Filme | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Wed, 25 Mar 2026 14:02:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 The Strangers: Chapter 1 (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/26/the-strangers-chapter-1-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/26/the-strangers-chapter-1-filmkritik/#respond Thu, 26 Mar 2026 05:00:38 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38621 Ein kleiner Neustart schadet doch nie? Maya (Madelaine Petsch) und ihr Freund Ryan (Froy Gutierrez) wagen ihn auf jeden Fall und sind deshalb mit ihrem Auto zu einem Job-Interview unterwegs und feiern dabei gleichzeitig ihren Jahrestag. Leider werden sie auf … Weiterlesen

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Ein kleiner Neustart schadet doch nie? Maya (Madelaine Petsch) und ihr Freund Ryan (Froy Gutierrez) wagen ihn auf jeden Fall und sind deshalb mit ihrem Auto zu einem Job-Interview unterwegs und feiern dabei gleichzeitig ihren Jahrestag. Leider werden sie auf Grund eines Defektes dazu gezwungen, eine Nacht in einem Airbnb in Oregon zu verbringen.

Was eine romantische Nacht in der Einöde sein könnte, wird schon bald zu einem Kampf um Leben und Tod, als drei maskierte Figuren auftauchen. Die sind zusätzlich auch noch bewaffnet und haben scheinbar nur ein Hobby und das ist Jagd auf Menschen zu machen…

So, ihr kennt das von mir ja schon, aber zu Beginn muss ich nun etwas ausholen. The Strangers stammt aus dem Jahr 2008 und lebt vor allem von der spannenden Atmosphäre. Zehn Jahre später folgte mit anderen Darstellern und neuem Regisseur der viel brutalere The Strangers: Prey at Night, den manche viel schwächer finden und andere wiederum mittlerweile als Kult feiern. Danach wurde es wieder ruhig um das Franchise, bis eine neue Trilogie angekündigt wurde.

Chapter 1 kam 2024, im folgenden Jahr Chapter 2 und Anfang 2026 nun Chapter 3. Regie dabei führt Renny Harlin (The Bricklayer), was auf Grund seiner letzten, sehr mittelmäßigen Filme, bei Fans nicht gerade Freudenschreie hervor brachte. Es folgten erste Reviews und die Teile in Summe wurden von einigen Kritikern – oder nennen wir es lieber „dem Internet“ – als die schlechteste Trilogie aller Zeit bezeichnet.

Abgesehen von diesem Vorwissen, sollte man zu meiner Herangehensweise, noch drei entscheidende Dinge wissen. Erstens sind Slasher bei mir ein sehr beliebtes Subgenre. Zweitens habe ich die früheren beiden Strangers-Teile nicht gesehen. Drittens habe ich mir – und es sollte ja ursprünglich auch nachträglich einen Supercut geben, also alle drei Filme als ein langes Solo-Erlebnis, was auf Grund all des Hasses, so wohl nicht mehr passieren wird – alle drei Teile (nicht an einem Tag) angesehen, bevor ich meine Reviews dazu geschrieben habe.

Das verändert meine Sichtweise auf das große Ganze und Vergleiche mit dem Original, kann ich wie ihr ja eben gelesen habt, auch keine liefern. Was mich zum Film selbst bringt, der es wohl dennoch am Schwersten von allen drei Chaptern hat, da er im Prinzip eine Neuauflage des Erstlings ist. Was für mich das Unangenehmste dabei ist, ist die reine Zufälligkeit der Aktionen. „Warum macht ihr das“ mit „weil ihr hier seid“ zu beantworten, zeigt wie unheimlich willkürlich Gewalt-Verbrechen an sich sein können.

Ein ausgeklügeltes Rache-Motiv zu haben ist eine Sache, aber es dem Zufall zu überlassen und ohne Ausnahme jeden zu jagen, der sich in einem bestimmten Haus einnistet, dieser Nihilismus, der ohne viel Sadismus dafür mit reichlich Empathielosigkeit auskommt, hat eindeutig etwas irritierendes an sich. Was die Reaktionen der beiden Opfer betrifft, da finde ich den Wechsel schön zwischen überlegt handeln, weil sie nachdenken konnten und dumme Entscheidungen treffen, weil sie die Panik übermannt hat.

Der Bodycount bleibt gering, die Brutalität hält sich in Grenzen und das Finale – ab jetzt sind Spoiler nötig – ich mag, dass sich die Strangers nicht mit ihnen spielen. Die geben ihnen Zeit noch kurze letzte Worte zu wechseln und stechen dann jeweils einmal mit dem Messer zu. Sollte das Jemand überleben weil die Rettung bald genug kommt, dann geht das Spiel einfach weiter, siehe Teil 2. Das ist kein Höhepunkt oder PayOff, aber es passt sehr gut zu diesen seltsamen Maskentypen (sozusagen ausbluten lassen statt sofort zu töten).

Ich werde im zweiten Teil noch weiter darauf eingehen, aber es zeichnet sich hier schon ab, das ist eine Madelaine Petsch (Polaroid) Show. Wie natürlich sie ihre Normalität spielt und ihre Angst, mit der sie völlig überfordert ist, ich hatte dabei immer das Gefühl, dass der Terror in ihren Augen echt ist und sie ihn nicht verdient hat. Tut sie auch nicht, ist nämlich random und so. Alleinstehend ist dieser Film weder innovativ noch extrem spannend oder brutal. Das Ende fühlt sich sehr offen an – Maya lebt, aber die Killer sind ihr auf den Fersen.

Was ihn für die Trilogie wichtig macht, ist der Schnitt für Maya, das Ende der Normalität für sie. Hier ist sie ein Opfer, doch erste Anzeichen zu ihrem Wandel zur Kämpferin, wurden bereits gesät. Für alle Hater da draußen: natürlich ist es bei so etwas wie den Strangers nicht mein Anspruch, den Film zu verteidigen – langweilig, da passiert zu wenig, keine Erklärungen – ich verstehe die Kritik aber gerade was Slasher betrifft gibt es so viel Material, dass ganzheitlich schlechter ist als das hier, aber egal, man muss eben nicht alle Leute verstehen, schon gar nicht Masken tragende Fremde.

„The Strangers: Chapter 1“ bekommt von mir 5/10, die Idylle der Kleinstadt als Spielwiese für Menschenjagd nutzende Empfehlungspunkte.

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Primate (2025 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/21/primate-2025-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/21/primate-2025-filmkritik/#respond Sat, 21 Mar 2026 05:00:41 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38543 Lucy (Johnny Sequoyah) kehrt nach einer längeren Zeitphase in ihr Zu Hause in einen abgelegenen Teil von Hawaii zurück. Dort wartet neben ihrem gehörlosen Vater (Troy Kotsur) und ihrer kleinen Schwester Erin (Gia Hunter) auch Schimpanse Ben auf sie, der … Weiterlesen

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Lucy (Johnny Sequoyah) kehrt nach einer längeren Zeitphase in ihr Zu Hause in einen abgelegenen Teil von Hawaii zurück. Dort wartet neben ihrem gehörlosen Vater (Troy Kotsur) und ihrer kleinen Schwester Erin (Gia Hunter) auch Schimpanse Ben auf sie, der seit er ein Baby war, Teil der Familie ist.

