P4 | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Mon, 21 Sep 2026 12:19:01 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.12 Just Play Dead (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/09/24/just-play-dead-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/09/24/just-play-dead-filmkritik/#respond Thu, 24 Sep 2026 05:00:42 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=39233 Jack Wolfe (Samuel L. Jackson) hat sich sein Leben im Luxus, mit seinen kriminellen Geschäften aufgebaut. Seine Taten werden ihn aber bald schon einholen und er könnte dadurch alles verlieren. Deswegen plant er seinen vorgetäuschten Tod. Seine Partnerin bei dieser … Weiterlesen →

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Jack Wolfe (Samuel L. Jackson) hat sich sein Leben im Luxus, mit seinen kriminellen Geschäften aufgebaut. Seine Taten werden ihn aber bald schon einholen und er könnte dadurch alles verlieren. Deswegen plant er seinen vorgetäuschten Tod.

Seine Partnerin bei dieser Aktion ist seine Frau Nora (Eva Green), der die Hälfte der Firma gehört. Sie hasst ihren Mann und will mit ihren beiden Liebhabern, das „vorgetäuscht“ aus dem Plan, am Liebsten streichen lassen…

Der neue Film von Regisseur Martin Campbell (Cleaner) hat für mich das gleiche Problem, dass zuletzt auch In the Grey hatte. Nur dass es hier dann noch stärker wirkt. Ich nenne es einfach mal „Exposition, the movie!“ Da hilft es dann auch nur wenig, dass vor und hinter der Kamera, durchaus sehr gute Leute agieren.

Samuel L. Jackson (Afterburn) mit seinen 77 Jahren mit Pferdeschwanz-Frisur und ständig offenem Hawaii-Hemden zu sehen, der dabei Alles und Jeden so manipuliert, dass zuletzt genau sein Plan aufgeht, das hat schon einen gewissen Coolness Faktor. Die Musik und die auf den kanarischen Inseln spielende Handlung, erzeugt Urlaubsstimmung. So viel zu den positiven Eindrücken.

Ansonsten ist das Hauptproblem, dass ständig über den Plan, wie man den angeblichen Tod von Jack ausführen kann, geredet wird. Seine Frau will ihn wirklich umbringen und hat sowohl einen jungen Kiffer als auch einen Polizisten durch ihre Liebesabenteuer in der Tasche. Der Cop wiederum, will ihr helfen und Schlimmeres verhindern.

Das könnte durchaus spannend sein, die Handlung plätschert aber einfach nur vor sich hin und kommt aus der erzählerischen Ebene, nie heraus. Zeigst du drei Versionen eines Events und die dritte ist dann, wie es wirklich passiert ist, dann ist das für ein Finale extrem antiklimatisch.

Danach gibt es dann noch eine Auflösung, was das Schicksal einiger Schlüsselpersonen betrifft und ja, ihr habt richtig geraten, auch das wird erzählt, statt einfach nur gezeigt zu werden. Ein Hörbuch mit Bildern, eigentlich eine frisch klingende Idee, aber in der Praxis einfach nur langweilig auf eine „teasen ohne pleasen“ Art und Weise.

Jackson ist lässig, stellenweise aber auch selbstverliebt nervig. Eva Green (The Salvation) ist lasziv, jedoch dabei sehr berechnend und geldgeil. Eoin Macken (Till Death) als Cop will das Beste für seine Liebe, agiert mit unter ganz nebenbei wie ein verliebter Teenager. Was ich damit sagen will: den Todesstoss bekommt der Film dann dadurch, dass du mit keiner der Figuren mitfieberst.

Ich hatte an dem Tag Kopfweh und wusste nicht genau, was ich mit mir anfangen sollte. Genau mit diesem Anspruch und in diesem Zustand, kann man sich den Film schon geben, ansonsten ist er aber eher als pseudo clevere und auf Tarantino Coolness schielende Zeitverschwendung einzustufen.

„Just Play Dead“ bekommt von mir 4/10 den schön geplanten Schein der Realität vorziehende Empfhelungspunkte.

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Best Of Worst Case: Bikini Shark (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/09/22/best-of-worst-case-bikini-shark-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/09/22/best-of-worst-case-bikini-shark-filmkritik/#respond Tue, 22 Sep 2026 05:00:56 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=39238 Drei Freundinnen fahren aufs Land, zum See, ins Landhaus. Dort angekommen finden sie in einer Truhe drei wunderschöne Biknis. Natürlich muss frau die sofort anprobieren. Was die drei nicht wissen: Diese Bikinis wurden von einer speziellen Firma aus speziellem Material … Weiterlesen →

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Drei Freundinnen fahren aufs Land, zum See, ins Landhaus. Dort angekommen finden sie in einer Truhe drei wunderschöne Biknis. Natürlich muss frau die sofort anprobieren.

Was die drei nicht wissen: Diese Bikinis wurden von einer speziellen Firma aus speziellem Material gemacht, was bedeutet: Sie lösen Hautreizungen aus und locken Haie an. Und mit anlocken meine ich nicht nur, wenn man im Wasser ist, sondern auch an Land.

Dazu kommt, dass der Erbe dieser Firma, sich dessen bewusst ist und deshalb der Meinung ist, er sei auserwählt mit diesen Haien – die auch an Land gehen können – über die Welt zu herrschen, denn sie gehorchen ihm als „Meister“ aufs Wort.

Tja, wie kommt man da wieder raus?

Ich sag es gleich und sag es doppelt laut: Wer einen Film mit dem Titel „Bikini Sharks“ ansieht, braucht sich danach über nichts, aber auch gar nichts zu beschweren. Ist das Schauspiel eher so … meh? Ja, absolut. Von ein klein wenig grandiosem Overacting des Bösewichts abgesehen. Sind die Effekte eher so lala? Ja, aber das war von Anfang an klar. Ist die Prämisse absolut daneben? Natürlich.

Und macht die Sache Spaß? Unerwarteterweise ja.

Allerdings – und das ist eine Frage, auf die sich jede:r selbst die Antwort geben muss: Halte ich ein paar Minuten Leerlauf aus, wenn dann kurz darauf grandios dämlich-geniale Dialoge folgen? Ich meine, das muss man gehört haben, um es zu glauben. Und ich kann es noch immer kaum fassen, dass es da Leute gibt, die sich vor eine Kamera gesetzt und diese Sachen laut ausgesprochen haben. Einfach unpackbar.

Es gibt zum Beispiel eine Szene, in welcher die Mutter des Bösewichts erzählt, wie die Bikinis entstanden sind. Ich meine … allein schon dafür, dass die gute Frau es geschafft, dass seriös und ohne Lachanfälle in die Kamera zu sagen (egal, wie viele Takes es dazu brauchte) hat sie sich ihre Gage bereits verdient.

Oder gegen Ende des Films: „The Bikinis say so!“ Ich hab mich kaum mehr eingekriegt vor Lachen. Es ist schwer, zu vermitteln, warum dieser Film ein wenig besser als die üblichen billig-produzierten Hai-Filme ist, denn es spricht tatsächlich null für ihn. Es gibt also wenig bis nichts, was diesen Film sehenswert macht.

Allein schon der Anfang des Films, als zwei Damen – eine davon doch halbwegs … rundlich – beisammen stehen und reden. Einer der Sätze ist sinngemäß „Was brauchen wir die anderen? Wir werden von unserem Aussehen leben!“ … Äh. Mhm. Klar. Und dann finden sie zwei Bikinis am Strand – natürlich ist die erste Reaktion, diese anzuziehen. Nämlich sofort. Was man halt so macht, wenn man im Gebüsch Bikinis findet. Ich bin zwar keine Frau, bin aber überzeugt, dass alle Frauen, die ich kenne, das sofort machen würden. Weil … ich meine: Bikinis. Hallo?

Ihr wisst, was ich meine.

