwei Partner die Evakuierung der Gegend, um in die Al Muraqabah Bank einzubrechen…

Hell or High Water ist wohl sein bisher bekanntestes Werk als Regisseur, doch ich kenne vom Schotten David Mackenzie bisher nur Outlaw King. Sein neuestes Werk habe ich mir aber nicht wegen ihm, sondern den Darstellern angeschaut, allen voran Aaron Taylor-Johnson.

Seit Kick Ass habe ich ihn auf dem Radar und egal ob er nun extrem cool wie in Bullet Train ist oder ein richtig feiger Egoist wie in The Fall Guy, man sieht ihm einfach gerne bei der Arbeit zu. Gepaart mit Sam Worthington (The Exorcism) und Theo James (The Monkey) bekommt man hier also drei kernige Jungs in Schlüsselrollen geliefert.

Die Handlung an sich teilt sich in zwei Teile. Dabei ist dies so eine Art von Film, die für mich genau einmal gut funktionieren, wenn du eben noch nicht genau weißt, was gespielt wird. Damit meine ich wer wen betrügen wird, wer mit wem hinter den Kulissen zusammen arbeitet und wer rein böse ist, oder Verbrechen für „die gute Sache“ begeht.

Die erste Filmhälfte weiß dabei zu fesseln, indem parallel die Bombenentschärfung/Evakuierung läuft und dabei zeitgleich ein Banküberfall stattfindet (was übrigens kein Spoiler ist, denn damit wirbt der Trailer). Dabei finde ich die Art und Weise wie Mackenzie es schafft, dass man den Räubern Erfolg wünscht, ohne sie zu kennen, irgendwie faszinierend.

Hier steht Taylor-Johnsons Figur im Mittelpunkt, dessen Major kompetent aber abgekämpft wirkt. Die zweite Filmhälfte konzentriert sich auf die Flucht, Betrug und den Versuch als Zuschauer clever zu sein und die Zusammenhänge zu erraten (was durchaus möglich ist). Hier trifft dann James Figur ins Rampenlicht, ein Schlitzohr das manipuliert und überfordert ist, aber dennoch noch immer irgendwie ein Ass im Ärmel zu haben scheint.

Das Finale liefert eine befriedigende Auflösung, zeigt in einem Rückblick wie es dazu gekommen ist und im Schlussspann sieht man dann noch zu aufheiternder Musik die Auflösung. Hört ihr meine Begeisterung schon heraus? Nicht falsch verstehen, das geht als routiniert gemachter und gut gespielter Thriller schon in Ordnung, aber es bleibt durchgehend unspektakulär.

Taylor-Johnson und James ziehen ihr Ding durch, der Anfang fesselt mit der „Bomben-Stimmung“ und das Finale entlässt dich mit einem lächeln. Kein großer Wurf, aber ärgern musste ich mich auch nie und Langeweile kommt ebenso kaum auf. Früher ein typischer DVD-Release, heute ein (trotz kurzem Ausflug ins Kino z.b. in England) Streaming-Erlebnis für Zwischendurch.

„Fuze“ bekommt von mir 6/10 Diamanten auch als beste Freunde der Jungs etablierende Empfehlungspunkte.

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The Boys – Staffel 5 – Serienfinale (Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/06/06/the-boys-staffel-5-serienfinale-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/06/06/the-boys-staffel-5-serienfinale-serienkritik/#respond Sat, 06 Jun 2026 05:00:22 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38866 Nachdem nur noch Butcher (Karl Urban), Starlight (Erin Moriarty) und Kimiko (Karen Fukuhara) frei sind, haben „The Seven“ bzw. Vought bzw. Homelander gewonnen. Er ist im Grunde der mächtigste Mann im Staat. Aber Starlight führt mittlerweile einen Guerilla-Krieg gegen die … Weiterlesen

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Nachdem nur noch Butcher (Karl Urban), Starlight (Erin Moriarty) und Kimiko (Karen Fukuhara) frei sind, haben „The Seven“ bzw. Vought bzw. Homelander gewonnen. Er ist im Grunde der mächtigste Mann im Staat. Aber Starlight führt mittlerweile einen Guerilla-Krieg gegen die Firma und hat immer wieder kleine Erfolge, die aber von der Regierung sofort zerlegt werden. Beweisvideoes werden als KI-Slop abgetan und überhaaupt – wie könnte man gegen diese Maschine gewinnen?

