Trash | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Thu, 05 Mar 2026 07:35:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 Resident Evil Requiem (Game-Review) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/05/resident-evil-requiem-game-review/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/05/resident-evil-requiem-game-review/#respond Thu, 05 Mar 2026 06:44:45 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38573 Grace Ashcroft ist FBI-Agentin (aber eigentlich nur im Büro Zuhause) und hat ein Problem: Ihr Boss will, dass sie einen Tatort untersucht. Dieser befindet sich in genau dem Hotel in welchem ihre Mutter vor Jahren vor ihren Augen ermordet wurde. … Weiterlesen

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Grace Ashcroft ist FBI-Agentin (aber eigentlich nur im Büro Zuhause) und hat ein Problem: Ihr Boss will, dass sie einen Tatort untersucht. Dieser befindet sich in genau dem Hotel in welchem ihre Mutter vor Jahren vor ihren Augen ermordet wurde. Als sie dort ankommt findet sie Hinweise, die darauf hindeuten, dass jemand ein Spiel mit ihr spielt und ehe sie sich versieht wird sie entführt und wacht kopfüber hängend in einem seltsamen Raum auf. Blut wird ihr abgenommen und alles sieht irgendwie ein wenig nach einem Krankenhaus oder so aus.

Wie kommt sie hier weg?

Währenddessen ist Leon S. Kennedy auf der Suche nach einem Gegenmittel, denn seit er damals in diese Sache mit den Viren und Umbrella reingeraten ist, ist sein Leben eigentlich die Hölle. Zombies, Mutanten, Untote – unzählige Monster, denen er sich seitdem stellen musste. Aber nun hat ihn der Ursprung eingeholt: Er ist infiziert. Keine Heilung. Der Tod wird bald eintreten. Aber Leon will es nochmal wissen, sucht nach einem Dr. Gideon, denn der hat irgendwie Verbindungen zu Umbrella.

Und Leon wird sich nicht von ein paar lächerlichen Monstern aufhalten lassen …

Ich bin jetzt eher selten auf ein Spiel „gehyped“, sondern eher vorsichtig positiv neugierig. Bei „Resident Evil requiem“ war das anders. Das Ding hat mich schon seit dem ersten Trailer interessiert, denn der Ansatz mit zwei Protagonist:innen mit zwei verschiedenen Spielstilen hat mir als Idee schon mal super gefallen. Grace hat nach einem interessanten Charakter ausgesehen und Leon ist ohnehin Leon. Coolste Socke im Universum.

Tatsächlich habe ich mich nie gefragt, ob das so funktionieren kann – aus der Ego-Perspektive die unerfahrene, junge und verletzliche Grace spielen und aus der Third-Person-Perspektive mit Leon so richtig aufräumen. Wir wissen alle spätestens seit „Resident Evil 7„, dass Capcom First-Person-Horror kann. Und dass sie endlich die Action auch richtig hinbekommen haben hat das „Resident Evil 4 Remake“ gezeigt. Was kann also schiefgehen?

Nun, eine ganze Menge, wenn man ehrlich ist.

Spideragent behauptet ja immer, ich sein ein Fan der Resident-Evil-Reihe, was ich immer aus Reflex verneint habe. Beim letzten Mal habe ich ihm aufgezählt, welche Spiele der Reihe ich gut finde und warum, denn die Gründe sind wirklich verschieden, aber er hat nur gegrinst und mich gefragt, ob mir aufgefallen ist, dass ich alle(!) Teile aufgezählt habe. Nein. War mir nicht aufgefallen. Aber tatsächlich muss ich ihm nachträglich zustimmen. Scheinbar bin ich ein Fan. Aber nicht in dem Sinn, dass ich alles mag, nur weil „Resident Evil“ drauf steht, sondern spannenderweise macht mir jedes Spiel einzeln Spaß. Dass es sich dabei um eine Reihe handelt ist eigentlich Zufall. Aber – ja, ich mag die trashigen Storys. Ich mag die Over-The-Top-Charaktere. Ich mag die Machart und ich finde, dass Capcom mittlerweile das Inszenieren von Story-Teilen bzw. Zwischensequenzen richtig gut drauf haben. Alle Achtung.

Was sie auch gelernt haben – man würde es nicht glauben, wenn man nur Ethan Winters, Persönlichkeitslücke per excellence, im Kopf hat – ist tolle Charaktere zu schreiben. Leon ist nicht einfach in jedem Teil „Leon“, sondern im 2ten Teil ist der Anfänger. Im vierten Teil der harte Hund, der weiß, wie es geht und in „Requiem“ ist er immer noch der harte Hund, aber er ist der harte Hund, der weiß, dass seine Zeit abläuft und er bald keine Möglichkeit mehr hat Vergangenes wieder gutzumachen oder zumindest so etwas wie Vergebung für sich zu finden.

Ich mag Leon. Vor allem in Requiem, auch, oder gerade weil, er so entschlossen ist, am Ende seiner Tage noch etwas Gutes zu tun. Und das ist in diesem Fall die letzten verbleibenden Relikte von Umbrella zu finden und zu vernichten und (primär aus Zufall) das bedeutet auch Grace zu helfen.

Womit wir beim – aus meiner Sicht – Highlight von „requiem“ sind: Grace. Denn – Wow, die ist großartig geschrieben. Liebe Leute, so – genau so! – schreibt man tolle Frauenfiguren. Sie ist zerbrechlich, ängstlich, kann nicht gut mit Leuten und es ist völlig klar, dass alles um sie herum sie bis ins Innerste erschüttert: Trotzdem hält sie durch. Steht nochmals auf. Sucht eine Lösung. Findet die Kraft weiterzumachen. Das ist kein männlicher Action-Held, dem man halt schnell mal die Textur einer jungen Frau übergezogen hat, sondern Grace ist durch und durch eine junge Frau, die schreckliches durchmacht, aber dank ihrer inneren Stärke und ihres Überlebenswillens durchhält. Sie hat immer einen Grund nochmals aufzustehen (zum Beispiel um jemand zu retten) und trifft auch keine dummen Entscheidungen. Und noch dazu ist sie einfach richtig sympathisch. Großartig. Um Spideragent aus einem anderen Review zu paraphrasieren: 100% eine Frau. 100% (auf ihre Art) ein Boss. Aber kein Girlboss. Perfekt. Von der Story her gibt es einen Punkt, der sie fast bricht – was sie für mich nur noch sympathischer machte – und deshalb spielt man dann eine Weile „nur“ Leon. Aber auch das hat mir richtig gut gefallen, weil es für mich absolut nachvollziehbar war, was in ihr vorgeht. Und Charaktere, die fliehen könnten, sich aber trotzdem wieder – metaphorisch gesprochen – umdrehen und dem entgegenstellen, was sie für falsch halten, mag ich sowieso gerne. Grace – willkommen im Resident Evil-Universum.

Spielmechanisch kann man nicht meckern, die Kontrollen sind absolut einfach, intuitiv und alles geht locker und vor allem flott von der Hand. Die Rätsel sind fair, der normale Schwierigkeitsgrad passt sehr gut und die Schauplätze sind nicht zu riesig, aber auch nicht zu klein. Ich musste kein einziges Mal überlegen, was ich zu machen habe oder wo ich jetzt hinmuss, weil die Karte super ist und wichtige Punkte und mögliche genauso wie noch verschlossene Durchgänge markiert werden. Das Crafting-System funktioniert super und das Gegner-Design ist ein Hammer.

