Cap 3 habe ich damals ausgelassen, weil ich es auch bei Comics nur ganz selten leiden kann, wenn sich Helden gegenseitig bekämpfen. Mein Erwartungshaltung war deswegen sicher eine andere als bei euch allen und ich muss sagen, er hat mir um einiges besser gefallen als ich dachte.
Super Actionmomente, nett nerdiger Humor und jeder hat mindestens einmal „seinen/ihren“ Moment. Der Kampf zwischen ihnen ist auch weit weniger präsent und kommt erst ziemlich gegen Ende, das war auch unerwartet für mich. Das mit dem „he killed mum“, ich hab Tony da voll verstanden und ja, ich wäre wohl dennoch Team Cap, einfach weil General Ross ein arroganter Bastard ist.
Cap 2 bleibt mein Lieblings-Captain-Teil doch dieser Miniavengers hat mir ebenfalls gefallen (wenn er auch trotz der positiven Überraschung, sicher nicht zu meinen Top MCU Abenteuern gehört.
]]>Ich denke nicht, dass wir uns einig werden, was an dieser Stelle fast ein wenig ironisch ist.
]]>Das kommt in dieser Situation im Dialog vor –> bitte den Film noch einmal ansehen 😉
]]>Blöde Frage, aber wie soll Steve bitte das gewusst haben. Zu der Zeit war er bitte tiefgekühlt und ich denke nicht, dass er mit Bucky ein Schwätzchen darüber hatte, geschweige denn, dass Bucky das noch wirklich wusste (Brainwashed und tiefgekühlt nach jedem Auftrag).
Zum letzten Absatz gebe ich dir vollkommen Recht, wenngleich ich Caps Motivation in dieser Situation eh mit keinem Wort in Frage gestellt habe.
]]>Vielleicht habe ich einen anderen Film gesehen, aber ich habe die Geschehnisse von „Avengers: Age of Ultron“ so in Erinnerung:
Tony Stark hat seine Panikattacken aus „Iron Man 3“ quasi überwunden und arbeitet an einer Unterstützung für die Avengers, für den Fall, dass diese es mit einer zu großen Bedrohung zu tun bekommen. Als er dann durch Scarlet Witch die Vision, in alle seine Freunde gestorben sind, hat, bekommt er wieder die Panik. Er beginnt mit der künstliche Intelligenz, aus Lokis Szepter, zu experimentieren, was ja, wie wir inzwischen wissen in die Hose geht.
Besonders gut zeigt sich wie Tony funktioniert, und im Kontrast dazu der Captain, in der Szene, in der es zu diesem Dialog kam:
Tony Stark: Does anybody remember when I put a missile through a portal, in New York City? We were standing right under it. We’re the Avengers, we can bust weapons dealers the whole doo-da-day, but how do we cope with something like that?
Steve Rogers: Together.
Tony Stark: We’ll lose.
Steve Rogers: We do that together too.
Bereits damals war für mich klar, dass Tony die Geschehnisse von Avengers noch immer nicht ganz verarbeitet hat und Ultron ein Resultat dessen war, auch wenn Tony (durch die Vision) einen zusätzlichen emotionalen Schups bekam.
Auf der anderen Seite, und ich finde es schön, dass diese Einstellung in „Civil War“ weiterentwickelt wurde, hat Steve Roger ein unerschütterliches Vertrauen in seine Freunde und Kollegen.
Wer Tony am Ende verraten hat? War es denn nicht so, dass er nicht nur feststellen muss, dass der Mörder seiner Eltern vor ihm steht, sondern auch sein Freund und Kollege (gemeint ist natürlich Steve Rogers) es wusste und es ihm verheimlicht hat?
Auch wenn er sich anschließend vor Bucky wirft, glaube ich dennoch, denn so funktioniert Steve Rogers für mich, dass er beide retten wollte. Bucky bewahrt er dabei davor, zeitnahe von Iron Man getötet zu werden. Auf der anderen Seite beschützt er hier Tony vor sich selbst. Der wäre, nachdem er jemanden aus der Emotion heraus getötet hat, vermutlich schlecht, oder gar nicht, damit fertig geworden.
]]>Nein, das ist nicht ironisch, denn wir hatten das schon öfter 🙂
Abgesehen davon: Sorry. Ich habe scheinbar übersehen, dass wir uns einigen wollten. Das war nicht meine Intention. Ich will dich nicht davon überzeugen den Film weniger gut zu finden (himmel-behüte) und du wirst ihn für mich nicht besser argumentieren können. Wir breiten nur Argumente für Emotionen aus.
Letzten Endes fanden wir ihn ja beide gut (nur unterschiedlich gut halt) und punktum. Und nochmals: Nein. Das ist nicht ironisch, das passiert bei uns beiden (lies dir mal diverse Kommentare bei diversen Filmen von uns beiden durch) ziemlich regelmäßig.
cheerio
]]>Also, jene die vorher Freunde waren, waren auch nachher noch Freunde. Cap und Iron Man haben immer schon gestritten (werden sie weiterhin tun). Der eine Teil der Jungs/Mädels war immer schon eher mit dem einen Teil der Truppe verbunden (Falcon und Cap, etc), der andere Teil der Truppe (Iron Man und Iron Patriot, etc) mit der anderen eben.
Dazu ein paar Leute, die neu dazu gekommen sind, die vorher nicht einmal dabei waren (Ant-Man, Spider-Man, T’Challa, Winter Soldier) also bzgl „vorher“ keine Rolle spielen.