Hughie (Jack Quaid), Frenchie (Tomer Capone) und Mother’s Milk (Laz Alonso) sind in Gefangenschaft. In einem Lager. Bewacht von Superhelden. Es gibt kein Entkommen.

Aber Butcher hat einen Plan – es gibt immer noch das V1 – das allererste Serum. Und Homelander ist auf dem Weg, es zu finden. Also muss er schneller sein. Aber dazu braucht er Hilfe. Und deshalb müssen die anderen „Boys“ befreit werden.

Natürlich läuft nichts nach Plan. Und es spritzt Blut. Und Gedärm. Und … nun, Homelander lässt sich als „Gott“ ausrufen …

Nein, die Marketing-Abteilung hat entweder die Drehbücher nicht gelesen oder das Memo nicht bekommen. Was ich meine? Nun, wenn man sich die Plakate für Staffel 5 von „The Boys“ ansieht, dann wirkt es als würde der dritte Weltkrieg – Superhelden gegen alle anderen – über die Welt hereinbrechen. Die Welt würde brennen. Ein wenig wie im Musikvideo von „Falling In Revers“ namens „Watch The World Burn“. Aber wie es aussieht wurde der Truppe von Amazon das Budget auf ein Fünftel (ich habe da mehrere Versionen gelesen, die hier kam am öfteren vor) gekürzt und alles was geplant war, musste anders umgesetzt werden. Also keine Materialschlacht. Gar keine. Das ist ein etwa so, als würde man „Return Of The Jedi“ angucken und die Schlacht draußen vorm Fenster des Imperators nicht mal aus der Ferne sehen. Von den Bodentruppen will ich noch nicht mal anfangen.

Für viele Fans war das ein Schlag ins Gesicht – und die haben es den Macher:innen richtig übel genommen. Die finalen Folgen – vor allem die letzten beiden Folgen – wurden fast überall völlig zerrissen. Dabei haben Eric Kripke und sein Team nur das gemacht, was sie machen konnten: Sie haben sich auf die Figuren und emotionale Pay-Offs fokussiert. Meiner Ansicht nach das einzig richtige. Und in den meisten Fällen haben sie auch absolut geliefert. Gibt es auch ein paar Logiklöcher? Oder ein paar Dinge, die nicht zusammenpassen – in dem Sinn, dass sich halt Charaktere hin und wieder so verhalten, wie das Drehbuch es braucht und nicht, wie sie es eigentlich tun sollten? Oder das Kräfte unverhältnimäßig stark sind in der einen Szenen und in der anderen das komplette Gegenteil? Ja, gibt es. Allerdings hätte es viel schlimmer kommen können.

ABER – und das ist für mich ein großes ABER – die Serie liefert in meinen Augen da wo es notwendig ist. Wir kriegen die Storylines geklärt, die zu klären waren und es treffen die richtigen Personen im Showdown aufeinander. Starlight gegen The Deep? Passt. Das Ende von The Deep? Perfekt. Butcher gegen Homelander? Absolut. Ist das Ende Genugtuung pur? Auf jeden Fall. Hughie und Butcher prallen ein letztes Mal zusammen? Aber absolut. Ergebnis? Tränendrücker.

Und natürlich muss jemand am Weg noch das Leben lassen – völlig klar. Und ich war überrascht wie berührt ich war. Mir hat es wirklich Tränen in die Augen gedrückt. Und das war nicht mal in der letzten Folge. Trotzdem – das kam unerwartet (nicht der Charaktertod, sondern die Tränen). Lag vielleicht daran, dass es mein Lieblingscharakter war und auch die Art wie er gestorben ist („I bet you never danced a day in your whole life“) … wenn, dann so. Perfekt.

