Star Trek | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Fri, 07 Feb 2025 13:59:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.5 Star Trek: Section 31 (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2025/02/11/star-trek-section-31-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2025/02/11/star-trek-section-31-filmkritik/#respond Tue, 11 Feb 2025 05:00:59 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=37336 Die gefürchtete Imperatorin Philippa Georgiou (Michelle Yeoh) genießt ihr Leben in ihrem Club Baraam unter falschem Namen, außerhalb der Föderation. Eines Tages bekommt sie jedoch Besuch von Alok (Omari Hardwick) und seiner Truppe, die der Sektion 31 angehören. Sie wollen … Weiterlesen

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Die gefürchtete Imperatorin Philippa Georgiou (Michelle Yeoh) genießt ihr Leben in ihrem Club Baraam unter falschem Namen, außerhalb der Föderation. Eines Tages bekommt sie jedoch Besuch von Alok (Omari Hardwick) und seiner Truppe, die der Sektion 31 angehören.

Sie wollen Georgiou für einen geheimen Auftrag anwerben und nach etwas Überredungskunst, ist sie schließlich mit dabei. Was sie jedoch nicht weiß, ist wie eng der Auftrag mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist und wie groß die Gefahr ist, die von ihrer eigenen, in einem früheren Leben getroffenen Entscheidung, ausgehen wird…

Ursprünglich als Serie geplant, wurde dieses Spin-Off von Star Trek Discovery nicht zuletzt wegen einer gewissen Pandemie, zu einem Film umkonzipiert. Olatunde Osunsanmi hat insgesamt bei 14 Folgen von Discovery, verteilt auf alle fünf Staffeln, Regie geführt und auch bei diesem 14. Star Trek Film (haha) und ersten fürs Fernsehen konzipierten Film, das Zepter übernommen. Neben einem Blick in die Vergangenheit geht es hier um die weiteren Abenteuer von Philippa Georgiou, nachdem sie in der dritten Staffel, aus der Serie ausgeschieden ist.

Kurz will ich noch mal anbringen, dass ich keiner bin, der das „moderne Star Trek“ automatisch niedermacht und furchtbar findet (siehe meine Discovery Kritiken). Dieser Film ist jedoch wirklich daneben und das gleich auf mehreren Ebenen. Zunächst mal spürt man das „ich wurde für den kleinen Bildschirm geschaffen“ Gefühl, in jeder einzelnen Szene. Dies ist vom Eindruck her ein Pilotfilm einer Serie und nicht mal ansatzweise, kommt Kino-Feeling auf.

Das alleine wäre nicht schlimm, aber wer SciFi-Erfahrung hat, weiß jetzt hoffentlich was ich meine: es gibt in Kanada gedrehte Genre-Kost, die wirklich gelungen ist und dann gibt es die, mit dem billig kanadischen SciFi-Filter überzogene Kost und genau so wirkt Section 31. Dann wären da die Figuren (auf Spoiler pfeife ich übrigens) und damit kommt auch das größte Problem zum Vorschein, man hat nämlich offensichtlich nicht gewusst, was man für eine Art von Film hier machen will.

Georgious Vergangenheit ist voll von Drama, Gewalt und Fehlentscheidungen. So beginnt der Film auch in der Vergangenheit, das ist dann durchaus intensiv und dramatisch. In der Gegenwart wird dann jedoch versucht, aus der schrägen Truppe, einen Guardians of the Galaxy Klon zu machen. Leider ist aber null Gefühl für die Figuren vorhanden (von den Machern meine ich) und deshalb sind alle auf lustig getrimmten Gespräche, einfach nur dumm, peinlich und zum Fremdschämen.

Abgesehen davon sollte Section 31 nicht eine Undercover Spezialeinheit sein? Das hier ist ein Haufen von Einzelkämpfern, keine vorher trainierte Truppe, die müssen sich erst zusammenraufen. Ja, die Guardians-Dynamik, schon klar, aber nein, es sollte doch die Section 31 Dynamik sein. Kleines Detail am Rande: es ist eine eigene Kunst uninteressante Schablonen, Entschuldigung, Figuren zu schaffen und dann eine von ihnen dermaßen nebenbei umzubringen, dass man dies dennoch als seltsam kalt wahrnimmt, Irritation gelungen, die Patientin ist tot.