Nachdem der Vater kurz danach beruflich außer Haus ist, feiern die beiden Schwestern mit drei Freunden eine Poolparty. Was fröhlich beginnt, wird schnell zu einem Horror-Szenario, denn Ben hat sich mit Tollwut angesteckt, ist aus seinem Käfig ausgebrochen und hat sich zur Aufgabe gemacht die Menschen innerhalb seines Hauses, auf möglichst blutige Art und Weise, aus dem Leben scheiden zu lassen…

Ich musste vorher auf der imdb als Bestätigung nachsehen, aber ich habe wirklich bis jetzt noch keinen Film von Regisseur Johannes Roberts gesehen. Mein Kollege Fireagent hingegen schon und der fand seine Projekte mittelmäßig (47 Meters Down Uncaged und The Strangers: Prey at Night) oder richtig schlecht (Resident Evil: Welcome To Racoon City). Ich hatte dennoch nichts zu verlieren, denn meine letzten Creature Feature Erlebnisse, waren alles andere als berauschend (Killer Whale, Coyotes oder Rippy, um nur ein paar zu nennen).

Vielleicht ist es ja genau diese Herangehensweise gewesen aber wow, ich hatte hiermit eine Menge Spaß. Dabei gibt es gleich mehrere Dinge, die ich gefeiert habe. Ein paar Beispiele? Ein Soundtrack, der wie aus einem Slasher aus den 80er Jahren klingt. Eine Anspielung auf Shining, bei der ich echt von einem zum anderen Ohr grinsen musste. Keine CGI-Effekte, alles animatronisch oder mittels Kostümen gelöst.

Nach 85 Minuten laufen die Credits – endlich mal wieder eine nicht extra lang gedehnte Handlung – und dennoch kommt dir das Gesamterlebnis satt und nicht zu kurz vor. Hinzu kommen kleine Dinge, die eine gewisse Liebe zum Medium Film verlangen und heutzutage, viel zu selten vorkommen. Etwa wenn eine Betrunkene sich ins Bett fallen lässt und die Kamera sozusagen „mit fällt“ oder wenn auf die lautlose Sicht des gehörlosen Vaters gewechselt wird, was auch gezielt für unangenehme Spannungsmomente sorgt.

Für mich auch erfrischend, dass bis auf Kleinigkeiten auf Gefühlsdrama innerhalb der Hauptfiguren verzichtet wird. Der Tod der Mutter wird bereits im Vorspann gezeigt und wie verschieden damit umgegangen wird. Der Vater stürzt sich in die Arbeit, die ältere Tochter verlässt ihr Zuhause, die jüngere zieht sich zurück. Dass der Schimpanse als Familienmitglied gesehen wird und man ihn wegen dem bereits erlittenen Verlust zunächst nicht aufgeben will, ist bitter und nachvollziehbar.

Dass durch extreme Erlebnisse Trennungen untereinander überwunden werden können, ist ebenso bekannt. Weswegen hier auch vor allem Hauptfigur Lucy richtig gut funktioniert. Für mich auch interessant ist es, dass die zweit prominenteste Figur ihr Gegenpol ist, also die extrovertierte Dame, die auf Lucy´s Love Interest klebt und in einem anderen Film, wahrscheinlich als Erste gestorben wäre.

Dann wären da die Morde. Die sind schnell und brutal, wie Tierattacken eben sind und auch schön blutig. Dabei macht Tollwut Ben hier nicht nur zu einem Killer, sondern auch zu einem kleinen Sadisten, der scheinbar Spaß am Morden hat (die Szene mit dem Kiefer oder dem Autoschlüssel, ihr werdet wissen was ich meine). Das ist vielleicht nicht realistisch, dafür aber ist man noch mehr involviert, weil man richtig wütend wird auf den kleinen Mistkerl.

Abgerundet von starken Performances der wichtigsten Personen – Johnny Sequoyah als Lucy hat dabei alle Sympathien auf ihrer Seite – ist das in Summe ein Genrebeitrag, der alle bekannten Einzelteile so aneinanderreiht, dass ich ihn richtig gefeiert und für die kleinen Details geschätzt habe. So produziert man einen Film, der am Papier haarsträubend klingt und macht ihn innerhalb des Subgenres, zu einem der unterhaltsamsten Erlebnisse der letzten Jahre.

„Primate“ bekommt von mir 8/10 den Evolutionstheoretikern das Fürchten lehrende Empfehlungspunkte.

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The Calling Witch (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/19/the-calling-witch-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/19/the-calling-witch-filmkritik/#respond Thu, 19 Mar 2026 05:00:10 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38628 Die Mutter von Virginia (Danika Golombek) hat sich erhängt. Sie, ihr Bruder Edward (Grayson Eddey) und ihr Vater Warren (Marcus DeAnda) bleiben allein zurück. Das letzte Buch, welches ihre Mutter geschrieben hat, trug den Titel „The Calling Witch“. Und diese … Weiterlesen

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Die Mutter von Virginia (Danika Golombek) hat sich erhängt. Sie, ihr Bruder Edward (Grayson Eddey) und ihr Vater Warren (Marcus DeAnda) bleiben allein zurück. Das letzte Buch, welches ihre Mutter geschrieben hat, trug den Titel „The Calling Witch“. Und diese Hexe scheint Gestalt anzunehmen, denn ungewöhnliche Dinge passieren. Einbrüche in das Atelier der Mutter – aber die ortsansässigen Rowdies behaupten strikt, nichts damit zu tun zu haben.

Irgendetwas geht hier vor. Die Frage stellt sich, ob es sich um übernatürliche Vorkommnisse handelt, oder ob etwas ganz anderes gespielt wird …

Das Plakat bzw. der Poster zu „The Calling Witch“ ließ auf einen klassischen Geister-Film hoffen. Die übliche Geschichte halt: Letztes Buch. Hexe. Mutter tot. Tralala.

Nur, das stimmt nicht. Denn „The Calling Witch“ ist ein völlig anderer Film als man denkt. Tatsächlich ist es ein Familiendrama, welches sich in erster Linie um die Erkenntnisse von Virginia dreht, die nach und nach feststellen muss, dass ihre Familie vielleicht nicht die Familie ist für die sie sie hält.

Das klingt jetzt ein wenig kryptisch, aber noch mehr zu verraten wären absolut Spoiler.

Was man auf jeden Fall wissen sollte, bevor man sich den Film ansieht: Erwartet euch keinen Haunted House-Streifen á la „Conjuring“ oder ähnliches. Das ist der Film nämlich überhaupt nicht. Zu keiner Sekunde.

Was der Film auch nicht ist: Besonders gut. Zumindest mich hat die Story spätestens zu dem Zeitpunkt verloren als klar geworden ist, was hier wirklich abgeht. Das ist ungefähr zur Mitte des Films. Die zweite Hälfte beschäftigt sich dann mit den Auswirkungen dieser Erkenntnisse. Das ist an sich eine coole Idee, wenn der Twist nur nicht so schrecklich … öde wäre.

Das Skript verlässt sich nämlich zu einhundert Prozent darauf, dass ihr mit Virginia mitfiebert und sie und Edward sympathisch findet. Wenn dann die Enthüllung kommt, dann reißt das Virginia schon mal den metaphorischen Boden unter den Füßen weg. Mir als Zuseher ging es eher so, dass ich mir dachte „WTF?“. Aber nicht die positive Version davon, sondern eher die „ihr dachtet, dass ihr damit durchkommt“-Version.

