Aushilfsgangster – Tower Heist (Filmkritik)

Arthur Shaw (Alan Alda) ist ein vermögender Wall-Street-Milliardär und wohnt in seinem exklusiven Penthouse in einem Gebäude, das schlicht und einfach der „Tower“ genannt wird. Als er eines Tages verdächtigt wird das Geld seiner Klienten veruntreut zu haben, stellt sich heraus, dass er auch die Angestellten des Towers um ihr Erspartes gebracht hat. Fest entschlossen sich das Geld zurück zu holen, versammelt der Manager des Tower, John Kovacs (Ben Stiller), ein Team hinter sich.

Aushilfsgangster

Weiterlesen

Batman: Arkham City (Game Review)

Batman-Arkham-City-1

Kaum je wurde ein Spiel so perfekt inszeniert wie „Batman: Arkham City“. Das trifft nicht nur auf den Titel selbst zu: Auch das Marketing, das beinahe ein Jahr vor der Veröffentlichung erste Details zum nahenden Batman-Game veröffentlichte und damit langsam und strategisch genial geplant die Spannung erhöhte, hatte große Klasse. Dass das nun endlich erschienene Spiel den in die Höhe geschraubten Erwartungen gerecht wird – das wird bei „Arkham City“ äußerst schnell klar. Die überzeugende Dramaturgie des Titels wird schon in den durchdachten ersten Szenen greifbar.

Dramaturgie ist überhaupt ein wichtiges Stichwort bei „Batman: Arkham City.“ Denn die Gradwanderung, die das Entwicker-Team von Rocksteady schaffen musste, zugleich eine offene Welt zu kreieren – und andererseits einen ausreichend stringenten Plot aufzubauen, ist eine der großen Leistungen, die im Endprodukt deutlich spürbar werden. „Arkham City“ führt den Spieler zielsicher von Aufgabe zu Aufgabe und von einer Nebenmission zur nächsten, und tischt dabei viele alte Bekannte auf. Neben dem Joker, der es aus dem ersten Teil – trotz Krankheit – in den zweiten geschafft hat, zählen der Pinguin, Mr. Freeze, Two-Face, der Riddler und Hugo Strange ebenfalls zu den aufbegehrenden Gegnern der Fledermaus.

Weiterlesen

Spiderman: Edge of Time (Game-Review)

Spiderman-Edge-of-Time-1

Er ist da, der Nachfolger zum umjubelten „Spiderman“-Titel des Vorjahres. Das neue „Spiderman: Edge of Time“ knüpft dort an, wo „Shattered Dimensions“ (Rezension hier) aufgehört hat – zumindest vom Ansatz her, weniger von der Handlung. Von den vier Spiderman-Inkarnationen, zwischen denen wir letztes Mal hin- und herwechseln durften, sind in „Edge of Time“ lediglich zwei übrig geblieben. Der klassische Spiderman (a.k.a. Peter Parker) trifft auf den Spiderman anno 2099 (a.k.a. Miguel O’Hara), wobei die Looks von Vergangenheit und Zukunft weitgehend gleich bleiben. Wo „Shattered Dimensions“ dem klassischen Spidey ein Cell-Shading-Design verpasste und den 2099er Spinnenmann in eine futuristische Neonfarben-Welt steckte, greift nun Uniformität um sich.

Grundidee wie Handlung sind durchaus kreativ und passen recht gut zum Spiderman-Kanon. Eingefleischten Fans fällt auf, dass der Plot bereits Bekanntes auf interessante Weise erweitert bzw. verfremdet: Venom, seines Zeichens großer Spinnen-Antagonist, wird in „Edge of Time“ zu „Anti-Venom“ – und meuchelt gleich zu Beginn des Spiels den klassischen „Amazing“ Spiderman nieder. Für den Betroffenen freilich eher wenig amazing, dieser Start. Es liegt nun an der 2099-Version Spidermans, den Kompagnon der 1970er zu retten. Möglich wird dies durch eine Art zeitliches Wurmloch, durch das die beiden Spidermen miteinander kommunizieren und sich gegenseitlich aus der Patsche helfen können.

Weiterlesen

Creature (Filmkritik)

Irgendwo in Louisiana wartet eine Kreatur darauf, dass eine Gruppe Teenager vorbei kommt, damit es einen Teil davon töten und fressen kann und sich mit dem anderen Teil paaren. Dazu kommen noch ein paar Einheimische, die von dieser Kreatur wissen und die Teens – die Männer der Truppe sind übrigens Marines, die in Afghanistan waren – von der Legende dieser Kreatur erzählen und warnen. Aber die Kids hören nicht und fahren sogar zu dem Ort, an welchem „Lockjaw“, halb Mensch und halb Krokodil, gelebt hat. Und wie durch ein Wunder … das Monster existiert und beginnt damit die Kids einen nach dem anderen umzubringen … oder auch nicht. Und da gibt es eine/n Verräter/on in der Gruppe der Kids. Oder auch nicht. Und irgendjemand ist der Vater eines der Mädels. Oder auch nicht. Und die Kreatur muss sich mit dem gleichen Blut (also Inzest) paaren. Oder auch nicht. Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung. Aber das dürfte auch für den Regisseur dieses Streifen gegolten haben …

Creature
(Lockjaw. So furchterregend, wie er/es auch im Film wirkt.)

Weiterlesen

Assassin’s Creed (Game Review)

Assassins-Creed-1

Desmond Miles hat einen wirklich schlechten Tag. Nicht nur, dass er entführt wurde, er wird auch noch in ein Gerät namens Animus gesteckt, mit welchem er durch „genetische Erinnerungen“ in die Haut seiner Vorfahrens schlüpfen kann und deren Leben nachspielt. Wozu? Desmond ist einer Nachfahre eines der größten Assassinen der Geschichte. Und dieser Meister-Meuchelmörder hat ein „Stück von Eden“ gefunden, das es seinem Besitzer erlaubt, anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen.

Genau dieses Stück wollen Desmonds Entführer haben und deshalb wird er gezwungen in seinen Erinnerungen nach dem Versteck des „Edenapfels“ zu suchen. Desmonds Entführer entpuppen sich als Templer, die erklärten Widersacher der Assassinen, und Desmond befindet sich nun in doppelter Hinsicht mitten in diesem Krieg: Auf der einen Seite durch das Leben seines Vorfahren, das er nach und nach erlebt. Auf der anderen Seite wird Desmond ziemlich deutlich klar gemacht, dass er kein „Gast“ ist, sonderne in Mittel zum Zweck.
Desmond Miles hat einen wirklich schlechten Tag. Aber das ist erst der Anfang seiner Geschichte …

Weiterlesen