Die von Michelle Yeoh (The Witcher: Blood Origin) gespielte Philippa Georgiou, ist eine der vielschichtigsten Figuren bei Discovery gewesen, das schimmert hier aber nur mehr ansatzweise durch und vor allem auch das vorhersehbare Drama zum Finale hin, nimmt ihrer Figur einiges an Spannung, was fast teilweise zur Eigenparodie führt. Miku Martineau (Kate) als jüngere Version ist dafür intensiv und Kacey Rohl (The Magicians) als Starfleet Dame mit Chaos-Affinität ist die einzige, die mich zum Schmunzeln gebracht hat. Der Rest des Casts ist in Ordnung, sie füllen ihre lahmen Figuren so gut wie es geht mit Leben.

Schlechter als die mieseste Discovery Staffel? Ja, durchaus. Das ist ein zusammengeflicktes Irgendwas, das wohl auch nur entstanden ist, weil Michelle Yeoh einen Oscar für „Everything Everywhere All at Once“ erhalten hat und man den Hype mitnehmen wollte. Ihr dortiger Co-Star Jamie Lee Curtis ist übrigens am Ende als Cameo-Hologramm-Auftritt mit dabei und dabei musste ich sofort an Curtis Performance in Borderlands denken, was ich bezeichnend und sehr passende finde, für diesen gesamten Film.

„Section 31“ bekommt von mir 3/10 manche Dinge und auch einige Menschen lieber völlig geheim haltende Empfehlungspunkte.

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Star Trek Discovery – Staffel 5 (Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2024/08/06/star-trek-discovery-staffel-5-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2024/08/06/star-trek-discovery-staffel-5-serienkritik/#respond Tue, 06 Aug 2024 05:00:16 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=36765 Captain Burnham (Sonequa Martin-Green) und die U.S.S. Discovery bekommen den Auftrag ein 800 Jahre altes romulanisches Schiff zu bergen, in dem sich ein geheimnisvolles Artefakt befinden soll. Dabei kommen sie erstmals in Berührung mit zwei Kopfgeldjägern, wobei die weibliche Hälfte … Weiterlesen

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Captain Burnham (Sonequa Martin-Green) und die U.S.S. Discovery bekommen den Auftrag ein 800 Jahre altes romulanisches Schiff zu bergen, in dem sich ein geheimnisvolles Artefakt befinden soll. Dabei kommen sie erstmals in Berührung mit zwei Kopfgeldjägern, wobei die weibliche Hälfte namens Moll (Eve Harlow), eine Bindung zur Discovery hat.

Zumindest indirekt, denn sie und Burnhams große (derzeit mit unsicherem Status) Liebe Cleveland Booker (David Ajala), haben den selben Ziehvater. Weswegen Booker auch wieder mit an Bord ist bei diesem Abenteuer, bei dem es nicht nur um eine unglaubliche Macht geht, sondern auch um den Ursprung aller Lebewesen im Universum…

Über zwei Jahre nach dem Ende der vorherigen Staffel, startete diese zehn Folgen umfassende, kürzeste und gleichzeitig letzte Staffel von Star Trek Discovery im April 2024. Dass es das endgültige Ende sein würde, wusste man bei den Dreharbeiten noch nicht, doch es wurde rechtzeitig bekannt gegeben, um ein „richtiges“ Ende, nach dem Staffelende dran zu fügen. Gleichzeitig wurde der Start der Season über ein Jahr verschoben.

Nachdem die letzten beiden Staffeln für mich vom Unterhaltungswert merklich nachgelassen haben, war mein Interesse nicht gerade groß, doch ich wollte die Serie als Ganzes zumindest einmal gesehen haben. Das Ergebnis ist für mich dann qualitativ mittendrin, besser als Staffel 3 und 4, aber weniger mitreissend als 1 und 2. Zunächst mal wurde die Formel etwas aufgelockert. Nicht ein neues, unbekanntes Böses tritt hier in Erscheinung, sondern die Jagd nach einer mächtigen Technologie steht im Mittelpunkt.