Ja, die Idee ist gut und auch die Teilung des Films in zwei Teile mit Teil A – seltsame Vorkommnisse, Enthüllung, Teil B – die Auswirkungen, finde ich gut. Nur die Umsetzung ist leider nicht geglückt.

Ich wurde die gesamte Zeit nicht wirklich warm mit Virginia. Und auch die anderen Figuren – eh okay, aber irgendwie war ich die gesamte Zeit seltsam distanziert. Das mag daran liegen, dass das Buch der Mutter „The Calling Witch“ ein Kinderbuch/Horrorbuch ist – und die Illustrationen zeigen ganz klar ihr eigenes Haus. Mir ist schon klar – nach Ansicht des Films – warum das so sein muss und warum das so passt, aber das hat mich von Anfang an irritiert. Tatsächlich habe ich mir die Frage gestellt, warum eine Frau so was machen würde. Und sich danach das Leben nimmt.

Folgende Absätze könnten als Spoiler durchgehen, also Vorsicht.

Warum macht man so was?

Variante A: Es ist ein Horrorfilm. Geister. Besessenheit. Sie wurde von einem Geist dazu gezwungen. Sowas in der Art. Aber da ist halt rasch klar, dass das so nicht passen kann.

Variante B: Das Buch ist ein Geständnis. Ein sehr, sehr plakatives Geständnis und die Mutter hat nicht ertragen, was sie da gestanden hat.

Alles andere würde von einem narrativen Standpunkt her nicht sinnvoll. Und wenn das gesickert ist, dann weiß man, dass das Buch eigentlich bereits die gesamte Handlung mitsamt Twist und allem drum und dran vorwegnimmt und verrät.

Deshalb hat die „schockierende Enthüllung“ bei mir ein ziemlich emotionsloses „Ah, dachte ich mir doch“ ausgelöst. Nochmals: Schade. Da ist meiner Ansicht nach ein dramaturgischer Fehler passiert – man hätte den Film nicht mit diesem Buch anfangen lassen dürfen, sondern es erst nach und nach enthüllen. Aber – ich bin weder der Drehbuchautor noch der Regisseur des Films.

Wie dem auch sei: Der Film ist an sich gut gemacht ohne große Ausfälle. Er ist nicht immer ganz logisch, sie es von Entscheidungen, welche die Protagonisten treffen, noch von seiner internen Logik her. Und ein paar Dinge sind wirklich an den Haaren herbeigezogen.

Naja, für eine Einmalsichtung passt es, aber erwartet euch halt nicht zu viel. Und – das tut mir auch leid, das schreiben zu müssen – Danika Golombek trägt den Film für mich leider nicht. Sorry. Vielleicht wäre es besser gewesen Edward als Hauptfigur zu nehmen. Als Nebenfigur hätte Virginia vielleicht besser abgeschnitten.

Für mich ist „The Calling Witch“ einer dieser Filme, der sich zu sehr auf die Story fokussiert, sich dabei für ziemlich clever hält und halt leider nicht an die Emotionen denkt, die er vermitteln sollte bzw. seine Charaktere in meinen Augen eher als Mittel zum Zweck behandelt.

„The Calling Witch“ bekommt von mir 5,5 von 10 möglichen, mit falschem Marketing beworbene, Punkte.

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War Machine (2026 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/17/war-machine-2026-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/17/war-machine-2026-filmkritik/#respond Tue, 17 Mar 2026 05:00:45 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38605 Nach einem Einsatz, bei dem er selbst verletzt wurde und einen persönlichen Verlust hinnehmen musste, bewirbt der Staff Sergeant (Alan Ritchson) sich immer wieder bei dem Trainings-Programm für die Army Rangers. Er wird jedoch wegen seiner Verletzung aus medizinischen Gründen, … Weiterlesen

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Nach einem Einsatz, bei dem er selbst verletzt wurde und einen persönlichen Verlust hinnehmen musste, bewirbt der Staff Sergeant (Alan Ritchson) sich immer wieder bei dem Trainings-Programm für die Army Rangers. Er wird jedoch wegen seiner Verletzung aus medizinischen Gründen, mehrmals abgewiesen. Nach zwei Jahren wird er nun endlich aufgenommen und bekommt die Nummer 81.

Er ist zwar der mit Abstand begabteste Rekrut, doch er sondert sich auch ab und treibt seine Leistungen ohne Rücksicht auf seine Gesundheit voran, weswegen er beinahe hinaus geschmissen wird. Er darf sich jedoch beweisen, als Anführer der verbliebenen Rekruten, in einer abschließenden 24 Stunden Rettungsmission…

Regisseur Patrick Hughes hat zuletzt mit The Man From Toronto, seinen für mich bisher schlechtesten Film abgeliefert (mein Liebling von ihm war bisher The Hitman’s Bodyguard). Nun Anfang März 2026 meldet er sich auf Netflix zurück mit einem SciFi-Actionfilm, bei dem die Story von ihm stammt, er am Drehbuch mitgeschrieben hat und auch als Produzent agiert. Für die Hauptrolle konnte Alan Ritchson verpflichtet werden, den man seid seinem Erfolg mit der Reacher Serie, nun auch öfters in Filmen zu sehen bekommt.

War Machine ist dabei abgesehen vielleicht vom letztjährigen Havoc, der wohl brutalste Film, den ich jemals von Netflix produziert gesehen habe. Die Story – richtig geraten, um die geht es eigentlich nicht, sondern rein ums Spektakel – könnte man als Mischung aus zwei Franchises eines anderen Muskelmannes bezeichnen und zwar aus Predator und Terminator. Zwar ist die Maschine hier wirklich nur das, doch hat ihre kompromisslose Jagd doch die Bösartigkeit eines lebenden Wesens an sich.

Ritchson hat mittlerweile ja eine gewisse Niche für sich entdeckt und zwar spielt er öfter Jemanden, der in bestimmten Dingen sehr gut ist – eben oft z.b. darin Menschen zu helfen und vor allem Feinde auszuschalten – dafür hat er mit sozialen Kontakten, die nicht zu seinem engen Kreis gehören, ein Problem. Er ist hier nicht getrennt von den Anderen, weil er der Beste ist, sondern weil er sich absondert.

Was er nicht kann oder viel mehr will, ist Leute anzuführen. Das wollte ich nur hervorheben, denn es bleibt natürlich keine bis wenig Zeit, hier Figuren zu etablieren. Dass sie dir dennoch nicht egal sind (also die paar wichtigsten Rekruten sind gemeint), das liegt an den Spannungen und den Dynamiken untereinander. Somit ist die Sache mit den Emotionen klar und die Action kann losgehen und wow, das fetzt ordentlich.

Wie eine umgekehrte Moby Dick Situation ist diese „Wal Machine“ unerbittlich und scheinbar so programmiert, dass sie einen einmal gescannten Feind so lange jagt, bis er tot ist. Ist das effizient? Völlig egal, Hauptsache ist es macht Spaß. Von einer Panzerauto-Verfolgungsjagd, die wie eine gescriptete Sequenz aus einem der Reboot Tomb Raider Spiele wirkt bis hin zu einem Finale, dass einem Kaiju-Battle ähnelt, das rockt und ist zu keiner Sekunde langweilig.