Und trotzdem bin ich drangeblieben. Weil es so nett irre ist. Und so wenig spektakulär. Und weil es immer wieder Dialoge gibt, die zu 100% ernst vorgetragen werden, bei denen man einfach nicht anders kann, als einen hysterischen Lachkrampf zu bekommen. Ich wiederhole: Völlig ernst vorgetragen. Das ist das geniale an dem Film. Alles wird so inszeniert, als wäre es zu 100% ernst und echt. Da gibt es keinen Meta-Humor. Oder übertriebene Szenen. Oder ein augenzwinkerndes „ihr wisst schon“. Nein. Das hier ist einfach genau, was draufsteht: Bikini Sharks.

Leider keine Haie, die Bikinis tragen. Da hat man meiner Ansicht nach eine Chance verpasst. Wäre ja genial gewesen einen „Mothershark“ einzubauen, oder so.

„Bikini Sharks“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, keine wirklich guten, aber auf eine morbide Art unterhaltsame, Punkte.

Best Of Worst Case-Urteil (Trashfaktor: alles):

Nicht besser gemacht als alle anderen Billig-Hai-Filme. Weder von den Effekten, noch vom Schnitt. Auch sind hier im Grunde keine wirklichen Bikini-Schönheiten dabei, sondern Frauen von nebenan, die halt mal mehr und mal weniger gut aussehen. Also gibt’s hier auch nichts für’s männliche Auge. Aber trotzdem machen manche Dialoge einfach Laune, weil sie so schlimm sind, dass sie schon wieder großartig sind. Für Leute, die halt einen speziellen Humor haben, wie ich, passt das. Alle anderen werden es hassen.

Fazit: Nett, aber nichts Besonderes. Nicht mal im Trash-Genre.

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Best Of Worst Case: Water Park Shark (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/08/29/best-of-worst-case-water-park-shark-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/08/29/best-of-worst-case-water-park-shark-filmkritik/#respond Sat, 29 Aug 2026 06:18:53 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=39165 Austin Dillard (Matthew Dame) kommt nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt. Dort nimmt er einen Job als Bademeister an. Und trifft auf alte Bekannte, wie zum Beispiel seine alte Liebe Peyton (Chelsea Gilson), die mittlerweile Sheriff ist. Passend, dass … Weiterlesen →

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Austin Dillard (Matthew Dame) kommt nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt. Dort nimmt er einen Job als Bademeister an. Und trifft auf alte Bekannte, wie zum Beispiel seine alte Liebe Peyton (Chelsea Gilson), die mittlerweile Sheriff ist. Passend, dass seine Rückkehr mit dem Verschwinden von ein paar Leuten zusammenfällt. Außerdem passieren im Park und in der Stadt regelmäßig seltsame Stromschwankungen, als ob irgendetwas Energie absaugen würde.

Stellt sich heraus: Unterhalb des Parks wird Energie abgezapft (wofür wäre ein Spoiler) und die Batterien haben ein Leck. Sie tropfen ins Grundwasser, welches aus dem Meer in den Park fließt – weil’s billig ist. Dieses Batteriesäure lockt Haie an und macht sie irre. Außerdem mutieren sie ein klein wenig.

Und – sie sind im Wasserpark. Was für die Besucher:innen nicht gesund sein kann …

Anthony C. Ferrante kennt man vermutlich nicht. Was man jedoch kennt, ist seine Filmreihe für die er wohl ewig in die Filmgeschichte eingebrannt sein wird. Vielleicht weniger er, aber die Reihe selbst kennen wohl alle: „Sharknado!„. Unter seiner Regie sind alle sechs (ja, sechs) Teile entstanden.

Das hier ist also sein neuer Film. Und er ist wieder mit Haien. Und … er ist tatsächlich besser als die oben erwähnte Reihe, aber dadurch leider auch schlechter. Das klingt jetzt im ersten Moment vermutlich wie ein Widerspruch, ist aber leicht zu erklären: Sind die Sharknados so schlecht, dass sie einfach unglaublich lustig sind, weil sie ja so schlecht sind und den Trashfaktor einfach mit jedem Teil weit nach oben schrauben. Irre. Großartig.

„Water Park Shark“ kann da nicht mal im Ansatz mithalten. Der Irrsinn hält sich in Grenzen und es wirkt wie ein Film von der Stange. Das Setting im Wasserpark wird wenig bis nicht genutzt. Es ist halt eine Location. Die Haie selbst kommen vor, sind aber eher eine Randerscheinung und wirklich bedrohlich oder sonstwas sind sie nicht. Die Fressattacken sind auch die üblichen – Schrei. Unter Waser. Blut. Fertig. Es gibt vielleicht zwei, drei Momente die okay sind. Als zum Beispiel jemand die Wasserrutsche nach unten fetzt und dann auf einmal ein Hai mit offenem Maul in der Röhre steckt. Aber das ist alles nur im Vorbeigehen und wird weder zelebriert noch ist es witzig gemacht.

Schade. Da wurde meines Erachtens viel Potential liegen gelassen. Offensichtlich hat sich hier niemand hingesetzt und überlegt, wie man das Setting für ein Maximum an Irrsinn nutzen kann. Es fühlt sich eher an wie, „Hey. Wasserpark. Passt. Machma.“ – „Wie?“ – „Schauen wir mal, was sich ergibt und möglichst wenig Aufwand darstellt“.

Erneut: Schade.

Interessant, dass sich hier auf die Figuren konzentriert wird. Vor allem die Beziehung zwischen Austin und Peyton steht im Vordergrund und das hat Potential, denn Peyton hat durchaus ein paar coole Sprüche auf Lager und man versteht sofort, warum Austin in die verknallt war (oder ist). Umgedreht … eher weniger. Matthew Dame ist mit Sonnenbrille ein Chris-Evans-Look-Alike, aber ohne … nein. Da wirkt er von der Mimik her als würde nicht bis drei zählen können.

Da kommt es dann aus der ganz abgedrehten Seite, als er während dem Film dann irgendwann erwähnt, dass er eigentilch beim FBI war und einen Fall am Laufen hatte – dieser hat ihn zurück in die Heimatstadt gebracht. Genau. Der Typ war beim FBI. Mhm. Sicher.

Wer sich trotz allem rundherum gut schlägt ist Chelsea Gilson, die einfach das gewisse Etwas in ihrem Schauspiel hat. Die Figur ist schlecht geschrieben, keine Frage, aber ihre Peyton ist zumindest eine Person, die man länger begleiten würde. Und Gilson bringt ihre One-Liner und alles andere absolut gut auf den Punkt. Außerdem hat sie Comedy-Timing. Was vielen anderen fehlt. Außerdem positiv: Sie braucht nicht mal im Bikini rumlaufen, damit man ihr zusehen will. Das geht einfach aufgrund ihrer coolen Ausstrahlung.

Naja. Ein weiteres „Highlight“ ist auf jeden Fall David Chokachi (bekannt als „Cody“ aus „Baywatch“), der hier den ehemaligen Coach von Austin spielt. Der hat die besten Momente. Und bringt die auch super rüber. Der Rest ist Beiwerk, wobei hier die Nebenfiguren tatsächlich am meisten Spaß machen. Auch wenn sie nur wenig vorkommen. So ist zum Beispiel Snow Fang als desillusionierte Rettungsschwimmerin ein Highlight. „You go one by one. Don’t stand up. And don’t hurt yourself. Because you’ll be on your own. I’ll have a break in five minutes.“

Alles in allem ist der Film zu handzahm und nimmt seine völlig irre Prämisse viel zu ernst. Außerdem wird das alles ohne Highlights inszeniert. Alle Enthüllungen, die eigentlich witzig hätten sein können (siehe FBI weiter oben), werden seriös und im Vorbeigehen inszeniert. Schade. Auch da verschenktes Potential.

Ich denke mit Gänsehaut an den Kultdialog von Sharknado 3 zurück, als David Hasselhoff sagt „I’ll do it. So I can be, what I always wanted to be!“ – „An astronaut?“ – „No.“ (dreht sich zu seinem Sohn um, legt ihm bei heroischer Musik die Hand auf die Schulter) „Your hero!“. Hätte man diese Szene so inszeniert wie diesen Film hier … langweilig. Oder umgedreht: Hätte man die Szenen in „Water Park Shark“ mit so viel Witz und Overacting inszeniert – das wäre um Welten besser.