Das ergibt Folgen, die sich vom Charme her wie eine Hommage an alte Star Trek Folgen mit Captain Kirk anfühlen und es wird – statt dem „Monster der Woche“ wie etwa bei Akte X – hier der „Hinweis der Woche“ gefunden. Dabei befindet sich die Discovery immer im Wettlauf mit Gegnern, in deren Händen diese Macht Furchtbares erzeugen könnte. Neben dieser abgeänderten Dynamik, sind es die paar neuen Gesichter, die zu gefallen wissen.

Die zwei Highlights dabei sind erstens Eve Harlow (The Night Agent) als Moll, die mit ihrem Partner ebenfalls die auf der Suche ist, die Macht jedoch für eigennützige Zwecke benutzen möchte. Lässig, ziemlich furchtlos, kämpferisch und fast immer hat sie einen Trick auf Lager, so macht sie ihren Verfolgern das Leben schwer. Callum Keith Rennie (Jigsaw) als Rayner ist der zweite starke Neuzugang, der als neue Nummer Eins der Discovery, die Dinge zunächst weit weniger menschlich angeht, als es die Crew gewohnt ist.

Wer sich jetzt wundert, ja, ein paar der bekannteren Crew-Mitglieder, bekommt man in dieser Staffel weniger zu sehen, unter ihnen auch Saru, der einen neuen Job annimmt. Wirklich vermisst habe ich aber nicht diese Charaktere, sondern eher die vertrauten Gesichter auf dem jeweiligen Posten. Ähnlich ging es mir mit der Handlung an sich, denn die Suche nach den Artefakten (was sie genau dahinter steckt, kann man nach der Auflösung ruhig lächerlich finden), ist unterhaltsam, aber nicht spannend, da man sich sicher sein kann, was das Ergebnis am Ende sein wird.

Aber ganz ehrlich, wer jetzt bei Staffel 5 noch Discovery schaut, dem sind die Schwächen längst bewusst und diese sind offensichtlich kein Grund, sich das Finale nicht zu geben. Das ist dann (also das nachgedrehte, endgültige Ende) zugeschnitten auf Sonequa Martin-Green und ihre Michael Burnham, was sie auch verdient hat, denn es gibt wohl keine Star Trek Serie, die sich durchgehend so völlig auf die Zugkraft einer einzigen Figur verlassen hat und alle übrigen zu ihrem Support macht. Aber ja, es funktioniert auch in dieser Staffel.

In Summe also ein ganz unterhaltsamer Ausklang einer Serie, die eigentlich nach den ersten beiden Staffeln vorbei war und dann drei weitere eher nur mehr dahin geplätschert ist. Dass mit dieser Serie die Strange New Worlds Crew eingeführt wurde, ist für mich die feinste Sache daran und „Trekkies with an open mind“ und einer gewissen Toleranz für moderne Agendas, würde ich (erneut) nur die ersten beiden Staffeln empfehlen. Das sind auch die einzigen, bei denen ich mir vorstellen kann, sie jemals wieder mal anschauen zu wollen.

„Star Trek Discovery – Staffel 5″ bekommt von mir 6/10 sich der vergeblichen Suche nach einem bestätigten Ursprung hingebende Empfehlungspunkte.

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Star Trek Discovery – Staffel 4 (Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2023/06/20/star-trek-discovery-staffel-4-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2023/06/20/star-trek-discovery-staffel-4-serienkritik/#respond Tue, 20 Jun 2023 06:00:45 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=35426 Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) findet sich immer wohler in der Rolle des Captains, ebenso hat sie sich und ihre Crew grundsätzlich ganz gut damit arrangiert, dass sie nun hunderte Jahre in der Zukunft ihr neues Leben führen. Nebenbei laufen die … Weiterlesen

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Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) findet sich immer wohler in der Rolle des Captains, ebenso hat sie sich und ihre Crew grundsätzlich ganz gut damit arrangiert, dass sie nun hunderte Jahre in der Zukunft ihr neues Leben führen. Nebenbei laufen die Verhandlungen mit diversen Planeten und Völkern, um diese wieder mit der Föderation zu vereinen, auf Hochtouren.