Dennoch ist es eine Kriegsszenario und Krieg ist kein Spaß. Weswegen explodierende Körper und abgetrennte Gliedmassen, alle paar Minuten die Leinwand rot färben, was den Film erdet zusätzlich zu dem sehr militärischen Ranger Setting. Alan Ritchson (The Ministry of Ungentlemanly Warfare) trägt als 81 den Film charismatisch auf seinen breiten Schultern, als ein traumatisiert Getriebener, mit unglaublichen Kampfpotential. Der Rest des Casts ist ebenso voll bei der Sache.

Ergibt in Summe einen Film, der von der Action her mitreißt und man an die Hauptfiguren doch ehrlich die eine oder andere Emotion verschwendet, bevor sie als Kanonenfutter enden. Die Effekte sind top und die Härte ist erfrischend roh und wuchtig. Nicht ein Film zum Nachdenken (große Überraschung), sondern einer zum Abschalten oder als nötiger Eskapismus mit Australien als perfekte Kulisse, für dieses tödliche Abschlusstraining.

„War Machine“ bekommt von mir 8/10 mit genug Druck auch den stärksten Feind zum Explodieren bringende Empfehlungspunkte.

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Whistle (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/12/whistle-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/12/whistle-filmkritik/#respond Thu, 12 Mar 2026 05:00:40 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38586 Chrys (Dafne Keen) wechselt nach einem tragischen Ereignis innerhalb ihrer Familie die Schule, um gemeinsam mit ihrem Cousin zu leben. In ihrem Spind findet sie eine seltsame Pfeife, die die Form eines Schädels hat und einem Schüler gehört hat, der … Weiterlesen

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Chrys (Dafne Keen) wechselt nach einem tragischen Ereignis innerhalb ihrer Familie die Schule, um gemeinsam mit ihrem Cousin zu leben. In ihrem Spind findet sie eine seltsame Pfeife, die die Form eines Schädels hat und einem Schüler gehört hat, der Monate zuvor bei einem Unfall verstorben ist.

Sie nimmt das Objekt interessiert an sich, doch es wird ihr im Unterricht von Mr. Craven (Nick Frost) abgenommen. Dieser will die Pfeife zu Geld machen. Dafür bläst er hinein, um die Funktionsfähigkeit zu testen und kurz darauf liegt er tot in seinem Klassenzimmer…

Regisseur Corin Hardy hat einige Musikvideos in seinem Resümee und den einzigen Spielfilm, den ich von ihm kenne, ist The Nun. Der wiederum ist für mich einer der schwächsten Filme im Conjuring-Franchise. Wenn man Bilder für Musik entwickelt, muss man jedoch eines können und das ist Menschen visuell zu fesseln und das kann Mister Hardy sehr gut. Anschauen wollte ich den Film aber wegen Dafne Keen, die ich seit sie als Kind in Logan die Figur der Laura (und später in Deadpool und Wolverine ihre Heldenversion X23) gespielt hat, nie in einer anderen Rolle gesehen habe.

Übrigens ja, ich weiß dass sie in The Acolyte dabei war, aber erstens ist sie da unter viel Schminke versteckt und zweitens gibt es keinen vernünftigen Grund, sich diese Serie anzusehen. Was mich zu der titelspendenden Whistle bringt, die (bzw. den Film) ich als „mixed bag“ erlebt habe. Hier stehen schwere Themen wie Drogenkonsum und die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit im Mittelpunkt und präsentiert werden sie in einer Form, die oberflächlicher nicht sein könnte.

„Aber Spideragent, du hast doch eben die Haupttätigkeit des Regisseurs erwähnt!“ Richtig, aber es gibt zahlreiche Musikvideos mit viel mehr Substanz, die mich auch mehr bewegt haben. Also habe ich beim Betrachten von der emotionalen Ebene, einfach auf die visuelle gewechselt. Dies ist ja ein Film, der ein Gimmick benutzt und sich dann an diese selber aufgestellten Regeln hält. Die könnte man teilweise angreifen, diesen Impuls habe ich aber nie verspürt.

Wer diese Pfeife bläst, den ereilt sein Tod – egal wann oder in welcher Form dieser in der Zukunft eintreten würde – innerhalb von kürzester Zeit. Warum? Hintergründe? Völlig egal, denn es geht hier um die Todes-Szenen und wow, das ist nicht wie man erwarten hätte können ein PG13 Erlebnis, hier spritzt ordentlich Blut und weil es sonst langweilig wäre, haben die Opfer hier alle unterschiedliche Todesarten.

Dabei gibt es besonders eine Szene in einem Zimmer, die auch dank der sich wiederholenden pushenden Musik, länger im Gedächtnis bleibt. Sie ist gleichzeitig fast der Höhepunkt, denn die schnelle Erzähl-Geschwindigkeit, lässt beim Finale etwas nach bzw. wirkt es leicht langgezogen und wenig spektakulär. Von den Charakteren ist der typische Zeitgeist mit dabei – lesbisches Heldenpärchen (hetero ist fad) und ein Drogen verkaufender, weißer Jugendpastor namens Noah (alle Christen sind böse).

Was mir an den übrigen Figuren aber gefallen hat, ist nicht dass sie einem Klischee entsprechen – der Nerd, der Bully, die Neue, der Love Interest – sondern dass gerade das hübsche It-Girl nett ist und alle inkludiert und sich das auch noch ganz natürlich anfühlt. Gespielt wird sie von Ali Skovbye (Grizzly Night) und ihre Grace, der hätte ich das Überleben wirklich gegönnt. Der Rest des Casts ist gut bis solide, was Dafne Keen betrifft, die spielt sehr reduziert und nimmt sich zurück, irritiert hat mich nur ihre offensichtlich als Perücke erkennbarer Kopfschmuck.

Das ergibt in Summe einen Film, den man hauptsächlich wenn nicht ausschließlich wegen den sehr gut gemachten Over the Top Kills ansieht. Ein typischer Zwischendurch-Film für eine Halloween-Party zum Beispiel, trotz der Themen ohne Substanz, dafür mit einigen Schauwerten und ein paar talentierten Jungstars. Ich habe überlegt ob ich den Film mag, aber spätestens nach der Szene im Schlussspann, die eine Kopie des Endes von Smile 2 darstellt, war ich mir sicher, dass ich nur Teile davon mag, aber nicht das gesamte Produkt.

„Whistle“ bekommt von mir 5,5/10 den Tod niemals besiegen, sondern nur hinaus zögern könnende Empfehlungspunkte.

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Seclusion (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/10/seclusion-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/10/seclusion-filmkritik/#respond Tue, 10 Mar 2026 06:25:00 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38483 Madeleine (Nicky Whelan) ist Therapeutin und ihr letzter Klient offenbart ihr, dass er sie liebt, sie ihn betrogen hätte und versucht sie umzubringen. Sie überlebt jedoch, schreibt ein Buch darüber und wird Bestseller-Autorin. Wie das Leben halt so gehen kann. … Weiterlesen

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Madeleine (Nicky Whelan) ist Therapeutin und ihr letzter Klient offenbart ihr, dass er sie liebt, sie ihn betrogen hätte und versucht sie umzubringen. Sie überlebt jedoch, schreibt ein Buch darüber und wird Bestseller-Autorin. Wie das Leben halt so gehen kann. Für ihr zweites Buch hat sie ihre Patientin Heather (Amy Wade) ausgewählt und über die möchte sie schreiben.

