Saw 4 (Filmkritik)

Im vierten Teil der (zumindestens in Amerika) pünktlich jedes Jahr zu Halloween erscheinenden Horrorfilm Serie geht das Morden mittels Fallen aller Arten weiter.
Und das obwohl Jigwsaw im dritten Teil umbebracht wurde, genau wie seine Komplizin Amanda.
Es gab aber noch einen zweiten Helfer von Jigsaw, der bis jetzt im Hintergrund agierte.

Saw-4

I saw saw. Das kann ich nun schon zum vierten mal behaupten.
Dieser Film gibt der Serie wieder neuen Aufwind nach dem dritten Teil den ich persönlich wirklich nicht leiden konnte.
Handwerklich perfekt gemacht wie seine Vorgänger besticht dieser Teil vor allem durch seine Querverweise auf die anderen Teile der Saw Serie, schön zu sehen am Ende der Geschichte.
Der Film endet mit einem netten Gag, da man erst dann erfährt zu welcher Zeit die Handlung genau spielt.
Es werden einige Handlungsstränge zu Ende geführt, manche Personen aus den vorherigen Teilen sterben (ich erwähne hier nur mal den Polizisten Mathews aus dem zweiten und dritten Teil, für den war der Tod eine echte Erlösung).
Die Fallen sind mehr oder weniger kreativ und grausam wie immer, im Vergleich zum dritten Teil hat man aber wieder eine echte Chance zu entkommen sofern man bereit ist auf den ein oder anderen Körperteil zu verzichten.
Gute Schauspieler (z.b. als Neuzugang der aus Gilmore Girls bekannte „Luke“ Schauspieler in einer ungewohnten Rolle) runden das ganze Filmereignis zu einem befriedigenden Erlebnis ab.

Ich würde mir den Film nicht kaufen aber zum einmal Anschauen vor allem für Horrorfans ist er auf jeden Fall eine Empfehlung.
Saw 5 und 6 sind angeblich schon beschlossene Sache, die Frage stellt sich aber, ob noch viele Menschen bereit sind diese Horrorfilmreihe weiter anzuschauen, leichte Abnützungserscheinungen waren im vierten Teil bereits zu erkennen.
Am Ende meiner Kritik gebe ich euch noch ein Zitat aus dem Film mit auf den Weg:“ Man kann die Menschen nicht retten, sie müssen sich selbst retten“.

Saw 4 bekommt von mir 5/10 spannend, eklige Empfehlungspunkte.


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