Das Erscheinen plötzlicher Anomalien mit verheerenden Folgen stellt die Crew der Discovery jedoch vor ein scheinbar unlösbares Problem. Wäre das für Michael noch nicht Herausforderung genug, versucht sie ihrem Freund Booker (David Ajala) in ruhigeren Momenten Trost zu spenden, denn er hat einen unglaublichen Verlust erlitten und weiß nicht genau, wohin er seinen Ärger lenken soll…

Im November 2021 startete diese 13 Folgen besitzende, vierte Staffel von Discovery. Die Serie wurde Netflix weggenommen, um sie am hauseigenen Streamingdienst Paramount+ zeigen zu können, was zu einigem Gegenwind der Fans geführt hat. Eine fünfte Staffel wurde Anfang 2022 genehmigt und ist auch schon abgedreht, sie soll zehn Folgen umfassen und 2024 ausgestrahlt werden und das Finale dieser Serie einleiten aka als letzte Staffel fungieren.

Schaut man auf die Wertungen für die einzelnen Folgen – ich nehme jetzt konkret die imdb her – dann bekamen Folgen der zweiten Staffel noch über 8 Sterne, während sich die Folgen der vierten immer bis auf einmal unter 6 Sternen bewegen. Warum ich das schreibe, nun ich verstehe die Gefühle der Fans. Während sich die zweite Staffel doch in Summe noch wie eine Steigerung anfühlte und für mich die beste Staffel der Serie ist, ist dies nun nach den bereits deutlich eingestreuten Hinweisen in Staffel 3, klar die schwächste.

Das liegt dann gleich an mehreren Gründen. Auf den Punkt gebracht würde ich sagen, dass einfach alle interessanteren Handlungsstränge bereits abgeschlossen sind und ebenso sind die dazu gehörigen Figuren nicht mehr im Spiel. Egal ob bekannte wie Pike oder Spock, oder innerhalb der Serie etablierte wie Georgiou (die übrigens 2024 mit „Section 31“ einen eigenen Film spendiert bekommt, wohl wegen der steigenden Beliebtheit von Michelle Yeoh seit ihrem Oscar Gewinn), alle sind sie nun Vergangenheit.

Das Spiegel-Universum haben sie ebenso hinter sich gelassen und der Sprung in die Zukunft ist von der Crew auch ziemlich gut verarbeitet worden. Was also tun? Richtig, wieder mal eine Bedrohung ausgraben, die die gesamten noch lebenden Rassen und Planeten bedroht und natürlich nur von der Discovery und ihrer Crew gelöst werden kann. Es geht natürlich auch um den Umgang mit der neuen Position als Captain für die zentrale Figur Michael Burnham und wie man sie in einen Konflikt auf mehreren Ebenen führen kann.

Das gelingt dann erneut durch Probleme mit ihrem Freund, da Booker psychisch leidet und mit Kampfhandlungen antworten will, Michael jedoch den diplomatischen Weg vorzieht. Dass man heutzutage in manchen Kreisen nicht mehr böse sein kann (aka alles erlaubt ist), man ein Opfer ist oder einfach nur fehlgeleitet, das sieht man dann an dem neuen „Bösewicht“ und den Verursachern der aktuellen akuten Gefahr.

Dabei fällt dann auch die „über-emotionale“ Art sämtlicher Crew-Mitglieder auf, von der es in dieser Staffel beinahe keine Ablenkung gibt. Jeder hat gefühlt (haha) ständig riesige Emotionen und trägt die Last des Weltraums auf seinen Schultern und natürlich sind die Gesprächspartner immer extrem empathisch, immerhin geht es ihnen ja genau so. Es gibt schon immer noch genug starke Momente zwischen etablierten Charakteren und Highlight-Folgen wie die wo Jonathan Frakes Regie geführt hat und es um die Entwicklung der Bord-AI geht, doch involvierend wie Staffel 1 und 2 es war, ist dies nun nur mehr an wenigen Stellen.

