shark | Darkagent http://darkagent.blogsit.net We love being entertained! Fri, 25 Oct 2024 07:57:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.7 Im Wasser der Seine aka „Sous la Seine“ (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2024/10/26/im-wasser-der-seine-aka-sous-la-seine-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2024/10/26/im-wasser-der-seine-aka-sous-la-seine-filmkritik/#respond Sat, 26 Oct 2024 05:00:23 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=36988 Sophia (Bérénice Bejo) ist Tiefseetaucherin und Forscherin. Aktuell erforscht sie Haifische. Als sie und ihre Freunde aber einen riesengroßen Hai markieren, der unter einer Mülldecke im Meer existiert – und vielleicht von dieser negativ beeinflusst wurde -, da geht etwas … Weiterlesen

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Sophia (Bérénice Bejo) ist Tiefseetaucherin und Forscherin. Aktuell erforscht sie Haifische. Als sie und ihre Freunde aber einen riesengroßen Hai markieren, der unter einer Mülldecke im Meer existiert – und vielleicht von dieser negativ beeinflusst wurde -, da geht etwas schief und nicht alle kommen lebendig nach Hause.

Lange Zeit später wird Sophia von einer Studentin angesprochen, die für eine Art Amateur-Greenpeace arbeitet und ihr sagt, dass sie sich in die Signale gehakt haben mit denen sie und ihre Forscherfreunde die Haie markiert haben und der Hai, der ihre Freunde getötet hat … der befindet sich in Paris. Irgendwo in der Seine.

Warum er hier ist und was er will ist die Frage. Denn es tauchen Toten auf und natürlich glaubt niemand an den Hai. Selbst die Wasserwacht glaubt nicht an den Hai, wird dann aber eines Besseren belehrt … und da ist ja auch noch ein Festival in der Stadt und das wird … richtig: Am Wasser gefeiert …

Xavier Gens. Der Name ist vielen mit seinem „Frontier(s)“ das erste Mal zu Ohren gekommen und in Zeiten in denen „Hostel“ damals die Grenzen des Zeigbaren nach oben korrigiert hat, da kam der Franzose und zeigte mal allen so gefühlsmäßig im Vorbeigehen, wie Spannung und Horror geht. Danach hat er „Hitman“ (den ersten mit Timothy Olyphant) gedreht und dann … andere Sachen („Cold Skin“ steht noch immer auf meiner To-Watch-Liste).

Unlängst habe ich gelesen, dass „Under Paris“ oder „Im Wasser der Seine“ oder „Sous La Seines“ ein ziemlich gelungener Hai-Film sein soll. Und war überrascht, dass er von Xavier Gens stammt. Aber doch, tut er. Er hat auch am Drehbuch mitgeschrieben (interessanterweise habe ich Gens eine zeitlang mit „Silent Hill“ Christophe Gans verwechselt).

Ich stimme zu was den Haifilm-Part betrifft.

„Sous La Seine“ ist ein ziemlich cooler Film mit ein paar coolen Ideen und einem ziemlich schwarzhumorigen Ende. Ich mochte den Film. Man sollte zwar wissen, dass der Film – je länger er dauert – immer abgehobener wird und gerade gegen Ende wird es dann wirklich, wirklich schräg und … ich will nicht spoilern, aber … hm, wie sage ich das: Suspension Of Disbelief ist hier wichtig. Ganz wichtig. Einfach Hirn ausschalten und den Ritt genießen.

Ich fand einige der Set-Pieces richtig cool und außerdem haben mir die typischen französischen, absolut trocken präsentierten Seitenhiebe richtig gut gefallen.

Beispiel: Wenn Umweltschützer:innen zum Haifischretten aufrufen, weil „wenn wir diesen Hai retten, dann retten wir die Welt!“, dann müsst ihr aus Reflex den Kopf schütteln aus Unglauben über diese jung-naive Weltsicht? Okay – guckt euch diesen Film an. Es gibt da eine Szene, die ihr euch öfter ansehen wollen werdet. (Und die ist heftig und ziemlich lange)

Ich muss auch anführen, dass der Film jederzeit(!) absolut leicht angreifbar ist und auf Logik braucht man keine Rücksicht nehmen. Alle erfüllen ihre typischen und schon x Mal getesteten Stereotypen und ja, sie machen ihre Sache gut. Absolut. Die Effekte pendeln zwischen sehr gut und … okay. Gerade, wenn ein Hai blitzschnell zuschnappt, dann wirkt das schon mal wie aus einem anderen Film. Aber man gewöhnt sich daran und es macht Laune.

Und auch wenn die Figuren Klischees sind – man wünscht ihnen nichts Böses und drückt ihnen die Daumen, dass sie einerseits überleben und andererseits auch möglichst viele Menschen gleichzeitig retten. Was natürlich in beiden Fällen nicht immer klappt. Und es fließt Blut. Viel Blut.

Dass der Film sich zu einhundert Prozent ernst nimmt, hat mir in diesem Fall wirklich gut gefallen, denn um mit Humor zu punkten, da ist er zu hart – nicht vom Gore-Faktor, sondern in seiner Erzählung – und bodenständig. Es ist ein Trashfilm, ich meine: Lest mal die Handlung. Aber es ist ein verdammt gut gemachter und ziemilch cooler Trashfilm, der in meinen Augen einen Film wie „The Meg“ (von „The Meg 2“ nicht mal zu reden) meilenweit abhängt.

„Im Wasser der Seine“ bekommt 7 von 10 möglichen, absolut angreifbare, aber einfach Spaß machende, Punkte.