So bleibt ein kleiner, leider enttäuschender Trashfilm übrig, der aufgrund seiner Prämisse viel mehr Spaß machen müsste, als er eigentlich macht.

„Water Park Shark“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, einen Punkt einfach nur, weil ich Trashfilme mag, draufgegebene, Punkte.

Best Of Worst Case – Urteil (Trashfaktor: Prämisse, CGI, Drehbuch, Schnitt):

Leider ein Durchhänger. Hat nicht mal Momente, bei denen am sich denkt, das könnte noch was werden. Plätschert ohne Highlights dahin (Wortspiel ist Absicht). Schade.

Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht.

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Best Of Worst Case: Raptor Attack bzw. Raptor’s Revenge (2026 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/08/11/raptor-attack-2026-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/08/11/raptor-attack-2026-filmkritik/#respond Tue, 11 Aug 2026 05:00:27 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=39110 Jevan (Jemma Hines) will mit ihrem Mann (Jacob Dalton) und ihren beiden (fast erwachsenen) Töchtern, die Großmutter besuchen. Die wohnt weit draußen am (Schott)Land und lebt sehr zurückgezogen. Jevan macht sich Sorgen, denn Mama reagiert auf keine Anrufe und keine … Weiterlesen →

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Jevan (Jemma Hines) will mit ihrem Mann (Jacob Dalton) und ihren beiden (fast erwachsenen) Töchtern, die Großmutter besuchen. Die wohnt weit draußen am (Schott)Land und lebt sehr zurückgezogen. Jevan macht sich Sorgen, denn Mama reagiert auf keine Anrufe und keine Nachrichten.

Als die Familie dann ankommt, finden sie Blutspuren vor dem Haus und in der Küche. Kurz darauf finden sie ihre Überreste. Stellt sich raus, dass hier ein scheinbar sehr wildes Tier sein Unwesen treibt.

Und dieses Tier ist nichts anderes als ein von Oma gezüchteter Raptor namens „Robert“, der ausgebrochen ist und sein Unwesen rund um die Farm treibt, wie nach und nach mehrere Personen feststellen werden müssen …

Nur zur Erinnerung, weil ich schon lange kein Review eines Trashfilms mehr geschrieben habe: Ich mag Trashfilme. Ich mag die dummen Entscheidungen der Figuren und die schlechten Effekte. Ich mag es, wenn Herzblut drinsteckt, aber einfach das Rundherum nicht reicht. Da verzeihe ich viel.

Und dann stolpere ich immer wieder über Filme wie diesen hier.

Hier passt wenig zusammen. Oder sehr viel. Das ist vermutlich eine Frage des Blickwinkels, denn: Das Budget war offensichtlich sehr gering. Im Grunde sind die Drehorte die Farm der Oma (und auch da nur vier Räume + Keller) und die Weiden, Wiesen und Wälder rund um diese Farm herum. Auch die Menge an Personen, die vorkommen ist sehr begrenzt und eingeschränkt.

Das ist aber nicht mein Problem. Es gibt viele Filme mit kleinem Cast, begrenzten Handlungsorten und trotzdem machen die Spaß. Mein Problem, oder anders gesagt, ProblemE (die Mehrzahl ist wichtig) mit dem Film laufen auf eine einfache, grundlegende Frage hinaus:

Wenn man schon Geld in die Hand nimmt, um einen Film zu machen – warum juckt es dann niemand, ob sich alle wie Vollidioten benehmen?

Ich meine, im Ernst jetzt? Ein paar Beispiele: Die Familie findet die Hälfte(!) der (Groß)Mutter. Offensichtlich von Tieren gefressen. Sie werden gewarnt, dass das Ding noch herumlaufen könnte in der Gegend. Blutspuren sind auch im(!) Haus. Was macht die Familie? „Naja, jetzt sind wir so weit gefahren. Dann bleiben wir doch auf Urlaub hier. Tralala.“ In dem Haus, in dem sie die Tote gefunden haben. Na dann.

Oder: Die Mutter sagt, dass sie am Morgen noch eine Runde spazieren gehen will im Wald. Die Töchter finden ein paar Minuten darauf erneut frisch er- und zerlegtes Fleisch direkt auf der Farm. Und sie entscheiden sich, der Mutter nichts zu sagen, weil sie das nervös werden lassen könnte. Logisch, nicht?

Oder: Sie sehen, wie drei Menschen vom Raptor eingeholt und gefressen werden. Schlussfolgerung: Der ist schnell. Was machen wir also? Richtig. Wir versuchen ihm zu Fuß zu entkommen. Ich meine, klar. Was auch sonst?

Die Regie bzw. der Schnitt bzw. das Schauspiel legen dann noch eins obendrauf. Müsste ich jetzt alles aufzählen, dann würde das hier ein Roman werden. Und der wäre sicher spannender als der Film, aber das nur am Rande.

Es wird versucht Spannung aufzubauen, indem zum Beispiel die Mutter ihrer Familie sagt, sie würde noch was besorgen – aber sie steckt sich ein großes Messer ein, weil sie den Raptor (da wissen sie schon, was es ist) aus Rache für den Tod ihrer Mutter abmurksen will. Die gute Jevan folgt also den Spuren des Sauriers und glaubt auch mehrfach, ihn gesehen zu haben. Die Familie macht sich Sorgen und geht sie suchen. Alle sind panisch, weil sie sich solche Sorgen machen. Dann finden sie Jevan. Alle(!) steigen aus dem Auto und laufen unglaublich weit (natürlich gemeinsam und unbewaffnet) zu ihr. Dann gibt es eine Umarmung, weil ja alle so froh sind, sich wiederzuhaben. Und vom Schnitt, der Mimik und der Regie her ist sofort alles gut. Bedrohung weg, weil – jetzt sind es ja vier Personen. Nämlich. Kann gar nix mehr schiefgehen.

Das Schauspiel ist – leider – grottig. Liegt es an der Kamera, die alle Personen sehr nachteilig einfängt, oder liegt es am Schauspiel selbst – ich kann es nicht sagen. Aber es tut wirklich fast körperlich weh, den Leuten zuzusehen. Vor allem Jemma Hines ist richtig schmerzhaft. Jacob Dalton hat zwei oder drei Momente, in denen hat er gutes Gespür für Comedy-Timing und Mimik. Aber ansonsten ebenfalls: Nein.

Auch toll: Es gibt ein Labor unter der Farm. Dort hat Mama/Oma die Saurier gezüchtet. Und die hatte eine Assistentin. Die kommt dann auch die Farm, weil sie sich auch Sorgen macht. Aber – großes Aber – sie kennt den Code zum Eingang für das Labor nicht. Mhm. Okay. Und aus dem Nichts fällt allen ein, dass Jevan ja immer so gern Rätsel gelöst hat und Mama/Oma das ja wusste, also ist der Code sicher ein Rätsel. Und natürlich hat sie es in zwei Atemzügen gelöst.

Also fassen wir zusammen: Schauspiel suboptimal. Inszenierung und Schnitt: Kann man nur mit viel gutem Willen so nennen. Schauspiel: wenig bis nicht vorhanden. Drehbuch? Ich weiß nicht, ob die sowas hatten. Und wenn ja, dann hat es niemand gelesen. Bei so viel Stumpfsinn hätte doch irgendjemand(!) sagen müssen: „Moment … WAS machen die? Seid ihr irre? Niemand würde das tun!“ Und das bei gefühlt jeder dritten oder vierten Szene.