Was dieses Mal auch wieder gut gelingt, ist die fiesen Bosse richtig stark einzuführen. Wenn ihr beim ersten Auftauchen von „The Girl“ nicht zusammenzuckt und für ein, zwei Sekunden gelähmt vor dem TV sitzt, dann habt ihr keinen Puls. Aber – und das ist neu und erklärt mir auch den Marketing-Slogan „Evil Always Had A Name“ – die Zombies im ersten Abschnitt sind nicht zu einhundert Prozent Kanonenfutter, sondern haben sich ihre Eigenheiten aus dem Leben, halt auf ein Charaktaristika runtergebrochen, ins Zombie-Sein mitgenommen: Die Putzfrau will die ganze Zeit Blut wegputzen, der Koch sucht immer noch nach Fleisch für seine Hauptmahlzeit, die Sänger:innen singen immer noch gern und tanzen sogar, das Publikum will das auch immer noch sehen. Alles Eigenschaften, die man für sich nutzen kann (und Grace ist eine schlaue Dame), um zu entkommen.

Nach dem ersten Locationwechsel gibt es dann viel Action mit Leon – auch mit alten bekannten Gegnern, warum die wieder auftauchen wird durch die Story erklärt – und hier zieht man auch mal durch ein größeres Gebiet. Manche Action-Momente sind immer noch Over-The-Top, aber ganz ehrlich: Ich will es nicht anders haben.

Grafisch spielt „Requiem“ ohnehin ganz vorne mit. Das Ding sieht einfach – egal in welcher Umgebung, egal ob First- oder Third-Person-Perspektive – unverschämt gut aus und die Details, welche die Entwickler eingebaut haben sind großartig. Ich fand das Design, die Optik, die Lichtstimmumngen und – vor allem auch – das Sounddesign! Hammer.

Wenn Resident Evil weiterhin Outputs auf diesem Niveau auf den Markt bringt, dann kann das nächste Spiel aus der Reihe, egal ob Remake oder neuer Teil oder Spin Off gar nicht rasch genug kommen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn das „requiem“ im Titel des Spiels hat eine völlig andere Bedeutung als ich angenommen hatte. Aber ich will nicht spoilern. Ich sage nur so: Die Story führt so ziemlich alle vorigen Teile zusammen und findet da einen … nennen wir es „Abschluss“ der Umbrella-Viren-Story. Da ist es auch stimmig, dass man ein paar alte Bekannte (Monster) wieder trifft. Das führt halt auch dazu, dass Spieler:innen, welche die Vorteile kennen, einen klaren Vorteil haben. Aber bei Teil 9 einer Spielreihe darf das schon mal sein, zumal ich glaube, dass man auch als Einsteiger:in durchaus weiß, was los ist.

Der Fairness halber muss ich anmerken, dass – logischerweise – Leute, die nur auf den einen oder nur auf den anderne Spielstil (Stealth oder Action) stehen mit der Mischung vermutlich keine Freude haben werden. Ich, der ich beides gern mag, bin richtig zufrieden. Gut gemacht, Capcom!

„Resident Evil requiem“ bekommt von mir 9,5 von 10 möglichen, als Gesamtpaket (fast) alles richtig machende, Punkte.

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Best Of Worst Case: Megalodon – The Frenzy (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/02/05/best-of-worst-case-megalodon-the-frenzy-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/02/05/best-of-worst-case-megalodon-the-frenzy-filmkritik/#respond Thu, 05 Feb 2026 05:00:54 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38481 Die Situation ist scheinbar unter Kontrolle, denn „Megalodon“ wurde besiegt. Dachte man. Denn auf einmal taucht nicht ein Riesenhai auf, sondern gleich mehrere. Und das Kriegsschiff, welches dabei half, den ersten Megalodon zu besiegen ist ja doch ein wenig mitgenommen, … Weiterlesen

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Die Situation ist scheinbar unter Kontrolle, denn „Megalodon“ wurde besiegt. Dachte man. Denn auf einmal taucht nicht ein Riesenhai auf, sondern gleich mehrere. Und das Kriegsschiff, welches dabei half, den ersten Megalodon zu besiegen ist ja doch ein wenig mitgenommen, also – Hilfe!

Zeitgleich gibt es die Forscherin Rylie Clark (Caroline Williams), die forscht unter dem Meeresspiegel mit Mini-U-Boot und so weiter und natürlich entdeckt sie mit ihrer neuen Forschungsassistentin Kristy (Jessica Chancellor), dass das was seltsames passiert im Meer. So, von wegen Haie und so weiter …

Ach, es ist halt schön, wenn „Connected Movie Universes“ im Trend sind. Da kommt man dann sogar damit durch, dass man zwei Filme, die nichts miteinander zu tun hatten („Megalodon – das Biest aus der Tiefe“ und „Megalodon Rising„) mit einem *hüstel* dritten Teil fortsetzen kann. Nämlich mit diesem hier. Und da es sich hier um „The Asylum“ handelt, weiß man auch gleich, dass es schlimm wird.

Aber man ahnt nicht, wie schlimm.

Fun-Fact: Der Film setzt quasi nahtlos die „Story“ von „Megalodon Rising“ fort und deshalb ist das Kriegsschiff USS King angeschlagen und hat keinen Kapitän mehr. Deshalb wird der „beste Mann“ und die „rechte Hand des ehemaligen Kapitäns“ als neuer Chef ans Ruder gesetzt und der soll die Truppe nach Hause bringen. Nur, dass dieser beste Mann im Vorgängerfilm nicht mal vorkam. Wen juckt’s, denn es ist Eric Roberts! Und dass sich dieser nicht zu schade ist bei jedem Mist mitzumachen und dabei sogar scheinbar Spaß zu haben, nun, das wissen wir als Trashfreunde ja. So auch hier. Er geht – nachdem er gefühlte Jahre telefoniert und allein auf der Brücke tolle Reden hält, mit einer Pumpgun(!) in der Hand auf Megalodon-Jagd. Ja. Genau. Weil … Gründe. Nämlich *räusper*.

Dass die Hai-Attacken auf das Schiff und die Mannschaft immer daraus bestehen, dass die Hai halt die Typen, welche mit MGs auf sie feuern vom Deck beißen ist auch klar. Also auf dieser Seite hier gibt es wirklich, wirklich gar nichts Neues.

Was ist mit den Forscherinnen, fragt ihr? Haben die zumindest Bikinis und sehen heiß aus? J….Nein. Naja. 50:50.

Caroline Williams ist anwesend, spricht als würde sie jemand ein Buch vorlesen und ihre Emotion ist ziemlich genauso ausdrucksstark wie eine Telefonansage. Gleiches die Mimik. Schade, aber nicht verwunderlich. Irgendwie hat die gute Frau ohnehin nie den großen Durchbruch geschafft und wer diesen Film hier sieht, der oder die weiß auch wieso. Oder sie hat sich nicht bemüht (im Gegensatz zu Roberts), kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls ist sei seit jeher eigentlich eher im Trashfilm-Bereich zuhause.

Jessica Chancellor jedoch, die man Williams zur Seite stellt, ist in erster Linie ein Blickfang, was insfoern passt, als sie im echten Leben primär Cosplayerin ist und da muss sie ja auch darauf achten, gut auszusehen. Was widerum heißt, dass sie scheinbar zu wenig Schauspiel-Training gemacht hat, denn hier … ui ui ui. Das ist gar nicht gut. Überhaupt nicht gut.

Andererseits ist das Problem dieses Films ja eigentlich nicht die Schauspielkunst der Mitwirkenden, sondern das Drehbuch bzw. die unglaublich unpackbaren und wirklich langen sinnfreien pseudowissenschaftlichen Dialoge, die selbst aus dem Mund von Profi-Schauspieler:innen nicht glaubwürdig wären. Es ist wirklich fast körperlich schmerzhaft, wie oft hier wem was wie erklärt wird. Ohne jetzt die Inhalte zu beurteilen ist es wirklich heftig, wie of man hier die Bedrohung beschrieben bekommt. Ja, ihr lest richtig – beschrieben(!) bekommt.