Auch von der Action-Seite gibt es ein paar super Momente – so zum Beispiel der Gefängnisausbruch. Hammer – richtig cooles, starkes Action-Kino mit sehr psychohygienisch tollen Momenten. Auch die Over-The-Top-Satire kommt nicht zu kurz. Grenzgenial – das Werbevideo von Homelander in welchem Jesus ihm seine Krone überreicht (mit Einblendungen für die Postproduktion á la „remove cables“ beim Runterschweben von Jesus und ähnlichem). Oder die Szene in welcher quasi der Cast von Supernatural sich wieder trifft (mit ein paar anderen Gesichtern dazu) – das war handlungstechnisch völlig irrelevant, aber super anzusehen und lustig – vor allem wie Spider-Man bzw. der Deal von Marvel und Sony aufs Korn genommen wurde. Super!

Und ja, das Ende … für mich war es absolut stimmig, auch wenn es relativ rasch kam und tatsächlich ziemlich kompakt war. Aber die rund 30 Minuten, die es gedauert hat – großes Kino. Und auch Ryan durfte nochmals auftrumpfen. Und dann war es zu Ende. Und es waren noch 35 Minuten übrig. Anders als zuletzt im „Stranger Things„-Finale fand man hier allerdings etwas, um die Zeit gut zu füllen bzw. musste der Showdown so kurz sein, denn es gibt ja noch die „eigentliche“ Story zu Ende zu erzählen – nämlich die von Butcher. Und auch diese bekommt in meinen Augen ein würdiges, passendes Ende. Butcher hat gewonnen, aber er hat alles verloren. Eine der vielleicht härtesten und emotional am tiefsten gehenden Szenen ist jene als Butcher Ryan anbietet für ihn ein neues Leben anzufangen.

Alles in allem – ich war zufrieden. Es war kein Spektakel bzw. mehr „out with a whimper not with a bang“, aber dennoch mit allen für mich wichtigen Teilen drin. Hätte man sich die Gastauftritte der Gen V-Spin-Offs sparen können? Ja. War Soldier Boy notwendig? Nein, hätte man auch anders lösen können – aber es ist immer schön Jensen Ackles zu sehen, also was soll’s? Großartigster Soldier Boy-Moment nachdem er wieder aufgetaut wurde und Homelander das erste ist, was er sieht: „Did you fuck me?“ – Homelander (entsetzt): „What?“ – Soldier Boy: „Is this some kind of incest thing?“ Großartig und beschreibt den Charakter absolut perfekt.

Dass „Liebe“ das eine ist, was Sage nicht mit einberechnet hat – Klischee, billig, völlig aus dem Nichts kommend und nicht passend – aber Schwamm drüber. Was soll’s?

Alles in allem fand ich, dass die Serie einen gebührenden Abschluss bekommen hat. Wäre mehr drin gewesen? Hätte auch ich mich darüber gefreut, wenn man Kripke und seinem Team mehr Geld gegeben und sie mit den Worten „Lasst die Welt brennen!“ losgeschickt hätte, um zu machen, was sie machen wollen? Oh ja. Das wäre episch geworden. Nun. Das ist es nicht. Aber im Rahmen dessen, was möglich war, ist das hier mit Sicherheit die bestmögliche Lösung.

Allein, wie peinlich Homelander ohne Kräfte ist – und wie er reagiert als er begreift, was los ist: Großartig. Genau das, was wir brauchten, was sein musste, was notwendig war. Wenn es Katharsis gibt, dann ist es das hier.

„The Boys – Staffel 5 – die letzte Staffel“ bekommt von mir 8,5 von 10 möglichen, zwar mit kleineren Portionen kochenden, aber diese sehr schmackhaft machende, Punkte.

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Over Your Dead Body (2026 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/06/04/over-your-dead-body-2026-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/06/04/over-your-dead-body-2026-filmkritik/#respond Thu, 04 Jun 2026 05:00:47 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38847 Lisa (Samara Weaving) ist eine aufstrebende Schauspielerin, die nur auf die richtige Rolle für ihren Durchbruch wartet. Dan (Jason Segel) ist ihr Ehemann und arbeitet als Regisseur für Werbungen, nachdem sein bisher einziger Spielfilm, schon Jahre her ist. Gemeinsam wollen … Weiterlesen

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Lisa (Samara Weaving) ist eine aufstrebende Schauspielerin, die nur auf die richtige Rolle für ihren Durchbruch wartet. Dan (Jason Segel) ist ihr Ehemann und arbeitet als Regisseur für Werbungen, nachdem sein bisher einziger Spielfilm, schon Jahre her ist.