Und das Schlimmste: Die nehmen das ernst! Das gleiche Drehbuch aber mit Humor inszeniert, der sich bewusst ist, was für Schwachsinn hier passiert. Das hätte großartig sein können. Ein bisschen Meta-Humor, zum Drüberstreuen. Zum Beispiel bei der oben erwähnten „Jevan suchen und finden“-Szene. Könnte alles genauso inszeniert sein und wenn dann alle sich umarmen und alles Spannung (von Musik, Schnitt und allem) weg ist, dann hätte man eins der Mädchen sagen lassen können: „Was für ein Glück, dass wir alle zusammen sind. So kann uns der Dino nichts anhaben.“ Dann hätte Jacob Dalton einen seiner coolen-witzigen Blicke aufsetzen können, einen Moment innehalten und sagen: „Moment.“ – kurze Pause, alle sehen ihn, die Rädchen in seinem Kopf rattern – „Lauft!“. Schnitt. Alle Vor der Tür beim Haus. Irgendjemand sagt: „Gut mitgedacht, Dad.“ Dad sagt: „Danke. Als mir klar wurde, dass der richtig scharfe …“ – ZACK. Dino schnappt ihn. Alle kreischen und laufen Weg. Schnitt. Im Haus. Tochter zu Mama: „Vielleicht hätten wir gleich ins Haus laufen sollen, anstatt draußen zu warten.“

Ihr wisst, was ich meine, oder?

Oh – und damit es gesagt ist: Die Effekte bzw. der Raptor sieht für so einen Film tatsächlich ziemlich gut aus. Kann man jetzt nicht von allen Effekten im Film behaupten. Aber der Raptor, ja, der funktioniert.

Jedenfalls tut der Film ein bisschen im Kopf und ganz viel im Herzen weh. Und selbstverständlich bemerken sie am Ende, dass Robert eine Roberta war. Und dann wird auf ein Ei geschnitten. Ooooooh, die Spannung! /sarcasmoff

„Rapter Attack“ bzw. „Raptor’s Revenge“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, leider nicht mal schlecht-lustig seiende, Punkte.

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Psycho Killer (2026 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/04/23/psycho-killer-2026-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/04/23/psycho-killer-2026-filmkritik/#respond Thu, 23 Apr 2026 05:00:52 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38713 Highway-Polizistin Jane Archer (Georgina Campbell) hatte ein schönes Leben, bis sie Bekanntschaft mit dem Satanic Slasher gemacht hat. Nun hat sie eine Mission und zwar den Mann mit der Maske aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Da es jedoch wenig … Weiterlesen →

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Highway-Polizistin Jane Archer (Georgina Campbell) hatte ein schönes Leben, bis sie Bekanntschaft mit dem Satanic Slasher gemacht hat. Nun hat sie eine Mission und zwar den Mann mit der Maske aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.

Da es jedoch wenig Anhaltspunkte gibt und seine Morde nicht geplant wirken, ist es extrem schwierig, eine gezielte Verfolgung aufzunehmen. Doch Jane gibt nicht auf und kommt ihrem Ziel langsam aber sicher, immer näher…

Es wird im Trailer auch damit geworben: Andrew Kevin Walker hat auch die Drehbücher zu Sieben und 8MM verfasst. So weit zur gewollt erzeugten Erwartungshaltung. Regisseur Gavin Polone hingegen, ist eher als Produzent unterwegs und hat bisher nur bei ein paar Serien die Regie übernommen. Ihr erstes gemeinsames Werk will einige Sachen sein, ist aber am Ende nur plakativ und hohl wie sein Titel. Nimmt man den Film aber nicht wie intendiert ernst, kann man aber doch etwas Spaß damit haben.

Georgina Campbell kann man nach Filmen wie Barbarian, Influencers oder Cold Storage durchaus als eine der aktuellen Scream Queens bezeichnen. Als Jane ist sie fokussiert und getrieben, während ihr Gesicht geprägt ist von Schmerz und Verlust. Nur ihr Schauspiel sorgt dafür, dass man ihr gerne folgt, denn geschrieben ist sie sehr beliebig und Sachen wie die eigene Schwangerschaft bemerken und dennoch auf Killer-Jagd zu gehen, kann man durchaus auch unsympathisch finden.

James Preston Rogers als Killer hat eindeutig eine bedrohliche Aura und eine starke, physische Präsenz und seine Stimme ist herrlich over the top einschüchternd. Im Gegensatz dazu zeigt Logan Miller (Escape Room 2) als Marvin in seiner Nebenrolle, dass dem Film neben Emotionen (außer ängstlich gibt es hier eigentlich nur stoisch) eine Prise Humor sicherlich gut getan hätte, was wohl auf Grund des Autors nicht möglich war.

Die restlichen Darsteller schwanken zwischen in Ordnung und alles andere als glaubwürdig hin und her, was bei deren Funktion als „Kanonenfutter“, wohl auch nicht der Anspruch war. Witzig finde ich – denn sich über Christen lustig zu machen, ist wirklich schon langweilig…probiert das mal mit Moslems, weil Komödie alles darf…Moment, das wäre politisch nicht korrekt oder von den Reaktionen her gefährlich – die lächerliche Klischee-Darstellung von Satanisten.

Da hast du die, die Satan anbeten und das feiern mit ständigem Drogenkonsum und Sexorgien, bei denen man sich verkehrte Kreuze auf den Körper presst. Dann wäre da der ernste Psycho Killer, der echte Fan des aus seiner Sicht Höllenfürsten, glaubt ihr diese beiden Welten passen zusammen? Wie diese unterschiedlichen Anschauungen aufeinander prallen, das ist subversiv witzig und endet in einem explosiven Finale.

Ansonsten ist dies ein eher lähmendes Katz und Maus Spiel, bei dem die Hauptfigur – Achtung, moderne Agenda – sich in einem von Männern dominierten Job durchsetzen muss, dabei nur von einer anderen Lady Unterstützung bekommt, natürlich darin effektiver ist und den Plan des Killers am Ende aufdeckt. Der Ausgang der Geschichte ist dann eine Mischung aus lächerlich und antiklimatisch, was irgendwie kaum verwundert.

Campbell ist sehr gut und spielt so als würde es um etwas gehen, während der Rest des Filmes eine Atmosphäre des vierten Filmes einer Halloween-Party erzeugt, bei dem keiner mehr genau hinschaut und das auch nicht muss, weil es am Ende doch um Nichts geht. Man bekommt auch als Fan solcher Sachen, keine kreativ/brutalen Kills präsentiert oder einen Killer, der besonders ikonisch erscheinen würde.

„Psycho Killer“ bekommt von mir 4/10 die „Beliebigkeit“ der Morde auf den gesamten Film übertragende Empfehlungspunkte.

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Maddie (Virginia Gardner) ist eine begabte Cellistin, der eine große Karriere bevorsteht. Nach einem Überfall, verliert sie jedoch nicht nur ihren Freund, sondern zusätzlich auch ihren Gehörsinn – was mit Hörgeräten ausgleichbar ist – und verkriecht sich vor der Außenwelt, wann immer es geht.

Ihre Freundin Trish (Mel Jarnson) will sie schließlich aus dieser Lethargie reißen und überredet sie zu einem Urlaub in einem Luxus-Resort in Thailand. Was spaßig beginnt, wird schnell zum Überlebenskampf, denn ein nur Gefangenschaft gewohnter und dadurch gefährlicher Orca ist dort freigekommen und die beiden jungen Damen sitzen mit dem Tier in einer Lagune fest…

Regisseurin Jo-Anne Brechin (Paper Champions) – die auch am Drehbuch mitgeschrieben hat – hat in ihrer Filmographie bisher großteils einige Kurzfilme und fürs Fernsehen produzierte Projekte. Nun wagt sie sich mit ihrem neuesten Werk an ein Creature Feature heran und was dabei augenscheinlich auffällt, ist dass sie an die Sache sehr ernst herangeht und alles andere als Trash abliefern wollte.

Weil mich Damen im Bikini nur selten grantig machen, fange ich dafür gleich mit den positiven Eindrücken an. Zwei hübsche Frauen im Bikini über eine Stunde (nicht von Anfang an, man braucht ja auch ein wenig Vorgeschichte) zu beobachten, das kann wohl im Jahr 2026 nur eine weibliche Regisseurin bringen, der werden nämlich keine „male gaze“ Hintergedanken unterstellt. Was neben den optischen Reizen aber der wahrlich größte Pluspunkt ist, ist wie die beiden spielen.