Das heißt für den gesamten Film also: Hai-Attacken hat man schon x Mal genauso und beser gesehen. Blickfang: Wer auf schöne Augen und Gesichter und Figur steht: Jessica Chancellor. Wer auf kantige Gesichter steht, die vom Leben erzählen: Eric Roberts. Wer auf Haut und Bikinis steht: Nein. Hier nicht.

Der Film hat also eigentlich für niemanden so richtig was zu bieten. Zugegeben, es gibt ein paar Momente, die von der Idee her witzig waren, aber die Umsetzung ist halt dann gescheitert. So gibt es am Ende die typische amerikanische Lösung („Lasst uns was sprengen!“) – Problem. Die zuständige Person hat – während allesamt versuchen, den Sicherheitsabstand zu erreichen – bemerkt, dass sie den Zünder vergessen hat. Hat mir gefallen. War eine Sekunde lang witzig. Und das war es dann auch schon wieder.

Wer wirklich bis zum Ende durchält, der oder die sieht dann doch die eine oder andere nette Verfolgungsjagd-Szene von Hai und U-Boot (schlechte Effekte sind impliziert) und das geht schon so in Ordnung. Wenn es halt nicht so spät kommen würde und so kurz wäre.

Alles in allem: Einer der Trash-Vertreter, der leider noch nicht mal aus den falschen Gründen Spaß macht. Sorry.

„Megalodon: The Frenzy“ bekommt von mir 2 von 10 möglichen, einen Punkt für Jessica Chancellor und einen für Eric Roberts, Punkte.

Best-of-Worst-Cast-Urteil (Trash-Faktor: Alles):

Leider nicht schlimm genug, dass es lustig ist und die Hai-Attacken zu belanglos um cool zu sein. Optisch gibt’s eigentlich nichts außer Abstriche und für’s männliche Auge wird ebenfalls wenig geboten. Für das weibliche gar nichts. Da kann man/frau nix machen. Der Film hier ist für die Tonne.

Fazit: Langweilig. Mehr nicht.

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Deathstalker (2025 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/01/31/deathstalker-2025-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/01/31/deathstalker-2025-filmkritik/#respond Sat, 31 Jan 2026 05:00:02 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38467 Die Deadits sind auf dem Vormarsch und wie es aussieht soll ein altes Übel – das ultimative Böse – wieder erweckt werden. Das juckt jetzt Deathstalker (Daniel Bernhardt), legendärer Söldner, nicht besonders. Zumindest würde es das nicht, wenn er sich … Weiterlesen

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Die Deadits sind auf dem Vormarsch und wie es aussieht soll ein altes Übel – das ultimative Böse – wieder erweckt werden. Das juckt jetzt Deathstalker (Daniel Bernhardt), legendärer Söldner, nicht besonders. Zumindest würde es das nicht, wenn er sich nicht versehentlich an ein Amulett gebunden hätte, welches für das Ritual benötigt wird. Und er bekommt es nicht wieder los. Na dann. Dann muss er wohl oder übel versuchen was dagegen zu tun.

Am Weg stoßen dann noch Doodad (Patton Oswalt) und Brisbayne (Christina Orjalo) zu ihm und unterstützen ihn. Wäre da nicht noch Jortak (Paul Lazenby), der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hat und jetzt dem Oberbösewicht dient …

Steven Kostanski hat „Psycho Goreman“ gemacht und allein diese Info hätte schon gereicht, dass ich „Deathstalker“ sehen wollte. Als ich dann den Trailer gesehen habe, da war mir klar – die Mischung 80iger-Sword-And-Sorcery, handgemachte Effekte, Gummimasken, Blutfontänen und Steven Kostanski? Das passt sowas von perfekt, eine perfektere Mischung gibt es nicht.

Und ich hatte Recht.

„Deathstalker“ ist kein Remaster, sondern ein Remake, wie man das wohl heutzutage nennen würde. Die Story ist ähnlich wie im Film aus 1983 und ist ganz genau so sinnfrei wie super. Ding A muss nach B und dort wird C erweckt, weil D passiert ist. Juckt niemanden. Es geht hier um coole, eklige Monster, Zweikämpfe, Kunstblutfontänen, coole Sprüche und unpassenden Humor. Genau so soll es sein.

Das einzige was man im Jahre 1983 mehr hatte, waren nackte Frauenhintern und Kampfbikinis. *seufz* Man(N) kann 2026 nicht alles haben. Aber okay – der Rest passt super und macht von A bis Z Spaß und Freude. Die Monster sind schön kreativ (mit ein paar Verneigungen an den 1983iger-Film) und eklig. Die Schwertkämpfe bzw. die Kämpfe grundsätzlich auch super anzusehen. Der Humor passt meistens. Alles gut.

Das Casting ist treffsicher – Daniel Bernhardt passt optisch super in die Rolle, auch schauspielerisch ist er perfekt gecastet und seine Mimik und trockenen Wortmeldungen sind ein Highlight. Muss man leicht zu unterhalten sein, um die Witze lustig zu finden? Ja. Aber – ich meine, wir reden hier von mir also: Alles paletti.

Das Overacting ist super, vor allem Paul Lazenby hat einen riesengroßen Spaß und Christina Orjalo ist der übliche weibliche Sidekick mit Potential, macht ihre Sache aber ebenfalls toll. Doodad ist für die Story wesentlich, aber mit Schauspiel hat das (dank der Maske) wenig zu tun.

Ich kann es nur wiederholen: Sprüche super, Schauspiel passt, Casting top, Effekte handgemacht und eklig, Story hanebüchen (und deshalb perfekt) – alle Zeichen auf großartig.

Mit zwei Ausnahmen: Die beiden Kämpfe gegen die Endgegner (Zauberer gegen Zauberer, Deathstalker gegen Endboss) sind im Vergleich zu der Ideenvielfalt zu Anfang dann eher unterwältigend, auch wird gegen Ende dann auffällig zu CGI gegriffen und das finde ich schade. Aber in Summe: Der Film hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Aber wie heißt es so schön: „Jedes Herz sieht anders aus“ (und Deathstalkers Antwort darauf: „No. I had a lot of hearts at the tip of my blade and the all looked pretty much the same.“

Der Soundtrack ist auch super mit seinen E-Gitarren und die Nummern im Abspann rocken auch so richtig. Also alles zusammen: Ein Film wie aus den 80iger, nur besser gemacht und weniger nackte Haut.

Super Film – ansehen!

„Deathstalker 2025“ bekommt 8,5 von 10 möglichen, genau das seiende, was er sein will, Punkte.

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Charles Landor (Joshua Kennedy) ist Regisseur und seine Filme sind Monsterfilme. Leider kommt er damit beim Publikum nicht mehr besonders gut an. Die Kritiker zerreissen ihn und sogar sein Produzent meint, er solle doch besser Cowboy-Musicals machen, denn die würden Kohle bringen.

Als frustriert durch die Nacht wandert und eher verloren einen eher seltsamen Laden betritt, da findet er auf einmal Inspiration in Form eines Hybridwesens: Halb Mensch, halb Oktopus.

Er kauft das Monster und will damit den ultimativen Monsterfilm drehen. Durch das Versprechen sich nach seinem letzten Film endgültig aus dem Filmgeschäft zurückzuziehen, bringt er seinen Produzenten dazu, noch einmal Geld für einen Film rauszurücken.

Und dann beginnt der Dreh. Und alle, die dem Film im Weg stehen, finden ein unrühmliches Ende mit seltsamen Saugnapfspuren an ihren Körpern …

Dieser Film ist wohl nur etwas für Trashfreunde wie mich, denn der Film ist zwar 2025 gedreht worden, aber die gesamte Machart, die Optik, der Schnitt, die Farben und sogar das Schauspiel schreien so laut 50iger-Jahre, dass man schon taub sein muss, wenn man das nicht hört.