Gemeinsam wollen sie ein Wochenende in einer einsamen Hütte am See verbringen, doch da beide unglücklich sind in der Ehe, kommt es ständig zu Streitereien. Genau dieses Problem möchte Dan eben mit diesem Ausflug lösen, indem er seine Frau umbringt und im See versenkt…

Warum macht man nur fünf Jahre später ein Remake des norwegischen Filmes The Trip von Tommy Wirkola (Thrash), obwohl Aksel Hennie und Noomie Rapace auch schon in zahlreichen amerikanischen Produktionen mit dabei waren? Richtig, weil sich Amerikaner laut Studie am Liebsten Amerikaner auf der Leinwand ansehen und Hauptdarstellerin Samara Weaving Australierin ist. Alles klar?

Wie dem auch sei, ursprünglich sollte Wirkola selbst die neue Version inszenieren, am Ende hat aber schließlich Jorma Taccone (Popstar) am Regiestuhl Platz genommen. Im Prinzip handelt es sich hier um eine ziemlich genaue Kopie des Originals, bis auf eine Änderung der Dynamik.

Hier ist nämlich einer der drei Antagonisten eine emotional sehr instabile Frau (im Original waren es drei männliche Flüchtlinge), die Gefängniswärterin der beiden anderen war und mit einem von ihnen, eine Beziehung hat. Für mich keine gelungene Veränderung, denn ihre Figur ist nie bedrohlich, dafür aber durchgehend nervig.

Das ist für mich auch der wahre Zwei-Kampf hier (nämlich gute Performances vs schlechte): Juliette Lewis (Strange Days) ist in dieser Rolle vom psychotisch sein her anstrengend und Jason Segal (Windfall) als Ehemann ist unlustig und durchgehend unsympathisch. Ob mir diese beiden Figuren auf Grund der schauspielerischen Leistung oder des Drehbuches nicht gefallen haben, nun ich bin mir beim Schreiben dieser Zeilen noch immer nicht ganz sicher.

Timothy Olyphant (Alien: Earth) hingegen ist als Anführer der Bösen richtig schön eigenartig und unberechenbar und ebenfalls wie immer großartig ist Samara Weaving (Ready or Not 2) als bissige Ehefrau. Ansonsten ist der trockene, schwarze Humor des Originals durch zynische Dialoge und Slapstick-Einlagen ersetzt worden und der erbitterte Ehekrieg, verlagert sich mehr auf die Meta-Ebene.

Das sich gegenseitig umbringen wollen und sich dann wieder zusammen raufen durch eine Gefahr von außen, nun auch das finde ich hat hier keinen Biss, da dir als Zuschauer egal ist, ob die Hauptfiguren am Ende wieder zusammen sind. Besonders der Ehemann ist nun viel zu tollpatschig und auch weinerlich geraten. Selbst die Gewalt, die ist zwar nicht zahmer geworden, dafür wirkt sie aber irgendwie weniger schmerzhaft. Sie ist hier Selbstzweck und man soll sie nicht schlimm finden, sondern darüber lachen.

In Summe also (wieder mal) ein unnötiges Remake, das in den meisten Bereichen schwächer ist, als das Original. Ohne zu vergleichen oder ohne das Ursprungsmaterial zu kennen ist das Erlebnis wohl besser, aber die Charaktere bleiben dir dennoch großteils egal. Getragen von Weaving und Olyphant und auch auf Grund der überdrehten Grundatmosphäre, ist gegen eine einmalige Sichtung aus meiner Sicht aber nichts einzuwenden.

„Over Your Dead Body“ bekommt von mir 6/10 den Mythos der idyllischen Hütte am See, durch den Fleischwolf drehende Empfehlungspunkte.

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