Ihre Freundschaft, die Verzweiflung und die Angst, das vermitteln sie großartig und beide sind – wenn auch plakativ – interessant genug, dass man ihrer Reise gerne folgen möchte. Mel Jarnson (Witchboard) ist ja als nächstes als Cammy im Street Fighter Film zu sehen und ihre Trish funktioniert vor allem deshalb, weil sie klar nur an der Oberfläche diese selbstverliebte Influencerin ist, unter der strahlenden Oberfläche, lauern jedoch einige Sachen, die sie scheinbar traurig machen und sie auch bereut.

Eine sehr ähnliche Rolle hatte die wahre Hauptdarstellerin hier und das ist Virginia Gardner als Maddie und zwar im Film Fall aus dem Jahr 2022. Weitere Parallele ist das Stranden zweier Damen auf einer kleinen Fläche, die sie nicht sicher verlassen können. Das nur nebenbei, finde diese Tatsache einfach interessant. Für Maddie ist die Story dann eine Mischung aus Coming of Age Entwicklung und ein sich Befreien aus einer lähmenden Trauer-Phase.

So weit zu den funktionierenden Dingen. Die Effekte wirken leider – wenn von praktisch auf CGI gewechselt wird – beinahe so mies wie aus Gardners letzten Film A Breed Apart. Ebenfalls störend ist das immer wiederkehrende Auftreten einer gewissen künstlichen Optik, egal ob das nun Green- oder Bluescreen oder ein Matte Painting war, es gibt der Sache immer wieder einen, in einem Studio gefilmten Look.

Die Wal-Attacken sind dabei bis auf eine Blut-Sprühaktion, in keiner Weise individuell von typischen filmischen Hai-Attacken unterscheidbar, zusätzlich sieht man bei den wenigen Angriffen kaum etwas, höchstens das blutige Resultat. Die aufs Auge gedrückte „Tiere sollte man nicht in Gefangenschaft halten“ Botschaft kommt natürlich durch, doch nachdem die Wal-Dame zu Beginn eine sichtlich um sie besorgte Pflegerin tötet, hat man mit ihr wirklich kein Mitgefühl.

In Summe könnte man also sagen, dies ist wieder mal ein Film zum Vergessen, der durch die beiden Leading Ladys zur einmaligen Sichtung tauglich gemacht wird. So Tatsachen wie dass Maddie ohne Hörgeräte – und irgendwann gehen da die Batterien aus – kaum etwas hört, wird nur kurz als ich nenne es mal psychologisches Gimmick eingesetzt, was für mich ebenfalls eine weitere Bestätigung ist, dass „he, wir ersetzen einen Hai durch einen Wal“ die einzige großartige Idee hinter diesem Film war.

„Killer Whale“ bekommt von mir 4/10 lieber in Gefangenschaft hätten bleiben sollende Empfehlungspunkte.

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Trap House (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/01/15/trap-house-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/01/15/trap-house-filmkritik/#respond Thu, 15 Jan 2026 05:00:04 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38403 Seit dem krankheitsbedingten Tod seiner Mutter, hat Ray (Dave Bautista) mit der Aufmüpfigkeit seines Sohnes Cody (Jack Champion) zu kämpfen. Zusätzlich ist gerade in seinem Job – er is DEA Agent – ein Partner und Freund von ihm ums Leben … Weiterlesen →

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Seit dem krankheitsbedingten Tod seiner Mutter, hat Ray (Dave Bautista) mit der Aufmüpfigkeit seines Sohnes Cody (Jack Champion) zu kämpfen. Zusätzlich ist gerade in seinem Job – er is DEA Agent – ein Partner und Freund von ihm ums Leben gekommen.

Da sein Sohn und die Kinder seiner Kollegen eine Clique sind und einer von ihnen die Gegend wegen Geldmangel verlassen muss, schmieden sie einen Plan. Sie wollen mit dem Wissen und dem Equipment ihrer Eltern, Drogendealer eines örtlichen Kartells überfallen, um ans schnelle Geld zu kommen…

Ende Januar 2026 kommt „The Wrecking Crew“ auf Amazon Prime, ein Film der wie eine Hommage an die Buddy-Actionkomödien der 90er Jahre wirkt und Jason Momoa und Dave Bautista in den Hauptrollen hat. Das sieht vom Trailer her, nach einem großen Spaß aus. Zuvor soll uns aber noch dieses Trap House gefangen nehmen, was es nicht tut, sondern uns nach In the Lost Lands und Afterburn, den bereits dritten (besonders auch auf den Unterhaltungswert bezogenen) Flop von Batista beschert.

Da bringt es auch nur wenig, dass Regisseur Michael Dowse bereits 2019 mit Stuber Bekanntschaft mit seinem Star gemacht hat, obwohl ehrlicherweise, kann Batista auf seine Performance bezogen, nichts dafür, dass mir sein neuester Streifen, weniger zugesagt hat. Viel mehr – und ab jetzt folgen Spoiler – ist es der Fokus des Filmes und zwar sind die Kinder der erwachsenen DEA Agenten, hier die eigentlichen Hauptfiguren.

Was sich vielleicht unter der richtigen Regie wie ein großes Abenteuer angefühlt hätte, wo junge Leute in einen Schlamassel geraten, aber wegen dem Adrenalinrausch und dem Geldsegen immer weiter machen wollen, wirkt hier wie die Aktionen von Teenagern, die für ihre Wünsche nicht arbeiten wollen. Life-Life Balance oder wie man das nennen soll. Was dadurch auch passiert, ist dass beide Seiten der Erwachsenen, extrem lächerlich wirken.

Zunächst mal die DEA Agenten, dabei großteils Batistas Charakter, der seinem Sohn nicht von kritischen Ermittlungen in einem gefährlichen Fall abschirmt, nein, er nimmt ihn zu einem Tatort mit und lässt ihn später auch noch (ohne sein Wissen) Beweise fotografieren. Ebenfalls schwach, obwohl die eine oder andere Szene deren Härte vermitteln soll, sind die Mitglieder des Drogenkartells. Wie schnell die gegen Kinder verlieren bzw. von den Cops ausgeschaltet werden, das ist schon ein Haufen von Stümpern.

Dennoch kommt es durch die von Inde Navarrette (Obsession) gespielte Figur Teresa zu einer gewissen „rooting for the bad guy“ Situation, da sie quasi alles verliert und danach eine eiskalte Aktion abliefert. Wenn man sie zum letzen Mal sieht, muss man sich dennoch wiederum wundern was das soll, denn das ist eindeutig ein zu offenes Ende, dass wohl eindeutig auf eine Fortsetzung schielt, die es nie geben wird.

Immer nett ist es dafür Sophia Lillis (Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben) wieder zu sehen, die hier sehr aufgeweckt und sympathisch agiert, während ich Hauptfigur Cody (gespielt von Jack Champion – Scream 6), eher mehr als nervig erlebt habe. Batista und die restlichen Erwachsenen liefern ab und sind denke ich auch bei der Sache, aber sie können auf Grund der Rollen keine Impulse setzen und bleiben alle völlig austauschbar.

Eine Coming of Age Story, mit unrealistischer Handlung, viel Gerede, etwas Action, kaum Humor und dem Schwerpunkt auf den falschen Figuren. 2025 war aus meiner Sicht wirklich kein gutes Jahr für Batista, den ich sonst gerne sehe. Bei über zehn zukünftigen neuen Projekten – unter ihnen auch das Highlander Remake mit Henry Cavill, wo Batista der Bösewicht ist – sehe ich aber durchaus die Chance, ihn noch nicht völlig abschreiben zu müssen.

„Trap House“ bekommt von mir 4/10 den Jungen alles ohne Konsequenzen durchgehen lassende Empfehlungspunkte.

