Saw 5 (Filmkritik)

Der im vierten Teil als geheimer, zweiter Lehrling von Jigsaw bekannt gewordene Agent Mark Hoffman (Costas Mandylor) setzt die grausame Arbeit seines toten Meisters fort. Fünf Menschen erwachen an den Hälsen aneinandergekettet in einem dunklen Raum mit fünf Glasvitrinen vor sich, in denen sich jeweils ein Schlüssel befindet. Alle sind bisher durch schonungslosen Egoismus in ihrem Leben dorthin gekommen wo sie jetzt sind.

Werden sie es schaffen zusammen zu arbeiten um Jigsaws Falle zu überstehen? In der Zwischenzeit kommt Agent Strahm (Scott Patterson, war schon im vorigen Teil dabei), der Jigsaws Falle nur knapp überlebt hat, hinter Agent Hoffmans Geheimnis. Er setzt nun alles daran Hoffman zu entlarven, doch wird er schlau genug sein und gewinnen oder an einer weiteren Falle scheitern?

I saw Saw. Jetzt kann ich das schon zum fünften Mal behaupten.
Die Regie hat dieses mal David Hackl übernommen, der bei Saw 2 bis 4 für das Produktionsdesign verantwortlich war und daher schon ein alter Hase im Saw Universum ist.

Nach dem meiner Meinung nach wirklich schlechten Teil 3 und dem wieder um einiges bessern Teil 4, kann Teil 5 nun noch einen draufsetzen.

Die Saw eigene Spannung bleibt von Anfang an erhalten, einige Antworten werden geliefert doch auch neue Fragen tauchen auf.
Wie jeder Saw Teil ist auch dieser perfekt gemacht, die Schauspieler sind allesamt solide und niemand fällt aus dem Rahmen, sogar Tobin Bell darf in Rückblenden wieder seine einzigartige Jigsaw Aura versprühen.

Vor allem die Fallen für die fünf Opfer in diesem Teil haben mir gefallen, da es mehr als eine Möglichkeit gibt um die Freiheit zu erlangen, und es wirklich eine Überlebenschance gibt im Vergleich zu Teil 3 (mehr darf ich jetzt natürlich nicht verraten).

Der neue Regiestil fügt sich nahtlos ins Saw Universum ein, die Schnitte sind etwas weniger hektisch als in den vorangegangenen Teilen, überhaupt der ganze Look wirkt etwas bodenständiger, was sehr gut zu dieser Filmreihe passt.

Saw 6 ist bereits für Halloween 2009 beschlossene Sache, und auch wenn die Saw Filme ihr Pulver noch nicht verschossen haben, wünsche ich der angeblich erfolgreichsten Horrorfilmreihe aller Zeiten mit dem sechsten Teil (also sozusagen dem Abschluss der zweiten Triologie) einen würdigen Abschluss.

Am Ende noch eine kleine Weisheit zur Anwendung im täglichen Leben:
Jigsaw: „If you can anticipate the human mind, it leaves nothing to chance“.

Saw 5 bekommt von mir 7/10 an den Nerven sägende Empfehlungspunkte.


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