Und Regisseur Kennedy zieht das auch extrem konsequent durch. Wenn man es durch den doch relativ modernen Vorspann nicht besser wüsste (oder wenn man es nicht gelesen hätte), nie würde man auf die Idee kommen, dass das hier ein neuer Film ist.

Ich bin offen gestanden ziemlich beeindruckt von dem, was die bei dieser Produktion involvierten hier durchgezogen haben, wie homogen das Ganze ist und wie richtig abgedreht und aus der Zeit gefallen der gesamte Film wirkt. Hammer!

Wenn ihr auf alte Creature-Features á la Ray Harryhausen steht, dann werden euch die Effekte hier auch gefallen. Oder wenn ihr die Monster in Power Rangers cool findet – ja, dann mögt ihr auch den Mantopus.

Was sicher Geschmacksache ist – hier aber einfach dazu gehört – ist das Schauspiel, dass halt wirklich so gespielt wird wie man eben in den 50iger Jahren meinte, dass Schauspiel sein muss. Völlig overacting und trotzdem völlig deplaziert. (oder deswegen). Perfekt.

Allein die Art und Weise wie Regisseur und Hauptdarsteller Kennedy spricht und seine Mimik dazu – das ist einfach ein Hammer. Absoluter Respekt. Allerdings bedeutet das auch, dass die Zielgruppe für diesen Film hier richtig, richtig klein ist, denn mir fällt offen gesagt niemand – von mir selbst abgesehen – niemand ein, der oder die sich diesen Film hier freiwillig bis zum Ende ansehen würde. Schade.

Storymäßig bedient man sich bei den Großen und zitiert mehr als einmal den guten alten King Kong. Ihr wisst schon: Filmschönheit verliebt sich, Tier/Monster entkommt, klettert auf ein Gebäude mit der Liebsten in der Hand und dann kommen Kugeln zum Einsatz. Alles so, wie man es erwartet.

Dazu gibt es noch eine nette Nebenhandlung um die „Schöne“, da auch der Regisseur in ihr die neue Filmdiva sieht – was natürlich der „alten“ nicht so gut gefällt und die durchaus rabiat wird, als sie denkt, sie würde abgesägt werden. Passend.

Alles in allem sicher kein Film für alle, aber jene, die gute bzw. schlechte alte Film mögen, die finden hier einen, den sie sicher noch nie gesehen haben, der sich aber genauso anfühlt, als hätte man in einem Hinterzimmer bei einem Flohmarkt einen alten, verlorenen Horrorfilm gefunden, der jetzt knappe 70 Jahre lang vergessen war.

Ja, Mantopus! liefer genau das, was er verspricht. Nicht mehr und nicht weniger. Dass der Film NULL Brutalität zeigt, ist natürlich auch klar. Morde werden angedeutet oder sind aufgrund der Effekte halt einfach lustig anzusehen. Und der Mantopus hat den einen oder anderen Trink drauf, das muss man ihm lassen. Da war ich doch kurz überrascht.

„Mantopus!“ bekommt von mir 8 von 10 möglichen, wenn man auf diese Art von Film steht hier nicht viel falsch machen könnende, Punkte.

Best Of Worst Case-Urteil: (Trashfaktor: alles bzw. eigentlich nichts)

Es gehört meines Erachtens schon ein gehöriges Maß an Filmtechnik und -wissen dazu, einen Film so zu drehen wie diesen hier. Er mag alt und billig aussehen, aber diesen Look zustande zu bringen und auch die Schauspieler:innen so anzuleiten, dass hier alles zusammenpasst: Hut ab! Trashfaktor eigentlich null, denn trashig ist das hier nicht. Es ist tatsächlich absolut genial produziert (scheinbar mit einem Budget von gerade einmal 75.000,– Dollar). Wenn man rein nach der Optik geht: Alles. Trashfaktor: alles.

Aber ist es noch ein Trashfaktor, wenn es genauso gewollt ist? Hm. Das sollen andere entscheiden. Fest steht: Wer Monsterfilme der 50iger (man denke an „Primevals„), der oder die macht hier alles richtig.

Fazit: Trashfans: Wenn euch der Trailer zusagt: Unbedingt ansehen!

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Best Of Worst Case: Bambi: The Reckoning (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/10/04/best-of-worst-case-bambi-the-reckoning-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/10/04/best-of-worst-case-bambi-the-reckoning-filmkritik/#respond Sat, 04 Oct 2025 05:00:13 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38082 Xana (Roxanne McKee) ist mit ihrem Sohn auf dem Weg zum Kindsvater. Die beiden leben getrennt. Aber am Weg passiert etwas sehr Seltsames und Tödliches: Das Auto wird von einem Hirsch von der Straße gerammt und das Tier verfolgt ganz … Weiterlesen

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Xana (Roxanne McKee) ist mit ihrem Sohn auf dem Weg zum Kindsvater. Die beiden leben getrennt. Aber am Weg passiert etwas sehr Seltsames und Tödliches: Das Auto wird von einem Hirsch von der Straße gerammt und das Tier verfolgt ganz offensichtlich möderische Absichten. Noch dazu scheint es mutiert zu sein, denn ein normaler Hirsch hat weder solche Kraft noch sieht er so aus.

Die Flucht gelingt (wenn auch nicht allen), aber das Tier nimmt die Verfolgung auf. Und wie sich herausstellt ist es nicht allein der Hirsch, sondern generell ein paar Bewohner:innen des Waldes, die sich jetzt mal die Zeit nehmen, um Rache zu üben an den Menschen, die sie offensichtlich zu lange zu schlecht behandelt haben …

Da haben wir ihn nun – den vierten Vertreter des „Twisted Childhood Universe“. Was vor ein paar Jahren mit „Winnie The Pooh: Blood And Honey“ seinen Anfang nahm, hat nun Bambi erreicht.

Und was soll ich sagen? Der Film wird online von einigen als der bis dato beste Eintrag der „Reihe“ tituliert. Das mag jetzt bei einer Trashfilm-Reihe wie dieser allerdings nicht viel heißen, auch wenn man anmerken muss, dass „Blood And Honey 2“ schon weit positiver ankam und auch „Peter Pan’s Neverland Nightmare“ manche wirklich überzeugt hat. Letzteren hab ich noch nicht gesehen. Werde ich sicher irgendwann mal nachholen, aber ich bin jetzt nicht per se ein Fan der Reihe.

Damit kommen wir zu „Bambi“. Das weltbekannte Rehkitz ist erwachsen geworden, ist dank Sondermüll im Wald mutiert und nun macht es Jagd auf Menschen. Und Bambi mordet viel, das kann ich euch sagen.

Was ich euch auch sagen kann: Es ist jetzt nicht der großartigste Film aller Zeiten geworden. Tatsächlich empfand ich ihn sogar als halbwegs langweilig und ganz offen gesprochen bin ich ein wenig entsetzt, wie wenig man die Tatsache nutzt, dass das hier freaking Bambi ist. Streicht den Namen und ihr habt keine Ahnung, dass dies Bambi sein soll. Also man macht aus der an und für sich spannenden Situation wieder mal nichts.

Es gibt dann auch noch die drangepeppte Storyline mit der Mutter-Sohn und Kindsvater (natürlich der Böse) – Dynamik, aber die war einfach nur aufgesetzt. Und es gibt noch Jäger, die Bambi jagen, weil sie … halt Bambi jagen. Fein. Na dann.

Alles in allem hab ich mir ja nicht viel erwartet und vielleicht werden ja ein paar Dinge, die ich oben erwähne im Film erklärt, aber tatsächlich waren mir die im Film vorkommenden Figuren dermaßen egal, dass ich gedanklich mehrmals leider davongewandert bin und erst wieder zum Film zurückkam als irgendjemand einen Schrei ausgestoßen hat (was, das sei der Fairness halber angemerkt, oft passiert).