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The Witcher – Staffel 4 (Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/12/13/the-witcher-staffel-4-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/12/13/the-witcher-staffel-4-serienkritik/#respond Sat, 13 Dec 2025 05:00:45 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38305 Ciri (Freya Allen) hat sich „den Ratten“ angeschlossen und will ihr altes Leben hinter sich lassen. Leider ist immer noch die gesamte Welt hinter ihr her. Es kommt sogar so weit, dass ein Kopfgeldjäger namens Leo Bonhart auf sie angesetzt … Weiterlesen →

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Ciri (Freya Allen) hat sich „den Ratten“ angeschlossen und will ihr altes Leben hinter sich lassen. Leider ist immer noch die gesamte Welt hinter ihr her. Es kommt sogar so weit, dass ein Kopfgeldjäger namens Leo Bonhart auf sie angesetzt wird. Und der Mann ist vielleicht irre – aber er ist auch irre gut.

Geralt (Liam Hemsworth) ist inzwischen dabei, seine Wunden heilen zu lassen, eine Bande an Helfer:innen um sich zu scharen, und Ciri als auch Yennefer (Anya Chalotra) zu suchen.

Yennefer ist hingegen dabei die übriggebliebenen Zaubererinnen zusammenzusuchen, um sie in eine Schlacht gegen den Verräter Vilgefortz (Mahesh Jadu) zu führen.

Und ihre Wege werden sich bis zum Ende nicht kreuzen … naja, außer einmal. Kurz. Zwecks Sex. Nämlich.

Man merkt es am Sarkasmus. „The Witcher“ hat jetzt auch mich verloren. Ich habe die ersten drei Staffel ja durchaus unterhaltsam gefunden (auch wenn Staffel 2 sich sehr, sehr weit vom Ursprungsmaterial entfernt hat, eine Sache auf die ich in der Kritik gar nicht eingegangen bin, wie ich bemerkt habe). Ich bin immer noch der Meinung, dass sich eine Interpretation oder Adaption durchaus Freiheiten nehmen darf, was Handlung, Figuren und so weiter betrifft. Und alles, was bis jetzt gelaufen ist, war eigentlich okay für mich. Manche Entscheidung habe ich nicht verstanden, aber das ist okay, ich muss nicht alles verstehen. Und speziell in Staffel 3 war es für mich so, dass die Eckpfeiler der Story jene der Bücher waren – alles so weit für mich im grünen Bereich.

Aber Staffel 4 … ach, ich weiß nicht, … nein, halt, doch. Ich weiß genau, was mich hier stört und warum die vierte Staffel trotz der grundsätzlich ja dieses Mal sehr einfachen und klaren Handlung und gewisser Eckpunkte, die auch den Büchern folgen, mir einfach nicht gefallen hat.

Weil die Macher:innen jetzt einfach drauf gepfiffen haben. Hier wird einfach was abgearbeitet und es kann mir keiner mehr erzählen, dass hier irgendwie Herzblut drin steckt. Nein. Gibt es nicht. Denn dann wäre das alles hier weit besser und weit weniger peinlich erzählt worden. Ich habe mich so oft geärgert, weil es Szenen gegeben hat, die ja, die kommen im Buch vor, aber Himmel ist das peinlich umgesetzt. Das ist keine Inkompetenz, das ist einfach Desinteresse.

Ein paar Beispiele: Ciri wird immer brutaler und passt sich immer mehr den „Ratten“ an … aus Gründen (dazu später mehr). Hier? Hier wird sie zum nervigen, dummen Bossbitch. Ciri nervt. Nämlich richtig. Und zwar die gesamte Zeit über. Sie wird hier nicht gefährlich oder brutal (ja, schon auch) oder verliert sich selbst, sondern in erster Linie wird sie präpotent und ein Kotzbrocken. Sorry, aber … da hat wohl jemand was missverstanden in der Story. Oder sich bewusst für diese Version entschieden. Und wenn ja, dann frage ich mich: Warum? Warum sollte man Ciri auf Biegen und Brechen unsympathisch machen wollen? Ich verstehe es nicht.

Oder Yennefer. War die in der dritten Staffel meiner Ansicht nach schon der Schwachpunkt, so ist sie hier erneut der Schwachpunkt. Charisma? Nein. Absolut nicht. Und dann gibt es noch eine Szene in welcher ihr jemand erklärt, was für eine tolle Anführerin sie sei. Nein. Einfach nein. Die Figur ist mittlerweile einfach nur noch peinlich. Was eine unglaubliche Powerfrau hätte sein können (und sollen!) ist mittlerweile ebenfalls eine nervige Bossbitch, die nichts auf die Reihe kriegt und gelobt wird für die Dinge, die sie angeblich so gut kann, die wir aber nicht sehen. Mhm. Tolle Anführerin. Okay. Sehen wir da auch mal irgendwann? Nein? Okay. Ich frag ja nur. Was viel mehr gepasst hätte? Wenn alle Yennefer misstrauen, weil sie ja offensichtlich ihre eigenen Ziele hat und – sind wir mal ehrlich – sie die ganze Zeit Mist baut. Spoiler: Das ist was im Buch passiert. Niemand will ihr beistehen. Auch wird die Lodge der Zauberer:innen nicht von Yen gegründet. Und es ist auch nicht Yen, die sie alle zusammenbringt. Tatsächlich bricht Yen den Kontakt zu ihnen ab, weil sie zwar alle auch Ciri wollen, aber aus völlig anderen (und ziemlich selbstsüchtigen) Gründen. Weil sie keinen Deut besser sind als die anderen (Männer). Alle Fraktionen im Witcher-Universum haben eine eigene, selbstsüchtige Agenda! Da gibt es kein Männer = böse und Frauen = edel. Aber egal. Mir macht es nichts, dass das geändert wurde – aber dann hätte das doch zumindest gut schreiben, inszenieren und umsetzen können, oder nicht? Was ist das hier?

Da kommt dann auch noch Triss tief betroffen, weil Yen sie alle verlassen will – und zwar nach der erbärmlichsten „We Women“-Rede, die ich je gehört habe, vorgebracht auf eine solch peinliche Art und Weise, dass ich mich frage, wie hoch der Gehaltsscheck für die anderen Leute in der Szene war, dass die nicht lachend oder kopfschüttelnd oder beides einfach vom Fleck weg das Set verlassen haben. Würg.

Und dann Geralt. Geralt ist tatsächlich auch in neuer Besetzung die beste Figur in der Serie. Nur ist es halt nicht Geralt. Das. Ist. Nicht. Geralt. Und das liegt nicht an der Optik oder Schauspielkunst von Hemsworth. Der passt schon. Aber es hätte ihm vielleicht mal jemand sagen sollen, dass Geralt kein Indiana jones ist, der die ganze Zeit über amüsiert schmunzelt oder grinst. Grinst! Geralt von Rivia, der in der vorigen Staffel (produziert und geschrieben und inszeniert von den gleichen Macher:innen!) eine Szene bekommen hat, in der Ritterspron und Ciri ihn auf die Schaufel nehmen, weil er nicht grinsen kann. Und hier grinst er in allen Szenen. Und ja, es ist in 99% der Fälle unpassend. Seine Szenen selbst sind auch nicht der Hammer und von der Betonung und der Stimme will ich gar nicht anfangen. Ihr seht – viel auszusetzen. Und trotzdem noch immer der beste Teil der Show.

Ich könnte jetzt noch über die Gefährten reden, aber auch hier – Potential Ende nie und alles verschenkt. Da gibt es ausgedehnte Reden über Motivationen und extrem lange Abschiede für Figuren, die mir völlig egal sind (in der TV Serie egal sind!) und elendig lange Erklärungen über Emotionen und Geschehnisse, die ich gern gesehen und gefühlt hätte. Nein, die müssen mir lang und breit erklärt werden, weil wir sagen dir jetzt, was du fühlen sollst! Nämlich. Warum dich als Zuseher(in) dazu bringen, Emotionen zu fühlen, wenn wir sie dir doch einfach sagen können? Was soll dieser Mist? Check the box. Mehr ist das nicht mehr.