Nach einem Vorfall zieht sie sich zurück in ihre Heimatstadt, wo ihre Schwester Kelly (Dominique Swain) lebt und ihr Vater (Fred Sullivan) bald seinen runden Geburtstag feiert.

Aber eines nachts erwischt Madeleine einen Einbrecher, der jedoch unerkannt entkommen kann und bald darauf stellt sie fest, dass sie verfolgt wird. Als sie das Heather erzählt macht diese sich Sorgen um „ihre“ Psychiaterin und macht sich auf den Weg zu ihr. Als sie dann unangekündigt bei der Feier ihres Vaters auftaucht, stellt sich die Frage, ob nicht vielleicht Heather der unheimliche Stalker ist, zumal sie nicht wieder fahren will und sich mehr oder weniger in Heathers Leben breitmacht …

Ich weiß offen gesprochen nicht, was der Film mit „Abgeschiedenheit“ zu tun haben soll, denn abgeschieden ist Madeleine eigentlich nie. Im Grunde ist sie immer von Menschen umgeben, außer halt, wenn sie allein in der Nacht im Haus ist. So wie alle anderen Singles auch. Aber gut. Soll sein.

Der Film selbst wäre potentiell spannend und Nicky Whelan gibt sich auch alle Mühe schauspielerisch zu überzeugen. Vergebens zwar, aber immerhin. Ihre Madeleine wirkt als wäre sie aus einer Folge „Desperate Houswives“ falsch abgebogen und dann eben hier in diesem Film gelandet, der übrigens optisch absolut ein Fernsehfilm ist. Das zieht sich durch den gesamten Film, wie gleich mal anmerken muss. Das betrifft die Belichtung, die Sets und vor allem das Schauspiel, welches niemals Kino-Niveau erreicht, sondern meistens so auf deutsches Serienformat-Niveau herumdümpelt (gilt in diesem Fall spannenderweise vor allem für den englischen Originalton).

Interessant fand ich, dass dann doch zwei eher bekanntere Gesichter im Film zu finden sind. Da wäre zum einen Fred Sullivan, den zwar niemand einem bestimmten Film zuordnen kann, aber dessen Gesicht man einfach kennt und der wirkt hier – wie eigentlich immer – absolut sympathisch und nett. Hat aber jetzt auch nicht viel zu tun außer da zu sein und seine erfolglreiche Tochter zu bevorzugen 😉

Und damit wären wir bei Dominique Swain, welche die Schwester von Madeleine spielt und die Tochter, die halt Zuhause blieb, keine Karriere gemacht hat und in der Kleinstadt versumpft ist. Wenn ich das mal so plakativ überspitzen darf. Und das hat mich fast ein wenig erschüttert, denn Dominique Swain … naja, heutzutage kennt sie vermutlich quasi niemand mehr. Aber eine zeitlang war die Dame die neue Mischung aus Drew Barrymore und Scarlett Johannson. Nachdem sie vor vielen Monden in der Neuverfilmung von „Lolita“ eben die namensgebende Lolita gespielt hat (an der Seite von Jeremy Irons) und davor bei „Face/Off“ dabei war, ist sie quasi medial durchgestartet – und den Sprung in die große Liga dann jedoch niemals so richtig hinbekommen. Auch wenn sie mit vielen bekannten Leuten vor der Kamera stand (Udo Kier, Jensen Ackles, Eric Roberts, Christina Ricci, Michael Madsen, Mickey Rourke, usw) ist sie dann doch rasch im Bereich der Trash-Filme gelandet.

Und was sie hier abzieht, dass ist schon fast eine Frechheit. Ich meine, ja, das kommt jetzt ein wenig drauf an, wie man die Sache sieht, denn wenn der Auftrag war, ihre Rolle so anzulegen, dass man Kelly von Anfang an nicht mag – Bingo. Das hat sie absolut auf den Punkt gebracht. Und Kelly macht auch richtig miese Sache, das gleich mal vorweg. Was ich aber spannend finde – und das wirkte so auf mich – ist, dass das Schauspiel in diesem Film primär darauf hinauslauft, den Kopf nach vorne zu strecken, die Stirn zu runzeln und das war es dann. Mehr ist das nicht drin. Und das mir das auffällt sagt schon viel aus.

Aber – wie gesagt, der Fairness halber – das war vielleicht so gewollt von der Regie, kann ich nicht sagen. Ich fand es schräg.

Was halt auch nicht hilft sind Anschlussfehler im Schnitt, wenn Person A zum Beispiel, die Hand am Kopf hat, dann wird geschnitten und in der nächsten Szene hängt die Hand zur Seite runter oder solche Dinge. Mag vielleicht nicht groß stören und es ist auch meistens nur eine knappe Sekunde im Bild, aber irgendwie hat mich das irritiert.

Die Story ist aus dem Lehrbuch und nimmt dann eine gaaaaaanz andere Wendung als man denken würde *hüstel* (genau …) und das Ende ist dann ein dermaßen übertriebenes Kitsch-und-Rosen-Ende, dass ich fast kotzen musste. Ich bin kein Therapeut, aber was da – sogar für Laien klar ersichtlich – an Vorschriften gebrochen wird und so weiter – irre. Also wenn Madeleine auch nur irgendwie weiter in ihrem Job arbeiten kann/darf (was im Film so ist), dann ist das absolute Sci-Fi und sonst nichts. Das ärgert mich vermutlich hauptsächlich deshalb, weil ich viele Therapeut:innen kenne und Verschwiegenheitspflicht und Therapeuten/Klient:innen-Beziehung bzw. Nähe eine Dauerthema ist – und dann kommt sowas in einen Film … naja. Vielleicht sind die rechtlichen Rahmenbedingungen in anderen Ländern ja anders. Was weiß ich.

Jedenfalls war der Film grundsätzlich okay, wenn auch wenig überraschend, ein paar Szenen waren sogar wirklich gut von der Idee, auch wenn die schauspielerische Leistung nicht so prickelnd war. Amy Wade als Heather macht übrigens eine gute Figur und die Ambivalenz für die Zuseher:innen, ob sie jetzt die Böse ist oder nicht, kommt gut rüber.

Alles in allem ist der Film ganz okay, bietet keine großen Überraschungen und auch keine schlimmen Ausfälle. Spannungsaufbau ist wenig vorhanden, sei es von der Inszenierung oder von der Story her – aber für eine Einmalsichtung mit der richtigen Erwartungshaltung ganz okay.

„Seclusion“ bekommt 5 von 10 möglichen, in Summe absolut durchschnittlich seiende, Punkte.

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Shelter (2026 Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/07/shelter-2026-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/07/shelter-2026-filmkritik/#respond Sat, 07 Mar 2026 05:00:19 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38564 Seit dem Tod ihrer Mutter hilft Jessie (Bodhi Rae Breathnach) ihrem Onkel dabei, Lebensmittel auszuliefern. Regelmäßig besucht sie bei ihrer Arbeit eine abgelegene schottische Insel, wo sie den schweigsamen Mason (Jason Statham) beliefert, der ihre freundlich Kontakt suchende Art, nicht … Weiterlesen

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Seit dem Tod ihrer Mutter hilft Jessie (Bodhi Rae Breathnach) ihrem Onkel dabei, Lebensmittel auszuliefern. Regelmäßig besucht sie bei ihrer Arbeit eine abgelegene schottische Insel, wo sie den schweigsamen Mason (Jason Statham) beliefert, der ihre freundlich Kontakt suchende Art, nicht erwidert.