Was die finale Staffel bringen sollte, ist ein Abschluss für die wichtigsten Figuren und einen sicheren Platz, an denen wir sie verlassen können, nicht das nächste Weltuntergangs-Szenario. Wenn sie das hinbekommen, wird diese vierte Staffel in retrospekt dann vielleicht auch besser erscheinen. Bereut habe ich meinen Ausflug von den großartigen „Strange New Worlds“ im Prinzip nie, doch wäre es in dieser Weise noch mehrere Staffeln weiter gegangen, dann wäre ich wohl ausgestiegen, wie es einige meiner Freunde getan haben.

„Star Trek Discovery Staffel 4“ bekommt von mir 5/10 sich in politischen Streitereien beinahe verlierende Empfehlungspunkte.

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Star Trek Discovery – Staffel 3 (Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2023/06/15/star-trek-discovery-staffel-3-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2023/06/15/star-trek-discovery-staffel-3-serienkritik/#respond Thu, 15 Jun 2023 06:00:25 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=35362 Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) überlebt ihre Reise 930 Jahre in die Zukunft nur knapp und nun ist sie gestrandet auf einem fernen Planeten in einer ihr unbekannten Welt. Sie trifft auf Cleveland Booker (David Ajala), mit dessen Schiff sie kollidiert … Weiterlesen

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Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) überlebt ihre Reise 930 Jahre in die Zukunft nur knapp und nun ist sie gestrandet auf einem fernen Planeten in einer ihr unbekannten Welt. Sie trifft auf Cleveland Booker (David Ajala), mit dessen Schiff sie kollidiert ist und er nimmt sie mit sich. Wieder vereint mit der Crew der Discovery, machen sich alle zusammen auf die Suche nach der Föderation bzw. ihrer aktuellen Lage.

Die sieht jedoch relativ düster aus, denn nach einer Serie von katastrophalen Explosionen, sind nicht nur Millionen von Lebewesen umgekommen, einige Planeten haben danach der Föderation den Rücken gekehrt, weswegen sie sich ihre Wunden leckend zurückgezogen haben. Doch sie haben nicht mit Burnham und ihrer Crew gerechnet, die die Hintergründe des Zwischenfalls aufklären wollen und die Föderation erneut zu alten Glanz bringen werden…

Im Oktober 2020 startete diese 13 Folgen (eine weniger als Staffel 2) umfassende Staffel von Discovery und es handelt sich dabei um so etwas wie einen Neustart. Das beziehe ich nicht nur auf die Produzenten hinter den Kulissen, sondern klarer Weise auf den Schauplatz der Handlung, denn am Ende der zweiten Staffeln ist das titelspendende Raumschiff samt seiner Crew ja 930 Jahre in die Zukunft gereist, um das Leben wie wir es kennen, vor einer übermächtigen künstlichen Intelligenz zu retten.

Am stärksten bei dieser Staffel finde ich dann gleich den Beginn. Burnham alleine in der Zukunft, die Crew alleine, das Wiedersehen, die Suche nach der Föderation. Dann das große Mysterium dieser Season, „The Burn“, der sämtliche Warp-Kerne von zahllosen Schiffen zum Explodieren gebracht hat, weswegen es kaum mehr Mitglieder (Rassen und Planeten) gibt. Die Auflösung aka der Grund für die Katastrophe, ist zwar ein existentieller Schmerz, doch im Kontext der Serie, fühlt sich die Sache irgendwie unbefriedigend an.

Ich komme somit gleich zum Highlight hier und das ist (wieder mal) Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, die in dieser Staffel so vielseitig wie noch nie agieren darf und für deren Figur sich der Kreis sozusagen schließt. Ab jetzt folgen Spoiler. Mit David Ajala (Jupiter Ascending) als Booker wird eine neue Figur eingeführt, die für Burnham zum neuen Love Interest wird. Außerdem war sie ein Jahr mit ihm unterwegs, bevor die Discovery in der Zukunft angekommen ist.