Schauspielerisch haben wir genau das Niveau welches zu erwarten war, aber da habe ich schon weit schlimmeres gesehen. Tatsächlich gibt es wenig Kritik meinerseits. Die Farbgebung ist auf Grau und Grau und Bläulich ausgelegt. Das CGI ist besser als erwartet und die paar Szenen in denen der Film sowas wie Humor durchsickern lässt – konkret: Die Persiflage auf „Jurassic Park“ (Bambi hat gelernt Türen zu öffnen) und die Szene mit den Hasen – da macht er richtig Spaß. Aber das kommt leider zu selten und zu kurz vor.

Am Ende kommt dann noch der Versuch auf die Tränendrüse zu drücken, aber – ihr erahnt es – meine einzige Emotion war: „Mhm. Na dann.“ Auch wenn (Vorsicht: Leichter Spoiler) das Rehkitz zuckersüß ist.

Alles in allem: Ist eh okay. Meine Referenz bei Tierhorror ist und bleibt „Rise Of The Animals„, weil wenn Trash, dann richtig Trash. Und ja, ich erwähne das immer wieder: Da wird ein Pferd k.o. geschlagen 🙂 In „Rise Of The Animals“. Nicht hier. Hier schlägt Bambi andere tot. Ist aber weit weniger lustig.

„Bambi: The Reckoning“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, eh ganz okay seiende Punkte.

Best Of Worst Case-Urteil (Trashfaktor: Drehbuch, Schauspiel):

Wieder so ein Fall bei dem man sagen kann, dass der Film für einen richtigen Trashfilm zu gut gemacht ist. Aber gleichzeitig ist er nicht gut genug um als „echter“ Film durchzugehen. Wir bewegen uns hier im Graubereich, wobei man schon anmerken muss, wenn sich jemand einen Film mit dem Titel „Bambi: The Reckoning“ ansieht, dann muss ja doch klar sein worauf man sich einlässt.

Fazit: Einmal ansehen geht okay, ist aber nichts Besonderes.

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Best Of Worst Case: Popeye – The Slayer Man (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/09/16/best-of-worst-case-popeye-the-slayer-man-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/09/16/best-of-worst-case-popeye-the-slayer-man-filmkritik/#respond Tue, 16 Sep 2025 05:00:53 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=37998 Es ist keine gute Idee. Das steht wohl von Anfang an fest. Da gibt es eine alte, leerstehende Dosenspinatfabrik irgendwo am Hafen und es geht die Legende um, dass dort ein Monster lauert. Natürlich gibt es eine Gruppe von jungen … Weiterlesen

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Es ist keine gute Idee. Das steht wohl von Anfang an fest. Da gibt es eine alte, leerstehende Dosenspinatfabrik irgendwo am Hafen und es geht die Legende um, dass dort ein Monster lauert. Natürlich gibt es eine Gruppe von jungen Menschen, die das hinterfragen, hingehen, einbrechen und alles filmen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Und natürlich gibt es das Monster wirklich. Es ist ein (mutierter) Matrose, der sich dort versteckt hält, eigentlich nur seine Ruhe will und es gar nicht gern hat, wenn ihn jemand stört …

Gleich mal vorweg: Da werden noch eine Menge Filme auf uns zukommen in nächster Zeit. Filme mit Charakteren, die weltbekannt sind und deren Copyright ausgelaufen ist. Winnie The Pooh hat ja bereits zwei Mal bewiesen, dass es (mehr oder weniger) funktionieren kann, wenn man alte, liebgewonnene Figuren in Horrorfilme packt. Und dann gab es mittlerweile ja auch „Peter Pan’s Neverland Nightmare“ (den ich noch nicht gesehen habe). Aber – dieser Popeye hier, der ist nicht Teil des „Twisted Childhood Universe“, wie die Macher von „Pooh“ das nennen (und da kommt noch einiges auf uns zu, wenn man den Ankündigungen glauben darf).

Aktuell gibt es gleich drei Filme mit dem ehemals beliebten Matrosen in der Hauptrolle als Bösewicht, dieser hier ist nur der erste über den ich gestolpert bin und – was soll ich sagen? Ihr kriegt genau was ihr erwartet. Und im Gegensatz zu „The Mickey Mouse Trap“ ist dieser Film hier sogar unterhaltsam. Nicht gut. Aber unterhaltsam.

Das liegt zum einen ander Optik von „Popeye“ selbst, der zwar klar künstlich aussieht, aber irgendwie … der hat was. Gerade die extremen Unterarme, das sieht schräg aber irgendwie auch cool aus und dazu das kantige, klar als Maske erkennbare, Gesicht. Ja. Ja, das funktioniert.

Wenn nur der Film drumherum besser wäre. Oder anders: Wenn nur das Schauspiel mithalten könnte, denn – was haben wir denn erwartet? – das tut es natürlich nicht. Und der Film selbst ist einfach nur die alte Formel vom „Monster“, welches nach und nach die in sein Reich Eingedrungenen tötet. Später kommt dann sowas wie eine alte Liebesgeschichte dazu (wer weiß, wen Popeye liebt, hm?) – hier heißt die gute Dame (sehr kreativ) Olivia.

Gemacht ist der Film ebenfalls so wie erwartet. Blutige Effekte, teilweise völlig Over-The-Top-Kills (ich sage nur: Jemand bekommt die Haut von Kopf gerissen, weil sie an den Haaren gezogen wird … also, wirklich, wirklich starke Haare. Respekt). Und sogar ein paar wirklich witzige, wenn auch im Grunde genommen tragische – wäre es in einem anderen, ernst zu nehmenderen Film – Momente.

Dieses Mal gibt es sogar eine Figur bei der ich gehofft habe, dass sie überlebt – was sie dann auch tut. Und das Final Girl war tatsächlich ein anderes als ich erwartet hatte. Tat auch mal wieder gut.

Aber – und das ist ein großes Aber – es ist halt trotzdem so, dass wir hier die gefühlt millionste Version der gleichen Story erleben und selbst die Tatsache, dass Popeye hier mitspielt macht keinen großen Unterschied. Die Sache mit dem radioaktiven Spinat war naheliegend und auch die Art und Weise wie Popeye sich seiner „Gegner:innen“ entledigt ist primär auf die fäustliche Art – auch wenn er sich nicht zu schade ist, mal Hilfsmittel zu nutzen.

Schauspielerisch, wie erwähnt, hart an der Grenze, meist erträglich, streckenweise unterträglich, im Regelfall aber okay. Wie in vielen Filmen dieser Art muss man halt erstmal einen Prolog über sich ergehen lassen und dann werden die Schablo*… *hüstel* Charaktere eingeführt. Das muss man durchstehen. Am besten durch Weghören und Wegsehen. Wenn die Truppe dann in der alten Fabrik ankommt wird es besser, auch deshalb, weil weniger (immer noch genug) geredet wird und man aufgrund des Lichts nicht mehr alles so genau sieht.

Was mir, wie oben schon erwähnt, gefallen hat, war die Tatsache, dass ich beim Final Girl daneben lag, der eine Charakter, den ich (offen gestanden: keine Ahnung, warum) mochte überlebt hat und die eine Szene mit den „Verliebten“ und wie sie endet – also in letzter Konsequenz und der Beginn davon (Person A stirbt auf eine ziemlich blöde Art und Weise und Person B stürtzt später 1:1 auf sie drauf, aber auch auf eine sehr … interessante Art und Weise) zeigt, dass sich die Macher:innen schon ihre Gedanken gemacht haben wie man die Sache ein wenig aufpeppen kann. Es bleibt dennoch Trash. Und das ist – sage ich mal – gut so.