Als eines Tages ein Sturm das Boot der beiden Lieferanten zum Kentern bringt, kann Mason nur noch die verletzte Jessie retten. Er ruft danach keine Polizei oder Rettung, sondern kauft selbst Materialien und kümmert sich um sie. Kurze Zeit später kommt plötzlich ein Boot bei Masons zu Hause an und an Bord befindet sich eine Spezialeinheit…

Regisseur Ric Roman Waugh hat zuletzt vier mal mit Gerard Butler als Hauptdarsteller zusammen gearbeitet (etwa bei Angel Has Fallen oder Greenland). Nun hat er seinen Star gegen einen anderen Action-Helden getauscht. Das Poster hat mich dann an meine Jugend erinnert, da stand auf Filmpostern noch einfach „Schwarzenegger“ oder „Stallone“, denn das war genau der Grund, warum man den jeweiligen Film sehen wollte.

Hier steht nun „Statham“ oben und wie ich bereits bei seinem letzten Film A Working Man erwähnt habe, ist dies natürlich die bekannte Statham-Formel. Das bietet aus meiner Sicht aber keine Angriffsfläche, sondern erfüllt einfach nur die Erwartungshaltung. Steht Milch oben, ist (hoffentlich) auch…ach ich glaube ihr versteht mich schon. Fast schon ironisch ist dabei eine bestimmte Tatsache und zwar dass sich hier ein gewisser neuer Faktor hinzu mischt, den jemand anders sehr gemolken hat die letzten Jahre.

Ich nenne ihn mal den Liam Neeson Modus – aka ein alternder Antiheld, der eine letzte Chance auf Wiedergutmachung bekommt. Vielleicht ist es ja der gräuliche Bart aber Statham hat noch nie so sehr seinem Alter entsprechend ausgesehen, immerhin wird er nächstes Jahr auch schon 60 Jahre alt. Was ich damit aber nicht sagen will, ist dass er in seinen Kampfszenen so wirken würde, als könnte er nicht mehr mit seinen jüngeren Gegnern umgehen.

Hier zeigt er eine gewisse Reife und Verletzlichkeit, die seine „Ein-Mann-Armee“ Persona, sonst eher selten an den Tag legt. Was vor allem an der Dynamik liegt, die er mit seinem Schützling Lucy an den Tag legt. Was zunächst fast so wirkt, als würde er sie gefangen halten, entwickelt sich zu einer emotionalen Reise für die beiden. Er kann dabei mit mit seiner Vergangenheit abschließen und sie lernt, an Verlusten nicht zu zerbrechen, sondern durch sie stärker zu werden bzw. an ihnen zu wachsen.

Genau das ist es dann auch, dass diesen Statham doch besonders macht. Bei The Beekeeper zuletzt waren einfach die Aktionen cool, die Sprüche lässig und die Action hat gefetzt. Hier gibt es solche Momente ebenso, aber vor allem beim finalen Kampf – der nicht im Vordergrund steht, sondern eher erledigt werden muss, weil es ja vorrangig um die Rettung des Mädchens geht – merkt man, dass Action „nur“ die zweite Rolle hat.

Bodhi Rae Breathnach (Hamnet) als Jessie ist dabei richtig gut, so schön ehrlich und roh von den Gefühlen her und sehr clever und direkt, was ihre Beobachtungen und Aussagen betrifft. Damit dringt sie sogar durch Masons unzerstörbare Hülle durch und ich habe bei Statham ehrlich gesagt noch nie gesehen, dass er so väterlich beschützende Schwingungen abgibt. Dass alle anderen Figuren durchgängig egal sind, ist dabei fast schon logisch.

Ergibt in Summe einen Statham, der von Schusswechsel über Verfolgungsjagd und Nahkampf einerseits genau das liefert, was man erwartet. Auf der anderen Seite bekommt man unerwartet eine emotionale Entwicklung eines Mädchens mit, das Alles verloren hat und man sieht die weicheren Seiten eines harten Hundes, die er so nie zugeben würde. Die coolen Bilder habe ich erwartet, dass mir die beiden Protagonisten nicht egal waren, ist hier die positive Überraschung.

„Shelter“ bekommt von mir 7/10 „gemeinsam kompliziert“, „alleine einfach“ vorziehende Empfehlungspunkte.

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The Bluff (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/03/03/the-bluff-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/03/03/the-bluff-filmkritik/#respond Tue, 03 Mar 2026 05:00:54 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38578 Ercell (Priyanka Chopra Jonas) lebt zusammen mit ihrem Mann, dessen Schwester und dem gemeinsamen Sohn in einem Inselparadies. Früher war sie jedoch die gefürchtete Piratin Bloody Mary, da sie als Teenager von Captain Connor (Karl Urban) gefangen genommen wurde, der … Weiterlesen

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Ercell (Priyanka Chopra Jonas) lebt zusammen mit ihrem Mann, dessen Schwester und dem gemeinsamen Sohn in einem Inselparadies. Früher war sie jedoch die gefürchtete Piratin Bloody Mary, da sie als Teenager von Captain Connor (Karl Urban) gefangen genommen wurde, der sie zu einer skrupellosen Piratin und seiner Liebhaberin gemacht hatte.

Bis sie ihn eines Tages verraten und verletzt hat und mit einer Kiste voller Gold verschwunden ist. Genau dieses Leben holt sie nun wieder ein, denn Connor ist mit seinem Schiff auf dem Weg zu ihrer neuen Heimat und er hat Ercells Mann als Gefangenen mit an Bord…

Seit dem im Jahr 2004 erschienenen Film „Haven“ hat Frank E. Flowers ausschließlich bei Musikvideos, Serien und Kurzfilmen die Regie übernommen. Für AmazonPrime hat er nun seine lange Abstinenz unterbrochen und einen Piraten-Actionfilm inszeniert, bei dem ursprünglich Zoe Saldana (Guardians of the Galaxy) die Hauptrolle übernehmen sollte. Sie ist weiterhin als Produzentin mit an Bord, doch die Antihelden-Rolle hat schließlich Priyanka Chopra Jonas übernommen.

Die ist derzeit ja sozusagen eines der Gesichter von Amazon, nach ihrer Serie Citadel (die zweite Staffel soll bald kommen) und dem Film Heads of State von 2025. Um den „Zeitgeist-Filter“ kurz anzuwenden, hier gleich folgende Information: ja, hier kämpfen dunkelhäutige Frauen und Kinder, gegen böse, weiße, toxisch maskuline Männer. Das sind aber erstens Piraten – da soll das abgesehen von der One Piece Crew so sein – und zweitens ist es für den Film völlig egal.

Es geht nämlich außer um Schauwerte um so ziemlich gar nichts. Auf Grund des unverbrauchten Insel-Settings und dem Hineinragen der Realität – dieser Winter 2025/2026 war ziemlich kalt und reich an Schnee – zelebriert man beim Ansehen förmlich dieses Urlaubs-Feeling, plus dieses Gefühl von Freiheit, dass die Seefahrt mit sich bringt. Den stärksten Pluspunkt dies zwischendurch als kleinen Happen zu genießen, liefert dann aber klar Karl Urban (The Boys).