Somit hat sie die Freiheit geschnuppert und sich eine Leichtigkeit und Aufmüpfigkeit angeeignet, die sie zwischen der vulkanischen Erziehung und den Regeln der Föderation, niemals entwickeln konnte. Deswegen überlasst sie den Stuhl des Captains auch sofort Saru. Sie missachtet danach einen Befehl ihres Captains, wie zu Beginn der ersten Staffel. Die Story rund um Philippa Georgiou wird abgeschlossen, wobei auch das Spiegeluniversum wieder zum Einsatz kommt. Am Ende dann kommt das, was kommen musste und Burnham ist selbst Captain der Discovery.

Von der Verzweiflung bei der Ankunft in der Zukunft, bis hin zum völligen überdreht sein, weil ihr eine Wahrheitsdroge verabreicht wurde. Von der neuen Lockerheit bis hin zum hasserfüllten Rassismus, den sie im Spiegeluniversum an den Tag legt, Martin-Green gibt wieder mal alles und deckt dabei so ziemlich alle Emotionen ab. Wieder mal verblassen im Vergleich alle anderen Figuren, dafür ist für mich unerwartet Dr Hugh (einer der ödesten Figuren der ersten Staffel) der, der wichtiger wird und zum Bindeglied für einige Charaktere avanciert.

Was weniger gut funktioniert und in dieser Staffel am meisten auffällt, ist ein Gefühl für Figuren zu entwickeln abgesehen von Burnham. Man mag sie schon bzw. hat sich an sie gewöhnt, aber wie ein Freund von mir etwas hart ausgedrückt hat: „eigentlich sind mir die Figuren hier egal“. Die Auflösung des Burn ist wie erwähnt antiklimatisch, die böse Organisation mit ihrer Anführerin ist beliebig und ohne Charisma und die neue transsexuelle Figur inklusive heiler Familienkonstellation mit dem homosexuellen Pärchen, das bringt außer einem Punkt bei der „Zeitgeist-Checklist“, der Serie genau gar nichts.

Das Konzept der Discovery funktioniert also noch, aber man hat bisher schon sehr viel hinein gebracht (Klingonen-Krieg, Spiegeluniversum, das Raumschiff Enterprise, Zeitreise) und man spürt es schon zwischendurch aber spätestens am Ende der dritten Staffel, ist die Luft etwas draußen. Das hat sich offensichtlich auch auf die Quote ausgewirkt, denn nach der bereits ausgestrahlten vierten Staffel, wird die 2024 erscheinende fünfte, die letzte der Serie sein.

„Star Trek Discovery – Staffel 3“ bekommt von mir 6/10 alte Werte und Konstellationen wieder aufleben lassen wollende Empfehlungspunkte.

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Star Trek: Discovery – Staffel 2 (Serienkritik) http://darkagent.blogsit.net/2023/06/10/star-trek-discovery-staffel-2-serienkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2023/06/10/star-trek-discovery-staffel-2-serienkritik/#respond Sat, 10 Jun 2023 06:00:02 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=35315 Für die gesamte Crew der Discovery unerwartet, wird Captain Christopher Pike (Anson Mount) vom Raumschiffe Enterprise plus zwei seiner Offiziere an Bord gebeamt. Dabei hat er den Auftrag vorübergehend als Captain der Discovery zu agieren, um dem Erscheinen spezieller roter … Weiterlesen

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Für die gesamte Crew der Discovery unerwartet, wird Captain Christopher Pike (Anson Mount) vom Raumschiffe Enterprise plus zwei seiner Offiziere an Bord gebeamt. Dabei hat er den Auftrag vorübergehend als Captain der Discovery zu agieren, um dem Erscheinen spezieller roter Lichter nachzugehen. Commander Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) hatte dabei erwartet, ihren Adoptivbruder Spock (Ethan Peck) wieder zu sehen, da dieser unter Captain Pike dient.