„Popeye: The Slayer Man“ bekommt von mir 5 von 10 möglichen, die Ideen sind okay, die Umsetzung akzeptabel, seiende Punkte.

Best Of Worst Case-Urteil (Trashfaktor: alles):

Für Zwischendurch nett mit der einen oder anderen guten Idee, die einen gewissen Sinn für schwarzen Humor zeigt, der aber nicht immer funktioniert und für meinen Geschmack zu wenig oft genutzt wird. Grundsolide ohne große Höhe und Tiefen.

Fazit: Für einen verregneten Abend reicht es.

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A Breed Apart (2025 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/05/29/a-breed-apart-2025-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/05/29/a-breed-apart-2025-filmkritik/#respond Thu, 29 May 2025 05:00:12 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=37704 Das Leben in der Welt der Influencer, geht Violet (Grace Caroline Currey) gehörig auf die Nerven. Ihrem Bruder zu Liebe, der diesen Job liebt, ist sie aber dennoch noch mit dabei. Als sie mit anderen ihres „Berufes“ auf eine Insel … Weiterlesen

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Das Leben in der Welt der Influencer, geht Violet (Grace Caroline Currey) gehörig auf die Nerven. Ihrem Bruder zu Liebe, der diesen Job liebt, ist sie aber dennoch noch mit dabei. Als sie mit anderen ihres „Berufes“ auf eine Insel eingeladen werden, lässt sie sich nach kurzem Zögern dennoch dazu überreden.

Als ihr Host jedoch plötzlich ein Opfer der wildgewordenen Hunde wird, um die es bei der ganzen Aktion gegangen wäre, bereut sie ihre Entscheidung sofort. Eine abgelegene Insel, auf der blutrünstige Hunde Influencer jagen, vielleicht kann ja Thalia (Virginia Gardner), die Assistentin des Gastgebers, mit ihrem Wissen dafür sorgen, dass die menschlichen Teilnehmer dieser Jagd, doch eine Überlebenschance haben…

Als Regisseur hat sich Schauspieler Griff Furst, beinahe durchgehend auf das Inszenieren von Trash-Filmen (z.b. Swamp Shark) spezialisiert. Zuletzt hat er im Jahr 2018 erstmals mit seinem Bruder Nathan Furst einen Film namens Nightmare Shark gedreht. Nun melden sich beide wieder zurück – als Regisseure und Drehbuchautoren – mit einem Creature Feature, dass von dem Michelle Rodriguez Film The Breed: Blutige Meute aus dem Jahr 2006 inspiriert wurde.

Ich habe persönlich nichts gegen diese beiden Herren aber sorry, was sie hier abgeliefert haben ist nicht Trash, sondern einfach nur Mist. Falls ich ein einziges mal lachen musste, dann kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Ich habe mich an die Zeit der Spoof-Filme (wie etwa The Starving Games oder Superfast!) erinnert gefühlt, die waren durchgängig nicht lustig, sondern einfach nur doof.

Die CGI-Effekte sind nicht nur schlecht, die wirken so, als hätten die Regisseure ChatGPD angeschafft, was zu tun ist, wenn es darum ging die Hunde zu animieren. Hinzu kommt dieser komische Zoom-Effekt, wenn die „Hunde“ laufen aka wenn künstlich in Bewegung auf real trifft und die ganzen eingeblendeten Hintergründe, da kann dir fast schon schwindelig werden. Warum das nötig ist, das verstehe ich auch nicht, denn Szenen, die nicht nach einander spielen aber am selben Ort sind, könnte man ja dennoch hintereinander filmen, um so Geld zu sparen.

Dafür müsste man sich aber wohl beim eigenen Drehbuch auskennen. Das wirkt chaotisch und ist dann am Besten, wenn zu Beginn die Welt der Influencer gezeigt wird und man doch tatsächlich mehrmals grinsen muss. Ab den ersten Hunde-Angriffen auf der Insel, geht die Sache jedoch völlig schief. Wenn man sich dann den Schlussspann ansieht und wie viel Spaß die Darsteller beim Drehen hatten, dann finde ich das Endresultat, den Schauspielern gegenüber beinahe schon unfair.

Da hast du junge Damen wie Grace Caroline Currey (Vampire Dad) Violet und Virginia Gardner (F Marry Kill) als Thalia. Violet mag man einfach von ihrer ersten Szene an und sie mausert sich zu so etwas wie einer Anführerin und Thalia ist von ihrem Styling, über ihre Sprüche und Aktionen eindeutig der witzigste Charakter. Zusätzlich gibt es eine Anspielung auf den letzten gemeinsamen Film von Currey und Gardner, den extrem gelungenen Fall.

Die beiden erhellen zwar den Bildschirm, machen den Film aber leider nicht besser, dafür aber wohl erträglicher. Dafür gibt es die peinlichsten Oneliner seit langer Zeit, die ruppigsten Schnitte und Regisseure, die kein Gefühl für ihre Figuren haben. Von einer Idee im Kopf zum fertigen Film, ist es eben ein langer Weg und so sollte es auch sein, was man hier sieht, ist wenn man eine Idee direkt und ungefiltert auf die Leinwand wirft.

Das ist dann in Summe weder ein Horror-Film – dafür ist er viel zu harmlos und Leute sterben offscreen – noch eine leichte Komödie, was man schmerzhafter Weise spürt, offenbar zeitweise der Anspruch war. Lächerlich und unlustig, Spaß und gute Unterhaltung, sehen leider ziemlich anders aus. Einzig der Kurzauftritt von Hayden Panettiere als Schauspielerin mit Vendetta ist witzig, doch ich gebe meinem Kollegen Fireagent Recht, was er bei seiner Kritik zu Scream 6 erwähnt hat, ihr Gesicht sieht irgendwie künstlich aus, was angesichts des Filmes, schon wieder ironisch ist.

„A Breed Apart“ bekommt von mir 4/10 (wer Currey und Gardner nicht mag, kann für jede Dame noch einen Punkt abziehen) wilde CGI-Hunde und Landschaftsaufnahmen von Inseln, bitte nie wieder kombinierende Empfehlungspunkte.

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Best Of Worst Case: Mary Had A Little Lamb (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2024/07/02/best-of-worst-case-mary-had-a-little-lamb-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2024/07/02/best-of-worst-case-mary-had-a-little-lamb-filmkritik/#respond Tue, 02 Jul 2024 05:00:47 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=36579 Mary (Christine Ann Nyland) hat einen Sohn. Der Sohn ist … deformiert. Aber sie nimmt ihn als Geschenk an. Immerhin sorgt er dafür, dass immer was zu essen im Haus ist. Währenddessen hat Carla (May Kelly) ein anderes Problem: Ihre … Weiterlesen

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Mary (Christine Ann Nyland) hat einen Sohn. Der Sohn ist … deformiert. Aber sie nimmt ihn als Geschenk an. Immerhin sorgt er dafür, dass immer was zu essen im Haus ist.

Währenddessen hat Carla (May Kelly) ein anderes Problem: Ihre True-Crime-Radiosendung ist kurz vor dem Aus, weil sie nur noch alte Fälle aufrollt und nichts Neues dabei ist. Also schnappt sie sich ihre Truppe und düst herum, trifft dann durch – mehr oder weniger – Zufall auf Mary und hört ihre Geschichte über ihren Sohn, was Carla sehr neugierig macht.