Natürlich ist der sowieso immer mindestens sehr unterhaltsam, aber hier reißt er mit seinem raubeinigen Charme, einfach alle seine Szenen an sich. Man liebt es eindeutig ihn zu hassen und auch wenn es klar ist, wie es enden wird, weil von der Story her hundertprozentig nötig und weil es sich um kein Franchise handelt, aber so einen Gegner bringt man nicht um, den lässt man immer wieder mal in Erscheinung treten.

Was die Härte betrifft, da geht Amazon ebenso wenig zimperlich vor. Vielleicht nicht ganz so rabiat wie zuletzt in The Wrecking Crew, doch Morde abseits der Kamera, gibt es nur selten. Dabei macht die in solchen Fights bereits erprobte Chopra eine gute Figur, auch wenn teilweise die Kameraführung zu chaotisch wirkt und ein paar Aktionen durchaus aufgesetzt in Sinne von zu sehr inszeniert und nicht spontan wirken.

Was ich dafür schätze, sind schräge Kleinigkeiten. Wenn Ercell zu Beginn eine Muschel im Garten stört, die aus der geraden Reihe der Muscheln verschoben wird und sie dann im weiteren Verlauf eine Muschel aus dem Set nimmt, einem Piraten den Kopf damit einschlägt und sie dann wieder genau fein säuberlich in die Reihe legt, dann fällt dies exakt in die Art von individuellen Eigenheiten, die ich zu schätze weiß. Oder etwa wenn ihr Sohn seinen Dolch sucht und sie den noch schnell „diskret“ aus dem Nacken eines Gegners entfernen muss.

Das ergibt in Summe ein kurzweiliges Piratenabenteuer, das schöne Landschaftsbilder, starke Ladys, raue Typen und coole Oneliner kombiniert und somit genau den Musikvideo-Wurzeln des Regisseurs entspricht. Für Fans von Urban sowieso ein klarer Tip aber auch Chopra schafft es mit ihrer Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit bzw. Piratin und Mutter, dass man sie nie als unsympathisch erlebt. Sie ist am ehesten ein Girl und ein Boss, aber eben nicht beides zusammen.

„The Bluff“ bekommt von mir 6/10 diese eine Dame niemals hinter sich lassen könnende Empfehlungspunkte.

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28 Years Later: The Bone Temple (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/02/28/28-years-later-the-bone-temple-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/02/28/28-years-later-the-bone-temple-filmkritik/#respond Sat, 28 Feb 2026 05:00:57 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38560 Spike (Alfie Williams) muss sich beweisen – wenn er einen Zweikampf gewinnt, dann darf er als neuer „Jimmy“ bei der Gruppe mitwirken und unter Leitung des obersten Jimmy (Jack O’Connell) mit durch das Land ziehen, dessen Lehre verbreiten und die … Weiterlesen

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Spike (Alfie Williams) muss sich beweisen – wenn er einen Zweikampf gewinnt, dann darf er als neuer „Jimmy“ bei der Gruppe mitwirken und unter Leitung des obersten Jimmy (Jack O’Connell) mit durch das Land ziehen, dessen Lehre verbreiten und die Sünder bestrafen. Nachdem es ein Kampf auf Leben und Tod ist, wehrt sich Spike – und gewinnt.

Als er mit den „Jimmies“ durch das Land zieht, merkt er jedoch rasch, in welches Umfeld er hier geraten ist – Satanisten, welche andere Leute sadistisch ermorden, weil sie denken, dadurch „old Nick“ (den Teufel) zu unterstützen, denn die „Zombieplage“ ist schließlich dessen Machwerk.

Bei einer Erkundungstour entdeckt eine der Jimmys Dr. Kelson (Ralph Fiennes), der gerade dabei ist, einen Alpha, den er Samson (Chi Lewis-Parry) nennt, zu bändigen und vielleicht sogar zu heilen. Sie hält ihn für den Teufel, da er mit den „Zombies“ reden kann und berichtet das – einem sichtlich irritierten Anführer-Jimmy. Aber man macht sich auf dem Weg zu ihm, immerhin ist es ja das Ziel, diesen zu treffen.

Und dann prallen die Welten aufeinander …

Meine Erwartungshaltung an diesen Film war erneut tendentiell Null. Ich kenne keinen Film von Nia DaCosta der mir gefällt (ja, das „Candyman„-Remake inkludiert), deshalb war ich unterwältigt, als ich gelesen habe, dass sie hier die Regie in der Hand hat. Das Drehbuch ist natürlich erneut von Garland. Und das merkt man im Guten wie im Schlechten.

Die Story ist keine Fortführung des ersten Teils – so kommen weder die Insel, noch Spikes Vater, noch sonst irgendwas in dieser Richtung vor -, es ist noch nicht einmal eine Fortführung der Storyline von Spikes Entwicklung. Stattdessen wird der Weg vom Finale des ersten Teils weiterverfolgt und es wird sofort mit dem Jimmy-Clan angefangen. Und bei dem bleiben wir auch bis zum Ende.

Das ist gut. Und das ist schlecht. Denn einerseits ist der Clan interessant und sein Anführer ein spannender Charakter, nur ist das Ganze meiner Ansicht nach schon ziemlich Malen-nach-Zahlen. Da kann jetzt DaCosta nix dafür und sie gibt sich alle Mühe den Film interessant zu inszenieren (böse Zungen würden sagen Danny Boyle zu kopieren) und schreckt vor allem im ersten Drittel auch nicht vor richtig brutalen Szenen zurück, aber das alles übertüncht meiner Ansicht nur einen relativ schwachen Plot.

Was sehen wir konkret und warum finde ich es zu wenig?

Wir sehen Spikes Aufnahme in die Gruppe. Dann überfällt die Truppe einen Hof und schlachtet die Bewohner:innen brutal ab. Einige der Jimmys gehen drauf. Dr. Kelson wird gesichtet. Die Gruppe geht hin. Parallel sehen wir Dr. Kelson, der sich Samson annähert und eine Idee hat, wie man vielleicht das Virus heilen könnte. Und dann taucht die Gruppe Jimmys auf. Ein Gespräch zwischen Dr. Kelson und Jimmy Crystal. Dann die Konfrontation und Ende.

Mehr ist da nicht. Und das ist im Grund genommen nicht wirklich viel. Die Szenen mit den Jimmys sind zwar im positiven Sinn irre und erzeugen Spannung, weil man halt nie genau weiß, was als nächstes passieren wird („Tell me – will you leave again?“ – „But of course.“ Pause. „But first we will murder you all.“). Aber so richtig zur Story haben sie für mich nicht viel beigetragen. Ja, Jimmy Crystal ist irre. Okay, das wussten wir im Grunde schon. Und die anderen bekommen wenig bis keine Backstory.

Der Teil mit Dr. Kelson ist an sich spannend, aber leider auch zu einhundert Prozent vorhersehbar und irgendwann hab ich genug drogenmüde Augen und Zuckungen gesehen, damit ich verstehe was mir vermittelt werden soll.

Der spannendste Teil war das Treffen zwischen Dr. Kelson und Jimmy Crystal, weil das ein ziemlich offenes und ehrliches Gespräch war und wirklich cool anzuhören. Was dann folgt … nun, das ist Geschmackssache. Es gibt dann einen Auftritt von Dr. Kelson, den man entweder grandios oder peinlich finden kann. Ich fand ihn peinlich. Da ist grandiose Musik („The Number Of The Beast“ von Iron Maiden) und eine interessante Optik (ich würde sagen da hat jemand den Sänger der Smashing Pumpkins kopiert oder die späten Tiamat) und Fiennes gibt sein Bestes, aber in Summe: Sorry. Nein. Das war nicht meins.