Ein Wort noch zu den „Ratten“: Wenn das keine Highschool-Kids sind, die von ihren reichen Eltern zu viel Geld bekommen und glauben, jetzt rebellieren zu müssen, dann weiß ich auch nicht. Das sollte doch eine Truppe sein, die auf der Straße lebt, gefürchtet ist, die Morden und Stehlen und die einfach „abgefuckt“ sind. Nein. Hier nicht. Die gesamte Truppe könntet ihr als Bullies in einen beliebten Highschool-Film setzen und die brauchen sich nicht einmal umziehen. Wisst ihr, wie die „Ratten“ im Buch sind? Mörder und Räuber. Selbstgerecht, egoistisch und – Verzeihung – Dreckschweine. Und die Beziehung von Mistle und Ciri? Mistle vergewaltigt sie mehr oder weniger und dann kommt es zum „Stockholm“-Syndrom (ja, die Bücher sind heftiger Tobak – gibt ja einen Grund, warum „The Witcher“ mal als das „neue Game Of Thrones“ gehandelt wurde). Das hier? Was soll das sein? Aber okay. Okay. Es hätte ja funktionieren können. Wenn man eine jugendfreie, locker-leichte Version haben will, bitteschön, hab ich kein Problem damit. Änderungen sind okay – aber sooooo langweilig gemacht? Warum diese Schablonen und Witzfiguren? Es ist zum Kotzen.

Und als letztes: Das Set-Design. Nur als Beispiel: Wenn ihr mir einen belebten Markt zeigen wollt, dann sollten da mehr als zwei Personen stehen. Und alles ist sauber. Da ist kein Staub, da liegt nichts herum. Alles ist sortiert. Das ist steril wie ein Krankenhaus. Wenn ihr schon alles auf Soundstages dreht, dann bemüht euch wenigstens es so aussehen zu lassen, als ob dort wirklich Leute leben würden.

Das Beste an Staffel 4? Leo Bonhart. Und der ist ein absolut abartige, sadistischer, ekliger, grauslicher Mann. Ein Monster in der Gestalt eines Mannes. Und das ist die Figur, die hier am Besten wirkt. Weil der wie ein Charakter mit Geschichte wirkt. Das ist kein Abziehbild. Seine Auftritt sind vielleicht kurz – aber die hinterlassen Eindruck. Jedes Mal, wenn er auftaucht, dann ändert das etwas am Verlauf der Story. Alle anderen Entwicklungen sind im Grunde (ja, sogar die Schlacht mit Vilgefortz) egal. Oh – SPOILER – sie töten Vesemir. Warum? Einfach so. Hat genau NULL Auswirkungen. Schon gar nicht auf Geralt (den Vesemir seinen Sohn nennt). Warum, Leute, warum? In Interviews habe ich gelesen, dass Lauren His-Dings (die Showrunnerin) meinte, dass alle Tode in der Serie Gewicht haben, weil man die Entwicklung der anderen Figuren dadurch vorantreiben kann. Mhm. Es starben diese Staffel einige Leute (bei den meisten wusste ich nicht mehr wer sie sind, so „wichtig“ sind sie gewesen) – und das hat NULL Auswirkungen auf irgendwen.

Zusammengefasst: Ganz ehrlich. Die bemühen sich nicht einmal mehr. Schade. Wirklich schade. Ansätze wären da, aber wer nicht will …

„The Witcher – Season 4“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, zumindest ist Triss kurz dabei und einzelne Momente gehen als okay durch, Punkte.

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The Last Showgirl (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/11/11/the-last-showgirl-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/11/11/the-last-showgirl-filmkritik/#respond Tue, 11 Nov 2025 05:00:50 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38206 Shelly (Pamela Anderson) ist Tänzerin in der Show the „Rizzle Dazzle“ und diese Show ist ihr Leben. Als ihr eines Tages ihr Boss Eddie (Dave Bautista) verkündet, dass die Show eingestellt wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Während die … Weiterlesen →

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Shelly (Pamela Anderson) ist Tänzerin in der Show the „Rizzle Dazzle“ und diese Show ist ihr Leben. Als ihr eines Tages ihr Boss Eddie (Dave Bautista) verkündet, dass die Show eingestellt wird, bricht für sie eine Welt zusammen.

Während die anderen, jüngeren Tänzerinnen nach neuen Gigs suchen und primär in Strip-Clubs zu landen scheinen, wehrt sich Shelly gegen diese Entwicklung. Denn in ihren Augen ist ihre Show mehr als nur „Arsch & Titten“, wie ihre Tochter die Show bezeichnet, sondern ein Zeitdokument auf hohem Niveau.

Shelly selbst, als alternde Darstellerin, liebt die Show auch deshalb, weil die paar Minunten in denen sie im Rampenlicht steht, ihr zeigen, dass sie noch immer gesehen wird, noch immer jemand ist – anstatt wie im Privatleben eine mehr oder weniger gescheiterte Existenz zu sein …

Gleich vorab: Der Text oben ist mehr oder weniger die Zusammenfassung aus der Presseaussendung zum Film. Das merkt man auch daran, dass der Film bereits im Pressetext erklärt werden muss, weil er – ebenfalls gleich mit der Tür ins Haus – nichts selbst vermittelt oder zu sagen hat. Nämlich wirklich nichts.

Was wir hier zu sehen bekommen ist ein Abriss aus einem – meiner Ansicht nach – gescheiterten Leben einer glorifizierten GoGo-Tänzerin und dieses wird zu einem theatralischem Nichts aufgeblasen, welches dann in einem völlig konstruierten quasi Happy-End mündet. Wenn man das denn so nennen kann, denn ein wirkliches Ende (weder emotional noch sonstwie) gibt es eigentlich nicht. Der Film hört im Grunde genommen einfach auf und lässt viel offen.

Kann sein, dass ich dem Film Unrecht tue, aber ich war eigentlich vom Trailer weg gespannt und wollte ihn sehen – natürlich auch, weil Pamela Anderson hoch gepriesen wurde für ihre Vorstellung in diesem Film -, aber was dann kam war … unterwältigend.

Das Drehbuch pfeift aus allen Löchern – weil es keine Story gibt und auch keinen wirklich roten Faden, es sind alles nur Fragmente, die zwar funktionieren könnten, es aber nicht tun – und die Inszenierung durch die Regie ist … ich weiß nicht, wie ich es sagen soll … es ist einfach alles so schreklich … egal.

Es gibt ein paar Punkte in der „Story“, die vermutlich schockieren oder überrachen sollen, aber diese werden so völlig nebenbei präsentiert, dass ich mir bei drei von fünf „Offenbarungen“ dachte „Na und?“ und die anderen zwei haben mich nicht mal irgendwie berührt. Da wäre sogar ein „Na und?“ schon zu viel an Emotion gewesen. Schade. Echt schade.

Dabei muss man sich den Cast mal anschauen: Dave Bautista, der ja spielen kann, wenn er will, wie wir wissen. Jamie Lee Curtis, die hier eine der peinlichsten Rollen ihrer Karriere abgibt – allerdings denke ich, ist das so gewollt. Die Figur ist peinlich hoch drei und Curtis zelebriert das Ganze. Es gibt dann eine Tanzszene von ihr, die alle, die sich noch an „True Lies“ und ihren Tanz erinnern, ängstlich das Weite suchen lässt. Und das soll eine ehemalige Tänzerin sein? Mhm. Klar.

Und Pamela Anderson? Ich sage es mal so: Meine Frau und ich haben den Film zuerst mit der deutschen Tonspur angesehen, haben dann aber aufgrund der schrecklichen Synchro beschlossen, dass wir auf Englisch umschalten und waren dann nach ein paar Minuten überrascht, dass es nicht an der Synchro lag, sondern der Film ist einfach einerseits so schlecht geschrieben und andererseits auch nicht gut gespielt. Sicher, wenn man Aufnahmen von Anderson, wie sie im Gegenlicht und bei ganz vielen Lense Flares und verschwommenen Bildern durch die Stadt tanzt – mit passender hochdramatisch-trauriger Musik – dann ja, dann spielt sie gut, aber sonst? Die einzige Emotion, die ich während dem Film von ihr vermittelt bekommen habe, war Freude, wenn sie den Mund nicht aufgemacht hat. Ich weiß nicht, welchen Film die Leute gesehen haben, die ihr Schauspiel gut fanden, aber dieser hier kann es nicht gewesen sein.