Also überredet sie ihre Truppe zu bleiben und zu versuchen, herauszufinden, was es mit dem Sohn auf sich hat. Und das Drama nimmt seinen Lauf …

Ich denke, dass ich mittlerweile etabliert und vor mir selbst zugegeben habe, dass ich ein Fan von May Kelly bin. Außerdem mag ich immer noch Tashfilme, die das Herz am richtigen Fleck haben und die halt aufgrund von Budget-Mitteln nicht ganz so können, wie sie wollen. Deshalb mochte ich auch tatsächlich „Three Blind Mice„, wenn auch mit Abstrichen. Und bei „Winnie The Pooh: Blood And Honey“ war ihr Gastauftritt (unabhängig von der kurzen Nacktszene) mein Highlight.

Aber das was hier mit „Mary Had A Little Lamb“ geliefert wird, das passt einfach nicht. Ich fand die Idee und das Drehbuch eigentlich gut. Vor allem die Storyline, in welcher Mary den falschen Eindruck hat, dass Carla ihr ähnlich ist und alle Menschen akzeptiert wie sie sind. Was ja … eine Chance für ihren Sohn sein könnte. Tja. Nicht ganz.

Jedenfalls ist der Film aus mehreren Gründen ärgerlich. Ein Grund ist für mich klar dieser hier: Danielle Steel wurde gecastet und spielt mit. Das ist seit „Monsternado“ für mich ein völlig legitimer Grund sich einen Film NICHT anzusehen. Die Frau zieht einfach jeden Film in welchem sie dabei ist runter. So schlecht und so unsympathisch muss man erst mal wirken können vor der Kamera. Egal ob die Rolle nett oder anders sein soll: Ich finde die einfach schrecklich. Sorry. Ist so.

Aber auch der Rest des Films ist … nicht gut.

Die Effekte sind teilweise passabel, teilweise schlecht. Die Maske ist … eine Maske. Und die Morde sind Axtmorde. Kreativer wird es per se nicht (wer auf sowas steht). Die Charaktere sind teilweise sympathisch, teilweise nervig und teilweise in Ordnung.

Was ich gut fand: Christine Ann Nyland spielt Mary wirklich richtig gut irre. Die kann einfach nur dastehen und reden und man bekommt eine Gänsehaut. Die Kamera und das Szenenbild sind streckenweise gut gelungen. Lila Lasso ist fein als Figur, gut gespielt und sehr hübsch anzusehen.

Aber alles in allem: Nein, so macht man keinen Film.

Und das I-Tüpfelchen ist das Ende. Es gibt keines. Also, ja, doch, es gibt eines: Es gibt die obligatorische Verfolgungsjagd am Ende, wie das nunmal so ist und die Heldin springt auf einen Truck, fährt davon, der Bösewicht steht auf der Straße – brüllt und … Ende. Entweder soll das die Tür für einen zweiten Teil ebnen (Nein, danke) oder es ging das Geld für einen richtigen Schluss aus.

Auf diese Vermutung komme ich, weil „Mary Had A Little Lamb“ eigentlich schon vor „Three Blind Mice“ und „Winnie The Pooh: Blood And Honey“ angekündigt war, aber dennoch erst danach veröffentlicht wurde. Ich nehme an, dass die Qualität des Streifens da mitgespielt hat, auch wenn ich nochmals anmerken möchte: Das ist eine reine Vermutung von mir. Aber es würde unterstreichen warum der Film ist, wie er ist.

„Mary Had A Little Lamb“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, keinen wirklichen Unterhaltungswert bietende, Punkte.

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Slumber Party Massacre III (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2024/04/27/slumber-party-massacre-iii-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2024/04/27/slumber-party-massacre-iii-filmkritik/#respond Sat, 27 Apr 2024 05:00:35 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=36465 Jackie Cassidy (Keely Christian) ist mit ihren Freundinnen am Strand und eine Idee entsteht: Lasst uns Party machen, weil die Eltern nicht da sind. Natürlich sind alle dabei. Und auch die Jungs dürfen natürlich nicht fehlen. Auch wenn der Nachbar … Weiterlesen

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Jackie Cassidy (Keely Christian) ist mit ihren Freundinnen am Strand und eine Idee entsteht: Lasst uns Party machen, weil die Eltern nicht da sind. Natürlich sind alle dabei. Und auch die Jungs dürfen natürlich nicht fehlen. Auch wenn der Nachbar ein sehr schräger Vogel ist und offensichtlich ein Faible für Keely hat. Und auch am Strand war ein Kerl, der die Mädels sehr klar begutachtete und nun, man weiß nicht, was dieser Typ vorhat.

Tatsächlich ist es irgendwann im Laufe der Nacht soweit: Ein Killer geht um. Nicht nur, aber auch mit einem Bohrer. Und dieser Kerl hier, der hat ein völlig klares Problem mit Frauen …

Was soll man viel sagen, wenn die Qualität einer Filmreihe von Beitrag zu Beitrag abnimmt, dann ist man das ja mittlerweile gewohnt. Von Trilogien wie „Der Herr der Ringe“ oder die drei lose zusammenhängenden „Wolverine“-Filme („X-Men: Origins – Wolverine„, „The Wolverine„, „Logan„) mal ausgenommen.

Jedesfalls ist auch hier wieder das die Reihe definierende Fakt, dass Drehbuch und Regie von Frauen stammen. Die Regie hat dieses Mal Sally Mattison übernommen, was aber ihr einziger Beitrag für diese Berufsgruppe blieb. Vermutlich besser so. Eigentlich ist sie Produzentin. Und das Drehbuch stammt von Catherine Cyran, die auch für den doch unterhaltsamen „Hansel & Gretel: Witch Hunters„-Rip-Off „Werewolf – Das Grauen lebt unter uns“ verantwortlich zeichnet.

Aber ansonsten bleibt alles beim alten: Viel nackte Haut, wenn auch primär in Bikinis und am Anfang des Films. Die Figuren werden eingeführt, man weiß wie üblich relativ rasch, wer übrig bleiben wird und tja, dann fängt nach doch einer halbwegs langen Zeit das Morden an.

Der für mich größte Unterschied (und fast der einzige) zum ersten Teil ist die Tatsache, dass der Killer hier seine Opfer wirklich kennt und der Grund für seinen Hass (auch eine Änderung: Im ersten Teil war es ja „Liebe“, die ihn zum Töten gebracht hat) ist schlichtweg – Vorsicht, kleiner Spoiler – seine Impotenz. Ja, Leute, ihre lest richtig. Nicht subtil und nicht unbedingt neu, aber doch mutig, dass man sich das mal so in einen Film einbauen traut.

Da gibt es auch später im Film eine Szene in welcher eine Halbnackte vom Killer mehr oder weniger betatscht wird (er ist quasi blind zu diesem Zeitpunkt – fragt nicht) – und solange er die Dame fühlt und berührt ist er halbwegs friedlich. Als sie aber Anstalten macht, ihn zu „unterstützen“ – konkret greift sie ihm zwischen die Beine – da zuckt er durch und das Morden geht weiter.

Wie gesagt: Wenig subtil das alles. Aber in Summe richtig ärgerlich, weil es im ersten Teil schon befremdlich war, dass die Damen (die ja Freundinnen sein sollen) nicht zusammenhelfen bzw. sich nicht gegenseitig zu Hilfe eilen, so war es da noch irgendwie nachvollziehbar, weil sie starr vor Angst waren. Unbekannter, völlig irrer Killer. Hier kennen sie den Typen – er steht blind mit dem Rücken zu ihnen, betatscht eine Freundin und drei(!) ihrer so genannten Freundinnen stehen fünf Meter entfernt und sehen nur entsetzt zu, anstatt ihm ein paar auf die Nuss (oder in die Nüsse) zu hauen.

Passt nicht. Passt gar nicht.

Das bedeutet, wenn man es kurz fassen will, dass das Schauspiel besser ist als im ersten Teil, aber die Umsetzung um sehr vieles schlechter. Das liegt in erster Linie am Drehbuch, welches versucht auf Biegen und Brechen aus der gleichen Ausgangslage etwas Neues zu machen, daran aber kläglich scheitert. Auch die Versuche „rote Heringe“ auszustreuen, wer denn der Killer sein bzw. werden könnte, sind … erbärmlich.