Die folgende Konfrontation, also was konkret passiert, wie es endet und warum sich alles anders entwickelt als vermutlich gedacht – kleiner Spoiler: Kelson erkennt Spike – fand ich dann wieder gut. Genauso, wie ich die Masken der Jimmys gut fand. Und das ein „Thank you“ so viel beinhalten kann ist wirklich super rübergekommen und hat mir sehr gut gefallen.

Fand ich den Film jetzt gut? Hm. Schwer zu sagen. Ich bereue nicht, ihn gesehen zu haben, fand einige Ideen darin super, hab mir aber überlegt, ob ich ihn auch super finden würde, wenn es kein „28 xy later“-Film wäre, sondern einen anderen Titel tragen würde. Ich muss gestehen: Vermutlich nicht. Vermutlich hätte ihn mies gefunden, wenn er irgendeinen anderen Titel gehabt hätte. So ehrlich muss ich sein.

Und das am Ende dann auf einmal Jim (Cilian Murphy) aus dem allerersten „28 Days Later“ auftaucht, war ja bereits angekündigt und erfreulich, weil Cilian Murphy, wirkt aber im Moment noch richtig aufgesetzt und irgendwie deplaziert. Nicht so schräg wie das Ende vom Vorgänger, aber doch irgendwie seltsam. Was das für den möglichen dritten Teil bedeuten kann – keine Ahnung. Ich habe Null Ahnung, wo die Reise da jetzt hingehen könnte. Alles ist möglich, alles ist offen. So gesehen ist auch die Spannung in diese Richtung gering, weil es für mich keine Erwartungshaltung geben kann, wenn ich nicht weiß, worauf jemand hinauswill. Und so wie ich Garland kenne, wird er ohnehin auf nichts hinauswollen, sondern einfach mittdrin aufhören.

„28 Days Later – The Bone Temple“ bekommt von mir 6 von 10 möglichen, gute Ansätze habende, sich für mich aber zu sehr verzettelnde, Punkte.

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We Bury the Dead (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2026/02/26/we-bury-the-dead-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2026/02/26/we-bury-the-dead-filmkritik/#respond Thu, 26 Feb 2026 05:00:10 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=38534 Nachdem die USA unabsichtlich eine experimentelle Waffe bei der östlichen Küste von Tasmanien gezündet haben, wird die Stadt Hobart zerstört und alle Einwohner erleiden einen sofortigen Gehirntod. Manche von ihnen erlangen jedoch motorische Fähigkeiten zurück, doch je länger sie wieder … Weiterlesen

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Nachdem die USA unabsichtlich eine experimentelle Waffe bei der östlichen Küste von Tasmanien gezündet haben, wird die Stadt Hobart zerstört und alle Einwohner erleiden einen sofortigen Gehirntod. Manche von ihnen erlangen jedoch motorische Fähigkeiten zurück, doch je länger sie wieder „am Leben“ sind, desto aggressiver werden sie.

Die amerikanische Physiotherapeutin Ava (Daisy Ridley) meldet sich freiwillig um zusammen mit dem Militär die Leichen der Bewohner der Insel zu bergen und zu entsorgen. Dabei verfolgt sie jedoch eigene Ziele, denn ihr Mann hat sich auf einer Geschäftsreise in dem Gebiet befunden und sie will ihn umbedingt wieder finden…

Dies ist das erste Mal, dass Regisseur und Drehbuchautor Zak Hilditch (These Final Hours, Rattlesnake), auf meinem Radar aufgetaucht ist. Daisy Ridley (Cleaner) hingegen, kenne ich dank einem gewissen Franchise, dass zuletzt mit The Acolyte an einem Tiefpunkt angekommen ist, schon länger. Das gemeinsame Projekt dieser beiden ist eine australisch-amerikanische Co-Produktion und versucht dem Zombie-Genre, neue Impulse hinzuzufügen.

Im Vorfeld sollte man jedoch noch wissen – ja, nun geht es wie so oft um die Erwartungshaltung – dass dieser Film in erster Linie ein Drama ist, mit dem Hauptthema Verlust, Trauer und wie man damit umgehen lernt und abschließen kann. Die erste halbe Stunde ist dementsprechend deprimierend. Wenn zum Leichen Bergen Häuser aufgebrochen werden und überall Menschen in der Küche, der Badewanne, im Garten liegen, die innerhalb von Sekunden aus dem Leben gerissen wurden, dann ist die Atmosphäre ziemlich hoffnungslos.

Die unheimliche Schwere, die so erzeugt wird, zieht sich durch den gesamten Film, lässt dabei aber auch leichte subtile Freiräume für schwarzen Humor. Nach circa einer halben Stunde wandelt sich der Film dann hin zu einem Roadtrip durch die Postapokalypse. Da kommt dann als Bridge (wie bei einem Song) ein kurzer Psycho-Thriller Abschnitt vor, bevor es zum erwarteten Ziel der Reise kommt und zu einer letzten Szene, die wie aus einem Märchen erscheint.

Wenn es dazwischen zu seltenen Zombie-Attacken kommt, dann ist dies für das Genre typisch bekannt und nichts Besonderes. Wenn diese Kreaturen jedoch vereinzelt noch – ich nenne es hier der Einfachheit halber – an ihrer Menschlichkeit festhalten können (die Wohnwagen-Szene), was auch beim Finale zum Tragen kommt, dann sind dies sowohl spannende als auch berührende Augenblicke. Das breitere Spektrum bleibt aber nur an der Oberfläche, zentral geht es um die Auswirkungen auf Ava.

Daisy Ridley macht ihre Sache richtig gut, vor allem auch bei den immer wieder eingebundenen Rückblicken kann sie unterschiedliche Seiten von sich zeigen. Ihr Weg von Verzweiflung hin zu Kampfgeist, der hat schon was. Brenton Thwaites (Office Uprising) als Clay verkörpert vor allem zu Beginn perfekt diese „mir doch egal“ Haltung, er ist laut und lässig und ein schönes Gegenstück zu der schweigsamen Ava.

Mark Coles Smith (Beast of War) als Riley muss ich noch erwähnen, denn auch wenn er nur eine Nebenrolle hat, der bleibt dank seines „Umgangs mit der Gesamtsituation“ im Gedächtnis. Bei all den positiven Einflüssen von unterschiedlichen Genre muss man dennoch sagen, dass vor allem das Thema Trauer plakativ bleibt und nur dank Ridleys Spiel greifbar wird und auch wenn das Design der Zombies unheimlich ist un die bereits erwähnte Menschlichkeit als Idee dabei ist, bleibt die Sache sehr zahm.

Das ergibt in Summe einen Film, der aus dem geringen Budget mit Hilfe von Setting, Make Up und Darstellern einiges raus holt und man daher Avas Reise gerne folgt. Umgehauen hat mich hier zwar Nichts, jedoch bleibt man durchgehend involviert genug, dass eine einmalige Sichtung, durchaus spannend bleibt. Eines ist auf jeden Fall klar (und ich bin kein Fan von ihr), Ridley kann spielen, egal was all die (teils berechtigten) Disney SW-Hater sagen.

„We Bury the Dead“ bekommt von mir 6/10 die Würde der Toten zu ehren versuchende Empfehlungspunkte.

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