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47 Meters Down: Uncaged (Filmkritik) http://darkagent.blogsit.net/2020/08/29/47-meters-down-uncaged-filmkritik/ http://darkagent.blogsit.net/2020/08/29/47-meters-down-uncaged-filmkritik/#respond Sat, 29 Aug 2020 06:00:29 +0000 http://darkagent.blogsit.net/?p=32512 Mia (Sophie Nélisse) und ihre Stief/Halb-Schwester Sasha (Corinne Foxx) vertragen sich nicht besonders gut. Außerdem wird Mia in der Schule immer wieder gemobbt, denn die „Neue“ mag tatsächlich niemand. Mias Vater macht Tauchgänge und untersucht unter Wasser liegende Artefakte. Aktuell … Weiterlesen

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Mia (Sophie Nélisse) und ihre Stief/Halb-Schwester Sasha (Corinne Foxx) vertragen sich nicht besonders gut. Außerdem wird Mia in der Schule immer wieder gemobbt, denn die „Neue“ mag tatsächlich niemand. Mias Vater macht Tauchgänge und untersucht unter Wasser liegende Artefakte. Aktuell hat er einen sehr interessanten Fund gemacht.

Um die geschwisterliche Liebe ein wenig anzufeuern verdonnern die Eltern ihre Kids auf eine gemeinsame Unternehmung, die kurz entschlossen und aus Neugier zu einem Tauchgang führt. In die vorher erwähnte, neue Fundstätte des Vaters.

Dummerweise tummelt sich dort unten ein Hai, der scheinbar lange Zeit hinter Gesteinsmassen eingeschlossen war, denn er ist blind. Als dann noch der Rückweg durch einen Tunnel einstürzt und die Atemluft knapp wird, haben die vier Damen dort unter Wasser plötzlich ein riesengroßes Problem und alle Streitigkeiten müssen vorerst beiseite gelegt werden …

Das Team Johannes Roberts (Drehbuch, Regie) und Ernest Riera haben (Drehbuch) haben bereits mehrfach zusammengearbeitet, zuletzt am doch – vom Einspielergebnis im Vergleich zu den Kosten gemessen – erfolgreichen „47 Meters Down„. Ob das jetzt einen guten Film macht, ist eine andere Frage. Nichtsdestotrotz gibt es einen Nachfolger, der von der Story her allerdings mit dem ersten Teil nichts am Hut hat. Oder vielleicht gibt es irgendeine Verbindung, die ich schlichtweg nicht mitbekommen habe, weil ich den ersten Teil nicht kenne.

Wie dem auch sei: „47 Meters Down: Uncaged“ ist genau das, was der Titel verspricht: Eine Gruppe Teenager taucht in düstere Gefilde und wird dort auf mehrere Arten und Weisen mit dem Tod bedroht. Und der Hai kommt dabei nicht mal an erster Stelle. Zumindest am Anfang nicht. Was den Mädchen in erster Linie im Weg steht sind sie selbst und ihre übertriebene Sorglosigkeit unter Wasser.

Was dort unten dann passiert ist alles nicht neu und auch nicht sonderlich aufregend. Ja, man bleibt dran, aber nur wenn man grad nichts Besseres zu tun hat. Ganz ehrlich: Der Film ist in erster Linie Stangenware und außerdem – was ich spannend finde – vertrödelt man anfangs viel zu viel Zeit mit der Einführung von Charakteren, die erstens den Zuseher*innen egal sind und zweitens sogar für die Filmhandlung egal sind. Auch das „Mobbing“-Thema ist völlig irrelevant. Keine Ahnung warum diese Szenen im Film bleiben mussten.

Natürlich hat man dann später noch ein paar Ideen, die per se neu sind (jemand entkommt dem Hai, der sich im Sauerstofftank festbeißt durch das Lösen vom Sauerstofftank … dumme Idee, aber nachvollziehbar) und manche Teile sind durchwegs spannend geraten, zumal der Hai ja blind ist und sich auf sein … Gehör verlässt. Witzig, da die Mädchen permanent unter Wasser kreischen und reden (das meinte ich unter anderem mit „die Mädels selbst sind das Problem“). Die Tatsache, dass keines der Mädchen ein Headset oder ähnliches im Ohr hat, kann man sich mit „Da ist sicher was in der Maske eingebaut, deshalb können die sich gegenseitig hören“ schönreden, was man aber nicht schönreden kann ist die Tatsache, dass hier durchaus für die Charaktere wichtige Figuren sterben, das aber für die Protagonist*innen scheinbar keine längerfristig wichtige Sache ist. Na dann.

Wirkliches Highlight (oder besser: Lowlight) ist das Ende, bei welchem man plötzlich „The Meg“ kopieren und unglaublich cool sein möchte. Ich verstehe schon, dass hier versucht wird die Entwicklung der „Heldin“ von „Mobbing-Opfer“ zu „Bad Ass“ plakativ aufs Auge zu drücken, aber es wirkt schlichtweg als wäre der Teil aus einem anderen Film kopiert. Witzig fand ich am Ende den kurzen Schnitt auf die Dame, die am Anfang Mia mobbt, als sie sieht, wie „Bad Ass“ Mia gerade unterwegs war. Wenn es die Dame vom Anfang war. Wenn nicht, dann versteh ich den Schnitt nicht (und trotzdem bleibe ich dabei, dass die Einführung der Charaktere viel zu lang war).

Was bleibt also übrig: Ein Film, der je nachdem wie oft man solche Hai-Filme schon gesehen hat mehr oder weniger unterhaltsam ist. Gut gemacht ist er grundsätzlich, ob man mit den Charakteren mitfiebert ist allerdings eine ganz andere Frage (der Antwort vermutlich „Nein“ lautet).

„47 Meters Down: Uncaged“ bekommt 5 von 10 Punkten und beweist wieder einmal, dass nicht jeder Film eine Fortsetzung braucht und das gilt doppelt wenn sie mit dem ersten Teil eigentlich nichts verbindet.

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