The Avengers waren nach Ultron schon zerteilt (darum gibt es ja jetzt die neue Gruppe, geleitet von Cap und da war Tony auch schon nicht dabei) und ohnehin waren sie eh nie wirklich ein Team (drum mussten sie ja alle allein durch ihre Abenteuer fetzen … Iron Man 3, Cap 2, Thor 2, etc), also macht es jetzt genau KEINEN Unterschied, außer, dass wir jetzt zwei Teams haben.
Nochmals: Ich fand ihn sehenswert und unterhaltsam und wirklich gut, aber auf einer emotionalen Ebene á al „Da geht es jetzt um wirklich was“ hat mich der Film nicht abgeholt – wie auch? Als wirklich was passiert hören alle schlagartig zu kämpfen auf … Freunde eben.
Einzig am Ende gab es einen Moment an dem ich wirklich dachte „oh-oh“, jetzt könnte es dramatisch werden (tut es nicht). Und ich fand den „Twist“ am Ende sehr erfrischend, weil ich wirklich der Meinung war, ich wüsste wie es weitergeht und in diesem Fall dann (positiv) überrascht wurde.
Bzgl: Spidey. Ich bleibe dabei: Ich warte auf den ersten „ganzen“ Film. Im Gegensatz zu vielen anderen fand ich nämlich „The Amazing Spiderman“ bis jetzt am besten (auch in der Form wie er Peter Parker zeigt. Und Emma Stone ist dabei und super). (den zweiten Teil hab ich nicht gesehen)
]]>Achtung! Spoiler…
Was am Ende anders ist? Die Avengers gibt es nicht mehr und die Hälfte von ihnen ist auf der Flucht? Klar kommen sie wieder wenns das nächste Mal um die Wurst geht, aber so weit sind wir noch nicht…
Das Brühl das Scheitern seines Plans in Frage stellt, war für mich nachvollziehbar.
Ich bin kein Experte was Spiderman betrifft, aber man wenn diese Version mit den Comics vergleicht, ist das nicht nur eine Interpretation. Holland fand ich sympatisch und bin der Meinung, dass man es nicht besser treffen hätte können.
Die harmlose Keilerei betreffend, ist dein Argument natürlich berechtigt. Allerdings wäre es auch komisch, wenn Helden versuchen würden ihre Freunde, weil sie anderer Meinung sind, umzubringen.
Ich finde, man hat sich hier wieder etwas getraut. Deswegen und wegen dem Spektakel, sollte man den Film gesehen haben!
]]>Weil ich überall lese, dass Tom Holland der „beste Spiderman bis dato“ ist … finde ich interessant, weil ich den Herren nicht lange genug gesehen habe, um zu diesem Urteil zu kommen. Sicher, er ist im Film witzig (wenn auch für mich völlig an Haaren herbeigezogen und eingebaut) und ziemlich super, aber der beste Spiderman? Da warte ich mal auf den eigenen Film.
T’challa war super („Hi, I am Clint“ – „I don’t care“).
Allerdings merkt man halt dem ganzen Film an, dass es ein „Marvel“-Film ist (was ich jetzt nicht negativ meine), was widerum bedeutet, es ist völlig klar, dass niemanden was Schlimmes passieren wird. Der Kampf am Flughafen (so witzig und cool gemacht er ist) ist in erster Linie eines: Eine harmlose Keilerei zwischen Freunden, die sich eigentlich nicht wehtun wollen. Genauso fühlt es sich auch an. Da geht’s letzen Endes um Nichts. Auch wie es gelöst wurde, dass dann doch was Schlimmes passiert fand ich … nunja, ein bissi schräg. („Es war ein Unfall!“ – Na hallo, ihr haut euch da gerade Lastwagen gegenseitig um die Ohren und beschießt euch – hui, wie konnte da sowas passieren …)
Letzten Endes für mich ein sehr unterhaltsamer Film (auch dank Daniel Brühls Charakter, bzw. allein dessen letzter Szene („The living are not done with you“), der klarerweise wieder verschenkt wird), wenn auch in meinen Augen nicht der beste Marvel-Beitrag. Ich fand zB „Winter Soldier“ oder „Iron Man 3“ (ja, spart euch eure Buh-Rufe) um einiges besser. Primär deshalb, weil halt jetzt mit „Civil War“ der Punkt gekommen ist, ab welchem die Filme nicht mehr alleine stehen können. Jetzt MUSS man die Vorfilme gesehen habe um die Filme zu verstehen oder lustig zu finden. War zu erwarten, macht mir nicht viel, weil ich die eh alle kenne, aber ich finde jetzt merkt man es trotzdem.
Alles in allem ein klassischer Marvel-Film, der sich auf bewährte Zutaten verlässt und super funktioniert. Auch wenn – und das möchte ich wiederholen – im Grunde am Ende nicht sehr viel anders ist als davor.
]]>Panik? Ultron hat er aus unbändiger Neugier erschaffen. Nach dem Motto, hey in dem Stab ist Software! Laden wir sie herunter und schauen was passiert. Schon klar, ab einem gewissen Punkt war der Hintergedanke, dass die Welt einen Beschützer braucht, aber Panik?
Wer hat ihn denn verraten? Dass Cap zu seinem besten Freund hilft, wenn Tony versucht ihn zu töten ist Verrat? Selbst wenn es nicht Bucky gewesen wäre, hätte sich Cap dazwischen geworfen, denn so ist er nun einmal. So nett und brav und fair, dass manche ihn schon als langweilig bezeichnen (ich gehöre nicht dazu).
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