Was soll ich sagen? Ein unrühmliches Ende für die Reihe. War der erste Teil noch wirklich spannend, der zweite einfach sehenswert, weil er völlig schräg ist, so ist der dritte Teil einfach ein lauwarmer, lieblos gemachter Aufguss. Schade.

Zum Glück kam ja 2021 ein richtig, richtig gutes Remake, welches zumindest mich happy gemacht hat. So weit, so klar.

„Slumber Party Massacre III“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, am unteren Pool des Slashers-Genres herumgrundelnde, Punkte.

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Cats (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2024/04/23/cats-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2024/04/23/cats-filmkritik/#respond Tue, 23 Apr 2024 06:33:12 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=36486 Katzen. Sie treffen sich. Sie haben eine Königin. Und sie wird einen aus ihrer Mitte auserwählen, der oder die in den Himmel kommt. Aber diese Ehre will ein räudiger Straßenkater, der magische Fähigkeiten besitzt, für sich beanspruchen und er beginnt … Weiterlesen

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Katzen. Sie treffen sich. Sie haben eine Königin. Und sie wird einen aus ihrer Mitte auserwählen, der oder die in den Himmel kommt. Aber diese Ehre will ein räudiger Straßenkater, der magische Fähigkeiten besitzt, für sich beanspruchen und er beginnt damit, nach und nach seine Konkurrenz auszuschalten.

Jemand muss ihn aufhalten, damit der jellicle Tag bzw. die Nacht zu einem Erfolg für alle Katzen werden kann … Oder so ähnlich.

Tatsächlich könnte ich es so zusammenfassen: Jellicle hier und jellicle da. Was immer „jellicle“ auch bedeutet. Angeblich heißt es „dear little cats“. Was auch immer.

Es kommt ja eher selten vor, dass ich bereits in der Zusammenfassung sehr deutlich zeige, was ich von einem Film halte, aber „Cats“ hat sich diese Ehre mehr als verdient. Ich weiß nicht welche und wie viele Drogen die Macher:innen dieses Werks konsumiert haben, bevor sie mit den Dreharbeiten begonnen haben, aber das was hier passiert … das kann man fast nicht in Worte fassen. Und in keinem, in wiederhole: keinem!, positiven Sinn.

Das Musical „Cats“ dürfte ja wohl doch allen ein Begriff sein, selbst wenn man es selbst nie gehört hat. Das ist kein Drama, denn in meinen Augen ist „Cats“ das am meisten überbewertete Musical überhaupt. Es gibt quasi keine Handlung, außer das eine Reihe an Katzen vorgestellt werden und wie sich diese verhalten. Und ja, die „Rahmenhandlung“ (haha) ist mehr oder weniger vorhanden, aber offen gesprochen: Wen juckt das?

Man merkt bereits, dass ich kein Fan des Musicals bin. Grundsätzlich mag ich Musicals ja gerne, wenn die Musik und die Geschichte passen (mein absoluter Favorit für immer: Les Misérables. Und „Jesus Christ Superstar“, auch wenn ich das eher als Rock-Oper bezeichnen würde). Das war bei „Cats“ für mich nie der Fall. Obwohl ich Katzen liebe.

Ich denke man kann eh nichts mehr über diesen Film schreiben, was noch nicht geschrieben wurde. Einzig eine Anekdote muss ich anführen, weil die alles sagt, was es zu sagen gibt. Ich weiß nicht, ob sie stimmt, aber wenn nicht, dann wurde sie gut erfunden. Scheinbar hat Andrew Lloyd Webber nach Sichtung des Films und nach Verlassen des Kinos sofort seinen Weg in eine Tierhandlung gefunden und einen Hund gekauft. Einfach als Zeichen seiner Missachtung für diese Umsetzung/Adaption. Und ein paar Wochen später wollte er von X nach Y fliegen, aber die Fluglinie hat ihm verboten den Hund mitzunehmen. Webber reagierte scheinbar so, dass er der Fluglinie mitteilte, er brauche diesen Hund, denn das sei seine Therapie gegen das Verbrechen welches ihm mit dem „Cats“-Film angetan wurde und ohne diesen Ausgleich würde er in Depressionen verfallen. Die Antwort der Fluglinie: „Gutes Argument. Nehmen sie ihn mit“.

Wie bereits erwähnt: Wenn nicht wahr, dann toll erfunden.

Und das trifft es für den Film einfach gut. Es ist irre, wie viel Zeit, Geld und Ressourcen für … für … sowas verwendet wurden. Dabei ist die Optik des Films noch das bessere daran. Da eh alles vor dem Green-Screen entstanden ist (inklusive aller Körper), sieht alles so künstlich aus, dass es für mich schon keinen Unterschied mehr macht, ob es gut oder schlecht aussieht. Es passt einfach. Dazu kommt, dass die Gesangseinlagen für meinen Geschmack einfach unter Standard waren. Die Musik wirkt weder so happy, noch so wuchtig oder episch noch so emotional wie es eigentlich sein sollte.

Wer „Cats“ in Summe nicht kennt, kennt ja trotzdem mit Sicherheit „Memory“. Das Lied kennt einfach jede Person. Zumindest in meiner Generation. Im Film wird der Song drei Mal, ich wiederhole: Drei. Mal., angestimmt. Und ja, das nervt. Ich mag das Lied (das einzige Lied von „Cats“, das ich mag), aber das war zu viel. Zumal die Inszenierung dann noch dazu einen auf Tränendrüsendrücker macht, jedes einzige verdammte Mal, wenn es angestimmt wird. Und auch wichtig zu erwähnen: Je andere Version, die ich bis dato gehört habe (und das sind viele) ist besser als diese hier. Traurig. Wirklich traurig.

Warum sich Schauspielgrößen wie Judi Dench, Ian McKellen, Idris Elba oder Ray Winstone für so etwas hergegeben haben, ist mir schleierhaft. Auch Rebel Wilson spielt mit und – haltet euch fest – Taylor Swift. Ja, ihr lest richtig: Taylor Swift. Wenn dieser Film also etwas beweist, dann das große Starpower nicht immer ausreicht, um etwas zu schaffen, was auch nur annähernd gut ist.

Was Tom Hooper, der ja doch auf Filme wie „The King’s Speech“ oder „The Danish Girl“ zurückblicken kann, sich hierbei gedacht hat ist mir ein Rätsel. Andererseits hat er ja auch „Les Misérables“ mit Hugh Jackman, Russel Crow, Helena Bonham Carter und Anna Hathaway und anderen gemacht, der ja durchaus in Ordnung war. Nicht der Wahnsinn, aber zumindest keine Katastrophe.

Alles in allem kann ich hier nur festhalten, was man vielleicht eh schon wusste.

Ich wollte den Film tatsächlich ja primär deshalb sehen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass er so schlimm ist, wie alle immer meinen bzw. schreiben. Ich gehe ja eher selten mit der Meinung im Internet einher, aber hier, Leute, hier trifft das alles wirklich zu. Ich habe beim Ansehen gemerkt, wie meine Hirnzellen nacheinander aufgegeben haben und meine Augen haben irgendwann zu tränen begannen. Es kann auch sein, dass ich zwischen Lachkrämpfen und ungläubigem „Echt jetzt?!“ hin und her gesprungen bin – die Erinnerung ans Ansehen dieses Films ist verschwommen und gleicht einem Fieberwahn.

„Cats“ bekommt von mir 2 von 10 möglichen, auf so vielen Ebenen den Glauben an das Gute in Musicals oder Filmen verbrennde, Punkte.

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