Dieser hat jedoch um eine Auszeit gebeten und ist untergetaucht. In weiterer Folge wird dann nach und nach die Wichtigkeit der Lichter, warum sie dort sind und was die Discovery dort erledigen soll offensichtlich und eine weitere Sache wird eindeutig: Spock hat eine direkte Bindung zu dem Wesen, dass zusätzlich zu diesen Lichtern erscheint, doch er scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein…

Im Jänner 2019 startete diese 14 Folgen (eine weniger als Staffel 1) umspannende zweite Staffel von Star Trek: Discovery und machte etwas, was sich die vorherige Staffel gespart hat. Während dort die neuen Figuren etabliert wurden, werden nun bereits bekannte eingeführt, um genau zu sein Captain Pike und Mister Spock. Somit wurde hier der Grundstein gelegt für die Spin Off Serie Strange New Worlds, wegen der ich überhaupt erst mit Discovery begonnen habe.

Noch ein großer Unterschied zur ersten Staffel, ist die Grundatmosphäre. Der düstere, härtere Ton, der auf Grund des Krieges gegen die Klingonen scheinbar nötig war, ist kaum mehr spürbar. Dafür regiert die Suche nach dem Unbekannten, dem Geheimnisvollen, einfach die Spannung, die ein Mysterium mit sich bringt. Das wiederum ist viel mehr Star Trek, hier kann man sich als Fan zu Hause fühlen.

Die Handlung besteht aus zwei Strängen, die direkt miteinander verbunden sind. Einerseits geht es um das regelmäßige Erscheinen von unerklärlichen „Lichtern“, wobei es am Ort des Geschehens immer etwas Entscheidendes zu tun gibt für die Crew der Discovery. Andererseits geht es um die Suche nach Spock, der ja der Bruder von Hauptfigur Michael Burnham ist, da seine Eltern sie adoptiert haben. Die beiden haben eine komplexe Beziehung und haben sich zuletzt nicht im Guten voneinander getrennt.

Eine Bedrohung durch eine künstliche Intelligenz führt dann zum Finale hin zu einer der größten Schlachten, die ich jemals in einem fürs Fernsehen konzipierten Star Trek Abenteuer gesehen habe und wie die Sache endet erklärt dann sogar die Tatsache, warum man in anderen Serien noch nie von der Discovery oder Burnham gehört hat und wahrt somit die Kontinuität. Nur so viel dazu, Staffel 3 könnte man durchaus als Reboot/Neustart bezeichnen, aber dazu bald mehr. Dabei wird das Spiel mit den Zeitreisen wird nie zu abstrus.

Mein absoluter Liebling hier – was die Figuren betrifft – ist dann Anson Mount (Visions) als Captain Christopher Pike. Charismatisch, wortgewandt und auf seine bestimmte Art cool ist schnell klar, dass so ein Captain zu sein hat. Er lässt sich auch beraten und hört auf seine Crew und das Leben jedes Einzelnen ist ihm wichtig. Ihn nicht zu mögen bzw. ihm nicht zu vertrauen, war für mich unmöglich.

Ich habe mich nun sogar mit Michelle Yeoh (Gunpowder Milkshake) als Emperor Philippa Georgiou angefreundet, die in der ersten Staffel für mich zu überheblich war, was sie auch weiterhin bleibt, doch ihre harte Art in der nun sanften Umgebung von Starfleet, beginnt immer mehr Spaß zu machen. Ethan Peck ist sehr gut darin, die für Spock typische Gestik zu vermitteln und die dazu passenden Sprüche von sich zu geben. Nebenbei werden dann noch einige Handlungsstränge der ersten Staffel weiter geführt und sogar den von Doug Jones (The Shape of Water) gespielten Saru, finde ich nun etwas weniger langweilig.

Sonequa Martin-Green ist auch weiterhin die zentrale Figur, aber in dieser zweiten Staffel bekommen doch eindeutig mehrere Leute die Chance dazu, wichtig zu sein und haben Zeit zu zeigen, was sie können. Technisch ist das Niveau hoch geblieben, die Effekte sind weiterhin auf Kino-Level. In Summe für mich daher ein (noch) besseres Erlebnis als die erste Staffel, vor allem wegen der Rückkehr zur Entdeckung des Unbekannten und wegen Figuren wie Pike und Spock und den dazu passenden, perfekten Darstellern.

„Star Trek: Discovery – Staffel 2“ bekommt von mir 8/10 sich für das Universum aufopfernde Empfehlungspunkte.

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