Regie hat hier Gia Coppola geführt, Nichte von Sofia Coppola und Enkelin von Francis Ford Coppola, aber man sieht hier wieder einmal, dass ein Name vielleicht Türen öffnen oder Geld für einen Film bringen kann – nur hat ein Namen offensichtlich nichts mit Talent zu tun, denn das hier ist einfach schlechtes Handwerk. Ich wollte diesen Film mögen. Meine Frau auch. Aber wir haben beide relativ rasch festgestellt, dass hier emotional null passiert und haben gehofft, dass sich vielleicht gegen Ende hin noch was tut – immerhin spricht Shelly immer über die Show und wie sie sich fühlt auf der Bühne und wie toll die Kostüme sind und so weiter und so fort.

„Vielleicht sieht man ja die Show am Ende und alles ergibt einen Sinn!“, habe ich noch gesagt. Denn das wäre durchaus ein Schluss gewesen, der alles in eine Perspektive gesetzt hätte. Der letzte, große Auftritt – man sitzt als Zuseher vor dem TV und ist völlig sprachlos, ob dieser imposanten, großartigen Show und versteht plötzlich, warum Shelly macht, was sie macht.

Aber Nein. Das heißt: Ja. Man sieht die Show. Oder einen Teil. Konrekt sind es ein paar Sekunden Aufnahmen mit Pamela Anderson in einem seltsamen Kostüm, wie sie komisch in die Kamera grinst und das war es. Man sieht nicht mal die Show an sich. Man sieht nur sie dort oben stehen. Und im Publikum – weil es ja auch so versöhnlich enden muss – sehen wir ihren „Liebsten“ und ihre Tochter, die sie anlächeln.

Warum lächelt ihr? Wenn das Shellys Lebensmittelpunkt und Quell der Freude ist, dann solltet ihr Weinen, denn die gute Frau braucht auf ganz vielen Ebenen Hilfe und Unterstützung.

Vermutlich habe ich den Film einfach nicht verstanden. Gut, war das langweilig und emotional belanglos.

„The Last Showgirl“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, weil Bautista cool spielt, Punkte.

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Best Of Worst Case: Bambi: The Reckoning (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/10/04/best-of-worst-case-bambi-the-reckoning-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/10/04/best-of-worst-case-bambi-the-reckoning-filmkritik/#respond Sat, 04 Oct 2025 05:00:13 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38082 Xana (Roxanne McKee) ist mit ihrem Sohn auf dem Weg zum Kindsvater. Die beiden leben getrennt. Aber am Weg passiert etwas sehr Seltsames und Tödliches: Das Auto wird von einem Hirsch von der Straße gerammt und das Tier verfolgt ganz … Weiterlesen →

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Xana (Roxanne McKee) ist mit ihrem Sohn auf dem Weg zum Kindsvater. Die beiden leben getrennt. Aber am Weg passiert etwas sehr Seltsames und Tödliches: Das Auto wird von einem Hirsch von der Straße gerammt und das Tier verfolgt ganz offensichtlich möderische Absichten. Noch dazu scheint es mutiert zu sein, denn ein normaler Hirsch hat weder solche Kraft noch sieht er so aus.

Die Flucht gelingt (wenn auch nicht allen), aber das Tier nimmt die Verfolgung auf. Und wie sich herausstellt ist es nicht allein der Hirsch, sondern generell ein paar Bewohner:innen des Waldes, die sich jetzt mal die Zeit nehmen, um Rache zu üben an den Menschen, die sie offensichtlich zu lange zu schlecht behandelt haben …

Da haben wir ihn nun – den vierten Vertreter des „Twisted Childhood Universe“. Was vor ein paar Jahren mit „Winnie The Pooh: Blood And Honey“ seinen Anfang nahm, hat nun Bambi erreicht.

Und was soll ich sagen? Der Film wird online von einigen als der bis dato beste Eintrag der „Reihe“ tituliert. Das mag jetzt bei einer Trashfilm-Reihe wie dieser allerdings nicht viel heißen, auch wenn man anmerken muss, dass „Blood And Honey 2“ schon weit positiver ankam und auch „Peter Pan’s Neverland Nightmare“ manche wirklich überzeugt hat. Letzteren hab ich noch nicht gesehen. Werde ich sicher irgendwann mal nachholen, aber ich bin jetzt nicht per se ein Fan der Reihe.

Damit kommen wir zu „Bambi“. Das weltbekannte Rehkitz ist erwachsen geworden, ist dank Sondermüll im Wald mutiert und nun macht es Jagd auf Menschen. Und Bambi mordet viel, das kann ich euch sagen.

Was ich euch auch sagen kann: Es ist jetzt nicht der großartigste Film aller Zeiten geworden. Tatsächlich empfand ich ihn sogar als halbwegs langweilig und ganz offen gesprochen bin ich ein wenig entsetzt, wie wenig man die Tatsache nutzt, dass das hier freaking Bambi ist. Streicht den Namen und ihr habt keine Ahnung, dass dies Bambi sein soll. Also man macht aus der an und für sich spannenden Situation wieder mal nichts.

Es gibt dann auch noch die drangepeppte Storyline mit der Mutter-Sohn und Kindsvater (natürlich der Böse) – Dynamik, aber die war einfach nur aufgesetzt. Und es gibt noch Jäger, die Bambi jagen, weil sie … halt Bambi jagen. Fein. Na dann.

Alles in allem hab ich mir ja nicht viel erwartet und vielleicht werden ja ein paar Dinge, die ich oben erwähne im Film erklärt, aber tatsächlich waren mir die im Film vorkommenden Figuren dermaßen egal, dass ich gedanklich mehrmals leider davongewandert bin und erst wieder zum Film zurückkam als irgendjemand einen Schrei ausgestoßen hat (was, das sei der Fairness halber angemerkt, oft passiert).

Schauspielerisch haben wir genau das Niveau welches zu erwarten war, aber da habe ich schon weit schlimmeres gesehen. Tatsächlich gibt es wenig Kritik meinerseits. Die Farbgebung ist auf Grau und Grau und Bläulich ausgelegt. Das CGI ist besser als erwartet und die paar Szenen in denen der Film sowas wie Humor durchsickern lässt – konkret: Die Persiflage auf „Jurassic Park“ (Bambi hat gelernt Türen zu öffnen) und die Szene mit den Hasen – da macht er richtig Spaß. Aber das kommt leider zu selten und zu kurz vor.

Am Ende kommt dann noch der Versuch auf die Tränendrüse zu drücken, aber – ihr erahnt es – meine einzige Emotion war: „Mhm. Na dann.“ Auch wenn (Vorsicht: Leichter Spoiler) das Rehkitz zuckersüß ist.

Alles in allem: Ist eh okay. Meine Referenz bei Tierhorror ist und bleibt „Rise Of The Animals„, weil wenn Trash, dann richtig Trash. Und ja, ich erwähne das immer wieder: Da wird ein Pferd k.o. geschlagen 🙂 In „Rise Of The Animals“. Nicht hier. Hier schlägt Bambi andere tot. Ist aber weit weniger lustig.

„Bambi: The Reckoning“ bekommt von mir 4 von 10 möglichen, eh ganz okay seiende Punkte.

Best Of Worst Case-Urteil (Trashfaktor: Drehbuch, Schauspiel):

Wieder so ein Fall bei dem man sagen kann, dass der Film für einen richtigen Trashfilm zu gut gemacht ist. Aber gleichzeitig ist er nicht gut genug um als „echter“ Film durchzugehen. Wir bewegen uns hier im Graubereich, wobei man schon anmerken muss, wenn sich jemand einen Film mit dem Titel „Bambi: The Reckoning“ ansieht, dann muss ja doch klar sein worauf man sich einlässt.

Fazit: Einmal ansehen geht okay, ist aber nichts Besonderes.

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